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Dinklage startet eine Serie, Vechta landet einen Auswärtscoup

Das war ein schönes Wochenende für die heimischen Handball-Landesligisten. Der TV Dinklage feierte seinen dritten Sieg in Serie. Allerdings wurde die Freude darüber durch eine Verletzung getrübt.

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Hier kein Durchgang: Dinklages Philipp Macke versucht es trotzdem gegen zwei Haselünner. Foto: Schikora

Hier kein Durchgang: Dinklages Philipp Macke versucht es trotzdem gegen zwei Haselünner. Foto: Schikora

Landesliga Herren

Dinklage - Haselünne  36:19

Gegen den Aufsteiger und Tabellenletzten landete der TVD seinen bislang höchsten Saisonsieg – und das, obwohl Trainer Markus Gabler schon früh durchwechselte und allen Spielern Spielanteile gab. Der kleine Fehlstart (0:2, 1:3) gegen den zuvor völlig unbekannten Gegner war schnell repariert. Beim 10:4 war klar, in welche Richtung die Partie gehen würde.

„Wir haben dem Spiel von Anfang an unseren Stempel aufgedrückt und für klare Verhältnisse gesorgt“, berichtete Gabler: „Haselünne konnte unser Tempospiel nicht mitgehen.“ Der Coach sprach von einer „durchweg ordentlichen Mannschaftsleistung“, aus der niemand herausgeragt habe.

Einziger Wermutstropfen war die Verletzung von Lukas Endler, der sich beim Abstützen an der Hallenwand eine Handgelenksprellung an der Wurfhand zuzog und zur Untersuchung ins Krankenhaus kam. Tore: Julian Nachtigal (8/5), Linus Klante (7), Michael Niehaus, Paul Nordlohne (je 4), Hendrik Jahn (3), Tom Janning, Oskar Beier, Timon Schröder, Jannis Südkamp (je 2), Philipp Macke, Niklas Rottinghaus (je 1).

Neuenhaus - Vechta 24:25

„Das war genau die Reaktion, die ich erwartet habe, nach den drei Niederlagen“, stellte Spielertrainer Raul Ferent mit Blick auf die Leistung seiner Mannschaft fest und führte aus: „Das war ein ganz schweres Auswärtsspiel nach einer langen Fahrt gegen eine sehr gute Mannschaft mit zwei erfahrenen Spielern und einem starken Torwart.“ Umso höher bewertete er die Vorstellung seiner eigenen Mannschaft. „Jeder hat für jeden gekämpft. Vor allem die Abwehr- und die Torwartleistung war unser großes Plus“, sagte Ferent.

Die Neuenhauser Routiniers Jörn Wolterink (7/2) und Pavel Mickal (6/2) kamen zusammen nur auf neun Feldtore – das war okay. Und Vechta ließ sich auch von mehreren klaren Rückständen (7:11 nach 7:6-Führung, 12:16, 15:18) nicht demoralisieren. Beim 20:19 (40.) ging SFN erstmals in der zweiten Halbzeit in Führung – auch ein Verdienst von Torwart Alin Plesca, der nach der Pause ein Riesenspiel machte.

Eine gute halbe Minute vor Schluss traf Adrian Staas dann zum umjubelten Siegtreffer und machte den zweiten Auswärtserfolg der Saison perfekt.

„Die Mannschaft hat verstanden: Ohne Kampf geht es nicht“, bilanzierte Raul Ferent. Zudem habe sein Team diesmal über 60 Minuten alles gegeben. „Wir haben im Angriff zu viele Fehler gemacht. Aber in der Abwehr haben wir stark gekämpft“, sagte Ferent. Jetzt freuen sich die Vechtaer auf ihr letztes Spiel in diesem Jahr am Sonntag (17.00 Uhr, Halle West) gegen Ferents Ex-Klub HSG Hunte-Aue Löwen II.

Tore: Denis Naumenco (6/1), Lennard Meichel (5), Marius Ignat (4), Philipp Mackerodt, Adrian Staas, Henning Lorenzen (je 2), Tim Husmann, Bernhard Dasenbrock, Tobias Mundhenke, Robert Bünker (je 1).

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