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Dinklage und Steinfeld im Frust vereint

Die beiden Fußball-Landesligisten aus dem Kreis Vechta verloren am Sonntag ihre Spiele - der TVD unterlag Holthausen/Biene mit 3:5, Falke verlor in Bad Rothenfelde mit 1:4.

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Eng am Mann: Der Dinklager Steffen Buddelmeyer (rechts) im Spiel gegen den SV Holthausen/Biene. Foto: Schikora

Eng am Mann: Der Dinklager Steffen Buddelmeyer (rechts) im Spiel gegen den SV Holthausen/Biene. Foto: Schikora

TV Dinklage - SV Holthausen/Biene 3:5

Sie waren schon von der Verlierer- auf die Siegerstraße eingebogen – doch am Ende ging es für die Landesliga-Fußballer vom TV Dinklage noch mal denselben Weg zurück: In einem ereignisreichen Spiel verlor der TVD am Sonntag im heimischen Jahnstadion vor 200 Zuschauern mit 3:5 (1:2) gegen den SV Holthausen/Biene.

Die Dinklager haderten dabei mit zwei strittigen Situationen, die TVD-Betreuer Michael Ostermann als „klare Fehlentscheidungen“ bezeichnete. Das 3:4 durch David Elfert (83.) sei durch einen Foulelfmeter gefallen, den man „nie und nimmer“ hätte geben dürfen. Das hätte selbst der Gegner bestätigt. Und dem 3:5 durch David Brink (86.) sei ein Foul an Dinklages Keeper Jan Rohe vorausgegangen, monierte Ostermann.

Die Gastgeber hatten zuvor einen richtig miesen Start erwischt: Dennis Tengen brachte Holthausen/Biene in der 1. Minute in Führung. Danach fand Dinklage 35 Minuten lang überhaupt nichts ins Spiel. Das 0:2 durch Amin Rahmani (11.) war eine logische Folge. Laut Ostermann konnte der TVD glücklich darüber sein, dass Bastian Dödtmann kurz vor der Halbzeitpause nach einem Zuspiel von Lukas Bornhorst zum schmeichelhaften 1:2 verkürzte (45.).

Im zweiten Abschnitt präsentierten sich die Platzherren deutlich verbessert und schlugen aus dieser Leistungssteigerung auch Kapital. Lasse Barz traf erst aus kurzer Distanz zum Ausgleich (68.), bevor erneut Barz eine wunderbare Vorlage von Johann Kühling zum 3:2 verwertete (70.). Dinklage hatte den Spieß umgedreht – aber Holthausen/Biene tat dasselbe noch mal.

Beim Ausgleich durch Johannes Wintermann (80.) profitierten die Gäste von einem Torwartfehler von Rohe, dem der Ball unglücklich durch die Hände rutschte. Dann folgte die hektische Schlussphase, die in Dinklage für großen Ärger sorgte.

SV Bad Rothenfelde - Falke Steinfeld 4:1

Sie hatten nach zuvor zwei Niederlagen auf eine Wende zum Guten gehofft, doch es kam ganz anders: Falke Steinfeld hat in der Fußball-Landesliga die nächste Nullrunde gedreht – die dritte in Serie. Das Team von Coach Artur Zimmermann verlor am Sonntag beim SV Bad Rothenfelde mit 1:4 (0:3).

Zimmermann sprach danach von einer „verdienten Niederlage“ und ergänzte noch: „Wir haben einfach zu viele Fehler gemacht.“ Im Gegensatz zu den vorangegangenen Niederlagen in Melle (0:5) und gegen Holthausen/Biene (0:2), als Falke jeweils eine schwache zweite Halbzeit zum Verhängnis wurde, hatte sein Team diesmal in der ersten Halbzeit mit großen Problemen zu kämpfen. Julian Strieder (23.), Daniel Dreier (36.) und Nico Kötter (44., Handelfmeter) sorgten für eine 3:0-Pausenführung des Tabellenführers, der nunmehr 13 Punkte aus fünf Partien auf seinem Konto hat.

Zwar hatte Falke die erste Torchance durch Fynn Dauny (12.), doch danach nahm das Unheil seinen Lauf. Das erste Gegentor warf die Gäste aus der Bahn. „Wir haben nach dem 0:1 überhaupt nicht mehr ins Spiel gefunden. Wir waren oft zu spät in den Zweikämpfen, und nach unseren Ballverlusten gab's große Lücken“, haderte Zimmermann und gab zu: „Wenn es hier zur Pause 0:3 steht, ist es schwer, noch mal zurückzukommen.“

Falke musste zudem die verletzungsbedingten Ausfälle von Torjäger Paul Kosenkow und Abwehrchef Jan Schockemöhle verkraften, schaffte aber noch ein Tor durch Georges Arthur Baya Baya (69., schöner Seitfallzieher nach Dauny-Flanke). Ein wenig Hoffnung kam auf, aber Bad Rothenfelde spielte seinen Stiefel sauber runter. Kompakt in der Abwehr, gefährlich im Konterspiel – die Salinenstädter traten wie ein Tabellenführer auf. „Und wir hatten keine Ideen, durch die Abwehr zu kommen“, erklärte Zimmermann. Für das 4:1 sorgte dann Leon van der List (84.).

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