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Dinklager Handballer siegen auch ohne ihren Trainer

Mit dem 30:21 bei der SG Teuto feierte der Landesligist im zweiten Saisonspiel den zweiten klaren Sieg. Coach Markus Gabler fieberte am Handy mit.

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Entspannter Kurzstreckenflug: Dinklages Michael Niehaus, hier im Auftaktspiel gegen Bissendorf II. Foto: Schikora

Entspannter Kurzstreckenflug: Dinklages Michael Niehaus, hier im Auftaktspiel gegen Bissendorf II. Foto: Schikora

Für Trainer Markus Gabler war es eine ungewohnte Rolle. Während die Handballer des TV Dinklage bei der SG Teuto in Hagen am Teutoburger Wald um die nächsten Punkte in der Landesliga kämpften, war ihr Trainer zu Gast auf einer Hochzeit in Dinklage und fieberte am Handy mit. „Das mache ich nicht noch mal“, stöhnte der Coach anschließend. Per Liveticker dabei zu sein, ohne selbst eingreifen zu können – das ging dem 42-Jährigen dann doch zu sehr an die Substanz.

Dabei machten seine Jungs ihre Sache auch ohne ihren Trainer gut. Und auch ohne seinen Vertreter Jürgen Gieske, der krankheitsbedingt kurzfristig ausgefallen war. Unter der Regie von Torwarttrainer Frank Triphaus und dem verletzten Kai Gellermann feierte der TVD in mit dem 30:21 (18:12) in Hagen im zweiten Saisonspiel den zweiten klaren Sieg. „Ich bin stolz auf die Jungs. Eigentlich schade, dass wir jetzt Pause haben“, sagte Gabler; das nächste Spiel ist erst am 30. Oktober.

Sein Team erwischte mit 11:4 einen Traumstart, ließ den Gast nach der Pause aber von 20:11 auf 20:17 herankommen. Dass nichts mehr anbrannte, lag auch an Arne Frese. Der Torwart war erst kurz vor dem Anpfiff eingetroffen, da er zu Hause noch bei der Ernte helfen musste. Dennoch machte er ein Riesenspiel und brachte den Hagener Shooter Jonas Hehemann (nur vier Tore) förmlich zur Verzweiflung – und er warf sogar ein Tor.

Die meisten Feldtore (5) erzielte der junge Rechtsaußen Linus Klante (19). Auch Paul Nordlohne (20) traf in den letzten acht Minuten viermal. Für beide waren es die ersten Landesliga-Tore überhaupt. Weitere Treffer: Julian Nachtigal (6/3), Michael Niehaus, Matthias Andreßen (je 4), Jannis Südkamp (3), Tom Janning (2), Philipp Macke, Arne Frese (je 1).

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