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Die Oyther Kabine mutiert zur Partyzone

Der Volleyball-Zweitligist gewinnt am Wochenende gleich zweimal. Trainer Zoran Nikolic: „Wir haben mehrere Monate hart gearbeitet."

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Wertvollste Spielerin gegen Münster: Die Oyther Zuspielerin Paulina Brys (rechts). Foto: Schikora

Wertvollste Spielerin gegen Münster: Die Oyther Zuspielerin Paulina Brys (rechts). Foto: Schikora

Sie tanzten wieder im Kreis. Sie posierten wieder fürs Jubelfoto. Und sie machten wieder die La-Ola-Welle mit den Anhängern. Der Volleyball-Zweitligist VfL Oythe befindet sich in absoluter Topform.

Die Damen feierten am Sonntag gegen VCO Münster (3:0) den dritten Sieg in Folge und beschenkten Trainer Zoran Nikolic an seinem 57. Geburtstag mit einem perfekten Wochenende: sechs Punkte aus zwei Spielen bei 6:0-Sätzen. Am Samstagabend hatte Oythe bei RC Sorpesee 3:0 gewonnen.

Der serbische Coach war denn auch mächtig stolz: „Wir haben mehrere Monate hart gearbeitet. Das freut mich sehr für die Mannschaft.“

Oythe lässt in Sorpesee nichts anbrennen 

Doppelpack, Teil 1: Oythe wurde in Sorpesee seiner Favoritenrolle vollauf gerecht. Gegen den Tabellenletzten ließ der VfL nichts anbrennen. In Satz eins hieß es schnell 5:1, wenig später stand's schon 12:1. Danach punktete der Gastgeber zwar ein paar Mal, spannend wurde es aber nicht. Oythe entschied den Satz mit 25:16 für sich.

Enger ging's im zweiten Durchgang zu: Oythe erwischte wieder einen guten Start (4:1). In der Folge kam Sorpesee wie beim 15:14 ran, doch Oythe setzte sich erneut auf 19:15 ab und beendete den Satz souverän mit 25:20. Im dritten Abschnitt machte Oythe den Deckel mit dem 25:16 endgültig drauf.

Und: Nachdem Außenspielerin Franka Poniewaz bereits am vorangegangenen Doppelspieltag zweimal als „MVP“, also zur wertvollsten Spielerin vom gegnerischen Trainer gewählt wurde, erhielt sie diese Auszeichnung auch in Sorpesee. „Eigentlich hätte jede meiner Spielerinnen einen ‚MVP‘-Preis in Sorpesee verdient“, sagte Nikolic.

Aufschläge als Waffe gegen Münster

Doppelpack, Teil 2: Gegen Münster machte Oythe am Sonntagnachmittag da weiter, wo man am Samstag aufgehört hatte. Gute Aufschläge, präzise Angriffe und eine starke Annahme waren elementar wichtig für den ungefährdeten Sieg. Im ersten Satz setzte sich Oythe schnell auf 10:3 ab, legte später auf 18:8 nach und gewann hochverdient mit 25:12. Vor allem der gefährliche Service von Sandra Hövels setzte Münster unter Druck. „Die Aufschläge waren unsere Waffe“, sagte Zoran Nikolic.

Die VfL-Frauen erwischten allerdings einen Fehlstart in den zweiten Satz und lagen mit 1:5 hinten. Münster versuchte mit aggressivem Service, Oythe weg vom Netz zu drängen. Der Gastgeber ließ sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen, drehte auf 6:5, setzte sich auf 10:7 ab und führte dann vorentscheidend mit 19:11. Am Ende hieß es 25:15.

Im dritten Satz rotierte Zoran Nikolic kräftig durch, wechselte mehrfach ein und aus. Dementsprechend ging's deutlich enger zu. Über 2:2 ging's auf 2:4, 5:6, 10:8, 12:9 und 14:10. Oythe punktete fortan mit präzisem Angriffsspiel und stellte auf 25:20, 3:0 – Ende.

"Wir haben jetzt eine sehr gute Ausgangsposition" Zoran Nikolic.

Mit 17 Punkten steht der VfL auf Platz sechs. Mindestgens drei Zähler sollen bis zum Hinrundenende noch dazukommen. Zwei Spiele (gegen Hamburg und in Köln) bleiben dafür. Am Sonntag wurde aber erst einmal die Kabine zur Partyzone erklärt. „Jetzt wird gefeiert“, kündigte Zoran Nikolic an.

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