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DM in Leipzig: Einmal Silber und zwei 6. Plätze

Die Leichtathletinnen aus dem Kreis Cloppenburg überzeugten bei den Deutschen Meisterschaften. Lea Meyer wurde über 3000 Meter Zweite. Talea Prepens startete über 60, Carolin Hinrichs über 1500 Meter.

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Premiere: Talea Prepens vom TV Cloppenburg (Mitte) sprintete über 60 Meter erstmals bei einer Frauen-DM ins Finale und landete am Ende auf Platz 6. Tiffany Eidner (links) wurde Siebte und Gina Lückenkemper holte die Silbermedaille. Foto: rgsportbilder

Premiere: Talea Prepens vom TV Cloppenburg (Mitte) sprintete über 60 Meter erstmals bei einer Frauen-DM ins Finale und landete am Ende auf Platz 6. Tiffany Eidner (links) wurde Siebte und Gina Lückenkemper holte die Silbermedaille. Foto: rgsportbilder

Silber für die Löningerin Lea Meyer, die mittlerweile für den ASV Köln startet, und jeweils 6. Plätze für Talea Prepens vom TV Cloppenburg und Carolin Hinrichs vom VfL Löningen – die Bilanz der drei CLP-Leichtathletinnen bei den Deutschen Hallenmeisterschaften konnte sich durchaus sehen lassen. In der ausverkauften Quarterback-Immobilien-Arena in Leipzig verfolgten am vergangenen Wochenende 1600 Zuschauer die Wettkämpfe und sahen zum Teil packende Duelle.

Als erste Teilnehmerin aus dem Kreis Cloppenburg war am Samstagmittag Carolin Hinrichs im zweiten Halbfinale über 1500 Meter gefordert. Sie sollte ein gelungenes Debüt in der Frauenkonkurrenz einer DM feiern. Während Vera Coutellier (ASV Köln) und Verena Meisl (LG Olympia Dortmund) sofort aufs Tempo drückten und sich absetzten, blieb die Löningerin mit den fünf anderen Läuferinnen im Verfolgerfeld – mit dem Wissen, dass sich die drei Erstplatzierten sicher fürs Finale qualifizieren würden.

Und genau diesen 3. Platz sicherte sich die erst 18 Jahre alte Hinrichs hinter dem Duo in einer Zeit von 4:32.85 Minuten. „Das war eine abgezockte und souveräne Vorstellung, durch die sie Kräfte fürs Finale gespart hat“, sagt Armin Beyer, Leichtathletik-Abteilungsleiter beim VfL.

Mutiger Auftritt: Carolin Hinrichs (rechts) vom VfL Löningen erreichte über 1500 Meter den sechsten Rang. Foto: rgsportbilderMutiger Auftritt: Carolin Hinrichs (rechts) vom VfL Löningen erreichte über 1500 Meter den sechsten Rang. Foto: rgsportbilder

Damit ging Carolin Hinrichs im Endlauf am Sonntagnachmittag mit den neuntbesten Zeit unter den 12 Starterinnen ins Rennen. Hier stürmten die spätere Siegerin Katharina Trost (LG Stadtwerke München), Vera Coutellier und Verena Meisl schnell davon und machten die Plätze 1 bis 3 unter sich aus.

In der Verfolgergruppe musste Hinrichs Fabiane Meyer (TV Westfalia Epe) und Rahel Brömmel (LG Olympia Dortmund) dann ziehen lassen und erkämpfte sich in einer Zeit von 4:25,79 Minuten am Ende einen hervorragenden 6. Platz. „Für ihre erste Erwachsenen-DM ist das ein super Resultat. Als Zugabe hat sie ihre persönliche Bestleitung um knapp zwei Sekunden gesteigert“, sagt Armin Beyer.

Talea Prepens aus Cloppenburg schaffte erstmals bei einer Frauen-DM in der Halle den Sprung ins Finale über 60 Meter. Im dritten Vorlauf sprintete sie am Samstag in einer Zeit von 7,39 Sekunden auf den zweiten Platz und qualifizierte sich so problemlos für das Rennen der acht besten Läuferinnen. Nach einem für ihre Verhältnisse guten Start, zeigte sie zunächst nicht ihre beste Leistung, bevor es auf den letzten 30 Metern wieder richtig rund lief. Weil Prepens mit der vierbesten Zeit (7,31) nach Leipzig gereist war, waren die 7,39 Sekunden jedoch nicht ganz das Ergebnis, das sie und ihr Vater sowie Trainer Harald Prepens erwartet hatten.

Silber: Die für den ASV Köln startende Löningerin Lea Meyer sicherte sich über 3000 Meter den zweiten Platz. Foto: rgsportbilderSilber: Die für den ASV Köln startende Löningerin Lea Meyer sicherte sich über 3000 Meter den zweiten Platz. Foto: rgsportbilder

Vor dem Finale am Abend hatte die 20 Jahre alte Talea Prepens dann mit plötzlich auftretenden Adduktorenproblemen zu kämpfen. Später stellte sich bei einer Untersuchung allerdings heraus, dass keine schwerwiegende Verletzung vorliegt. Das Rennen absolvierte die TVC-Athletin in soliden 7,40 Sekunden – damit erreichte sie hauchdünn hinter Amelie-Sophie Lederer (LG Stadtwerke München) Rang 6. Den Titel sicherte sich etwas überraschend Tatjana Pinto (TV Wattenscheid, 7,16) vor der favorisierten Gina Lückenkemper vom SCC Berlin (7,20).

Talea Prepens vom TV Cloppenburg war mit ihrem Auftritt zufrieden: „Zwar hatte ich auf eine etwas bessere Zeit gehofft, insgesamt war es aber ein guter Abschluss der Hallensaison. Ich kann nun mit einer super Form in die Sommersaison starten.“

Lea Meyer, die im Sommer bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio (Japan) über 3000 Meter Hindernis gestartet war, absolvierte diese Strecke auf der blauen Bahn in Leipzig ohne Hürden. Sie machte an der Spitze lange Tempo, musste auf den letzten 1000 Metern aber Hanna Klein (LAV Stadtwerke Tübingen) vorbeiziehen lassen, die sich dank einer bärenstarken Leitung in 8:51,18 Minuten den Titel sicherte. Lea Meyer kam in einer Zeit von 9:09,64 Minuten als nächste ins Ziel. „Mehr als Platz zwei war nicht drin“, sagte Armin Beyer.

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