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Dinklager Handballerinnen fiebern dem Neustart entgegen

Die TVD-Damen starten am Freitag mit einem Heimspiel gegen Neerstedt in die Oberliga-Saison. Für die Zuschauer gilt 3G.  GW Mühlen bestreitet am Sonntag in Hude schon seinen zweiten Einsatz.

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„Alle sind heiß“, sagt TVD-Trainerin Maike Bocklage.

„Alle sind heiß“, sagt TVD-Trainerin Maike Bocklage.

Müsste man die Stimmungslage bei den Handballerinnen des TV Dinklage mit einem Wort beschreiben, so wäre es: endlich. Endlich wieder Handball, endlich wieder ein Punktspiel, endlich wieder Stimmung in der Halle. „Es geht wieder los. Alle sind heiß, alle freuen sich“, sagt Trainerin Maike Bocklage vor dem leicht verspäteten Oberliga-Start am Freitag (20.00 Uhr) gegen den TV Neerstedt.

Beim ersten Dinklager Punktspiel nach fast einem Jahr Corona-Pause wird für die Zuschauer die 3G-Regel gelten, das heißt, auch Getestete dürfen in die Halle. Der Nachteil ist, dass dadurch nur 110 Zuschauer zugelassen sind. 20 dieser 110 Tickets sind für die Gäste reserviert. Wer kein Ticket mehr bekommt, kann das Spiel aber in einem Livestream verfolgen, der auch im „Time-out“ gezeigt wird. Grundsätzlich strebt der TVD für diese Saison 2G an – dann mit voller Auslastung.

Sportlich ist das Duell mit Neerstedt für den TVD eine Reise ins Ungewisse, auch wenn sich Maike Bocklage die Neerstedter 18:19-Auftaktniederlage gegen Hude auf Video angesehen hat. „Sie waren stärker als gedacht, aber vielleicht war Hude auch nicht so gut. Nach nur einem Spiel ist das eine kleine Wundertüte“, sagt die TVD-Trainerin. Und betont: „Wir starten ganz optimistisch.“ Lena Fortmann, Greta Arkenau (beide verletzt) und Torfrau Emma Scheper (verhindert) fallen zum Start aus. Im Tor hilft dafür Tjorven Thranow aus der Zweiten aus.

Freiflug: Die Mühlenerin Madeline Matos Ferreira im Spiel gegen Friedrichsfehn. Foto: SchikoraFreiflug: Die Mühlenerin Madeline Matos Ferreira im Spiel gegen Friedrichsfehn. Foto: Schikora

Bereits seinen zweiten Einsatz bestreitet Liga-Rivale GW Mühlen. Eine Woche nach der 26:30-Auftaktniederlage gegen die SG Friedrichsfehn treten die Mühlenerinnen am Sonntag (16.30 Uhr) in ihrem ersten Auswärtsspiel beim Neerstedt-Bezwinger HSG Hude/Falkenburg an. „Wir wollen nicht zu lange nach hinten blicken. Die Punkte kriegen wir nicht wieder“, sagt Trainer Andreas Espelage. „Die Niederlage war kein Beinbruch und auch noch kein Zehenbruch.“ Sein Wunsch für Sonntag: „Wir müssen das umsetzen, was wir im Training machen – und das über 60 Minuten.“

"Klar ist auch: Wir sind keine Spitzenmannschaft"Mühlens Trainer Andreas Espelage

Besser werden müssten vor allem die Verteidigung gegen die Achse Rückraum/Kreis und der Rückzug: „Wir dürfen uns nicht so überlaufen lassen“, fordert Espelage. Er ist zugleich bemüht, den Druck von seiner jungen Truppe zu nehmen: „Klar ist auch: Wir sind keine Spitzenmannschaft.“

Gegen Hude (mit der Ex-Dinklagerin Amelie Bredehorst) fällt Anna-Maria Bünker (Fingerverletzung) eventuell aus. Einige weitere Spielerinnen sind angeschlagen. Für Espelage aber kein Problem: „Wir sind mit unserem Kader ja breit aufgestellt.“

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