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Die Zeichen stehen auf Trennung

Die Fußball-Kreisliga soll nach der Hinrunde zweigeteilt werden. Gerechnet wird mit einem Saisonstart Anfang September. Es könnte aber anders kommen.

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Konzentration bei der Hereingabe: Der Visbeker Maximilian Reinke (links) im November 2019 beim Kreisliga-Duell gegen RW Damme. Foto: Schikora

Konzentration bei der Hereingabe: Der Visbeker Maximilian Reinke (links) im November 2019 beim Kreisliga-Duell gegen RW Damme. Foto: Schikora

Gemeinsam starten – getrennt abschließen. So soll in der kommenden Fußball-Saison nicht nur in der OM-Bezirksliga, sondern auch in der Kreisliga Vechta der Verlauf aussehen; vorausgesetzt, dass am 5./6. September die Spielzeit 2020/21 beginnt. Die 17 Kreisliga-Teams sollen zunächst eine normale Hinrunde spielen, bevor zwischen Platz neun und zehn ein fetter Strich gezogen wird: Die ersten Neun kämpfen um den Aufstieg, die letzten Acht gegen den Abstieg.

Siegfried Lammers, Vorsitzender des Kreisspielausschusses, bestätigte die Pläne, merkte aber an: „Das wird vielleicht überdacht werden müssen.“ Der Grund dafür: Seit Montag dürfen Mannschaften auch wieder zu Wettkämpfen gegeneinander antreten. Lammers sagt daher: „Man muss darüber nachdenken, ob man gegebenenfalls früher wieder anfängt.“ Dies hätten einige Vereine bereits angeregt. Deshalb gilt im Moment noch: alles offen.

Der aktuelle Plan sieht vor, dass die Teams nach der normalen Hinrunde ihre Punkte und die Auf- bzw. Abstiegsrunde mitnehmen. Es gibt drei Ab- und einen Aufsteiger. Die Sollstärke für 2021/22 liegt bei 16 Mannschaften.

1. und 3. Kreisklasse bleiben im normalen Modus

In der 2. Kreisklasse (16 Teams) will man nach demselben Modus verfahren wie in der Kreisliga – acht Teams in der Aufstiegs-, acht in der Abstiegsrunde. Hier gibt's zwei Aufsteiger und zwei Absteiger.

Weil die 1. Kreisklasse (14 Mannschaften) und die 3. Kreisklasse (13) kleiner sind, sieht Lammers hier keinen Grund, die Anzahl der Spieltage durch Veränderungen am Modus verkleinern zu müssen. Hier sollen also normale Runden mit Hin- und Rückspiel durchgezogen werden. Aus der 1. Kreisklasse steigen zwei Teams in die Kreisliga auf, nur eines in die 2. Kreisklasse ab. In der 3. Kreisklasse wird es zwei Aufsteiger geben.

Wenn es beim Starttermin 5./6. September bleibt, soll alles nach diesem Plan laufen. Der Rahmenspielplan wird in Kürze stehen. Falls doch eher gestartet wird, könnten aber auf Bezirks- und Kreisebene einige Modifizierungen rückgängig gemacht werden, wie Siegfried Lammers anmerkt. Fest steht: Am 11. August lädt der NFV-Kreis zum Staffeltag in Langenberg ein.


Saison 2020/21

  • Kreisliga: Zuerst eine Hinrunde, in der alle 17 Teams „jeder gegen jeden“ spielen. Anschließend Aufstiegsrunde (neun Teams) und Abstiegsrunde (acht). Die Punkte aus der Hinrunde werden mitgenommen. Ein Aufsteiger, drei Absteiger.
  • 1. Kreisklasse: 14 Teams im normalen Modus mit Hin- und Rückrunde. Zwei Aufsteiger, ein Absteiger.
  • 2. Kreisklasse: Wie in der Kreisliga: Zuerst eine gemeinsame Hinrunde der 16 Teams, dann Auf- und Abstiegsrunden (je acht Teams). Zwei Aufsteiger, zwei Absteiger.
  • 3. Kreisklasse: Wie in der 1. Kreisklasse: Reguläre Saison mit Hin- und Rückrunde. Die ersten beiden steigen in die 2. Kreisklasse auf.

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