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Die Super League ist das Todesurteil für den internationalen Fußball

Thema: 12 Klubs rufen einen neuen Wettbewerb ins Leben. Und die Uefa plant ihre Champions-League-Reform.

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Wie abstoßend muss ein Konstrukt sein, dass man tatsächlich mal zur Uefa hält? Die Super-League-Macher haben es geschafft. Man darf in der Phase der berechtigten kollektiven Empörung nicht vergessen, dass auch die Uefa mit ihrer CL-Reform und der Einführung der unsäglichen "Conference League" Raubbau am Fußball betreibt. Die Super League ist lediglich die nächste Stufe der Perversion, ein weiteres Verbrechen am Volkssport.

Dass es auch außerhalb der Uefa unmoralische Geldgeier gibt, kann niemanden ernsthaft überraschen. Überraschend wäre es aber, wenn auch dieser Wettbewerb noch von den Fans mitgetragen wird. Denn dass die Super-League-Klubs den Fußball ausbeuten und von innen zerfressen, sollte durch jede noch so stark getönte Vereinsbrille klar zu sehen sein. Es geht nicht mehr ansatzweise um den Sport, um Leistung, um Emotionen – sondern nur um Geld. Super League, Nations League, Conference League, Klub-WM: Willkommen in der Hölle.

Man kann nur auf eine Renaissance des Amateursports hoffen. Der internationale Fußball ist schon lange krank – jetzt wird er sterben.

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