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DJK Füchtel: Volleyballer halten sich mit Badminton und Tennis fit

Für den Oberligisten ist bereits Sommerpause.

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Ein Bild aus aktiven Zeiten: Füchtels Spielertrainer Jochen Landwehr (links) im Angriff. Foto: Schikora

Ein Bild aus aktiven Zeiten: Füchtels Spielertrainer Jochen Landwehr (links) im Angriff. Foto: Schikora

Der hiesige Volleyball ruht – und wird sich in der Saison 2020/2021 auch nicht mehr bewegen. Der Nordwestdeutsche Volleyballverband (NWVV) war Mitte Dezember vorgeprescht und hat die erste Mannschaftssportart auf regionaler Ebene coronabedingt abgebrochen. Der Spielbetrieb wurde von der Oberliga runter bis auf die Kreisebene und im Jugendbereich eingestellt – davon betroffen ist auch Herren-Oberligist DJK Füchtel-Vechta.

Die DJK absolvierte in der Abbruchsaison nur ein einziges Punktspiel. Am 26. September unterlagen die Vechtaer deutlich mit 0:3 bei der VSG Ammerland II. Zudem wird sein November nicht mehr trainiert. „Gefühlt haben wir das letzte Spiel im Februar vergangenen Jahres gespielt“, sagt Jochen Landwehr. Der Spielertrainer der Füchteler findet den fehlenden Wettkampf allerdings nicht am schlimmsten. Er erklärt, dass ihm sein Team doch sehr fehle: „Uns allen fehlt das. Wir würden gerne mal wieder zusammen trainieren können.“ Doch bis das wieder möglich sein wird, wird mutmaßlich noch viel Zeit verstreichen.

„Es ist alles noch sehr vage, wann und wie es irgendwann wieder los geht“, weiß auch Landwehr. Nichtsdestotrotz wird es irgendwann so weit sein. Und klar ist bereits, dass die DJK dann auch wieder in der Oberliga starten wird. „Ich gehe stark davon aus“, sagt Landwehr. Ob er dann weiterhin als Spielertrainer aktiv sein wird, stehe aber noch nicht fest. „Im Moment ist es schwer planbar, aber irgendwie mach' ich immer weiter. Das ist mein Heimatverein und das soll auch so bleiben“, erklärt Landwehr, der bereits seit 2004 bei der DJK aktiv ist. In Sachen Kaderplanung gibt's ebenfalls noch keinen neuen fixen Stand. Aber Landwehr ist sich sicher: „Meine Jungs kennen sich schon lange. Die werden ganz bestimmt wiederkommen.“

Parcours als Fitmacher 

Wann sie denn überhaupt mal wieder gemeinsam in die Halle und sich als vollständige Mannschaft sehen dürfen ist – wie in jeder anderen Sportart – unklar. Derzeit hält das Team, bestehend aus Niklas Mucker, Marius Landwehr, Markus Heitkamp, Tobias Landwehr, Fabio Manietta, Gerrit Middelkamp, Max Ellmann, Kay Kallage und Spielertrainer Jochen Landwehr über die sozialen Medien Kontakt. Einen Trainingsplan gibt's nicht, berichtet Landwehr: „Jeder macht gerne Sport und hält sich mit dem fit, was er gerne mag. Da ist alles dabei: Vom Tennis, Badminton, Parcours bis hin zum klassischen Laufen.“

Von gemeinsamen Einheiten vor der Webcam hält Jochen Landwehr im Seniorenbereich wenig. „Das ist eher was für Kinder, die haben es ohnehin schwer“, sagt er. Landwehr befürchte, dass der Nachwuchs den Anschluss und die Lust auf Mannschaftssport nach der langen Pause verlieren könnte. Der Volleyballer sagt: „Ich denke, dass es in zwei, drei Jahren Probleme im Jugendbereich geben wird.“ Er meint damit nicht nur Volleyball, sondern den gesamten Breitensport. Denn schlussendlich müssten alle warten. Und für alle bleibe die Zukunft vage. „So ist es leider“, merkt Jochen Landwehr an.

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