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Dinklage und Mühlen stillen den Derby-Durst

Am Sonntag treffen die Fußball-Landesligisten im Jahnstadion aufeinander. Die Generalproben verliefen sehr unterschiedlich.

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Zurück im Derbymodus: TVD-Abwehrchef Markus Espelage (rechts) beim letzten Duell gegen Mühlens Jonas Pöhlking. Foto: Wenzel

Zurück im Derbymodus: TVD-Abwehrchef Markus Espelage (rechts) beim letzten Duell gegen Mühlens Jonas Pöhlking. Foto: Wenzel

Gleich zum Punktspielstart endet auch die sechsmonatige Derby-Durststrecke in der Weser-Ems-Beletage: Der TV Dinklage trifft am ersten Spieltag der neuen Landesliga-Saison am Sonntag um 15.00 Uhr im heimischen Jahnstadion auf GW Mühlen.

Die Generalprobe in Form der ersten Bezirkspokal-Runde hätte für den TVD und GWM nicht unterschiedlicher verlaufen können: Die Dinklager überzeugten beim 9:3 in Brockdorf überwiegend, während die Mühlener bei Amasyaspor Lohne mit 1:4 ausschieden.

„Wir sind gut drauf“, fasst Dinklages neuer Trainer Stefan Arlinghaus die Form seiner Truppe kurz und knapp zusammen. Nur mit dem Anfang war er in Brockdorf unzufrieden – da lag man auch noch mit 0:2 im Hintertreffen. „Wir haben eine halbe Stunde gebraucht“, analysiert er und schiebt aber auch gleich eine Begründung hinterher. „Es hat aber auch eine ganze Menge gefehlt“, merkt der Gymnasiallehrer in Anbetracht des personellen Aderlasses an. Er hatte die gesamte Abwehr austauschen müssen.

Mühlen hakt das Pokal-Aus ab

Auch am Sonntag steht dem Coach nicht das gesamte Personal zur Verfügung. Neben den schon länger verletzten Lukas Bornhorst, Stefan Wulfing und Leon Albers fehlen auch noch Stefan Richter, Kapitän Daniel Nuxoll sowie der spielende Co-Trainer Michael Bockhorst. Die positive Nachricht: Abwehrchef Markus Espelage ist hingegen wieder an Bord.

Mühlen hat den Pokal-Wettbewerb abgehakt. „Die Jungs waren auch kaputt“, sagt Ingo Soremba. Das Spiel zählte für GWM zur Vorbereitung – und hier hielt der Coach im Kampf um Stammplätze fest: „Der eine oder andere hat seine Möglichkeit nicht genutzt.“ Zudem fordert er für das Dinklage-Spiel, in dem Jan Bünnemeyer und eventuell auch Nico Files fehlen, mehr Geschlossenheit.

Den TVD hat Soremba bei dessen Testspielsieg in Bevern (3:1) gesehen – und er war „sehr beeindruckt“. Insbesondere Torjäger Felix Schmiederer imponierte ihm. Er erwartet, dass auch Dinklage individuelle Fehler eiskalt bestrafen wird, so wie Amasya es getan hat.

400 Karten für das Derby sind bereits verkauft – 100 Tickets sind am Sonntag noch an der Tageskasse zu erwerben. Der TV Dinklage hat am Donnerstag einen Lageplan veröffentlicht. Heim- und Gästefans werden beim Einlass getrennt, es gibt zwei Ein- bzw. Ausgänge. Die Heimfans betreten und verlassen das Stadion über den Haupteingang In der Wiek. Für die Anhänger der Gäste steht hingegen exklusiv der Eingang am Schützenweg zur Verfügung. Auf der Seite sitzen sie auch hinter dem Tor. Zudem können die Gäste die Toiletten im Neubau am Schützenweg nutzen. Es gilt Sitzplatzpflicht und auf allen Wegen muss ein Mund- und Nasenschutz getragen werden.

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