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Die Oyther Challenge hat nur Gewinner

Die Lauf-Aktion der Landesliga- und Bezirksliga-Fußballteams bringt 3333 Euro für „Sportler gegen Hunger“. Und sorgt bei den Trainern für Begeisterung.

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Alleine oder zu zweit unterwegs – für die gemeinsame Sache: Eine kleine Foto-Auswahl vom Oyther Lauf-Event für die OV/KSB-Aktion „Sportler gegen Hunger“.

Alleine oder zu zweit unterwegs – für die gemeinsame Sache: Eine kleine Foto-Auswahl vom Oyther Lauf-Event für die OV/KSB-Aktion „Sportler gegen Hunger“.

Es begann als kleine Challenge für den guten Zweck. Die Fußballer des VfL Oythe II forderten ihre Erste zum Wettkampf auf: zu einem Spendenlauf für die OV/KSB-Aktion „Sportler gegen Hunger“. Erst Kilometer abreißen, dann spenden. Am Sportlerball-Samstag ging es für die Kicker aus dem Landesliga- und dem Bezirksliga-Team individuell in die Lauf- statt in die Lederschuhe. Und nicht nur für sie: Auch andere Sportler aus dem Verein, aus dem Umfeld, aus dem Landkreis Vechta und darüber hinaus beteiligten sich an der spontanen SgH-Aktion. Das überragende Ergebnis: 3333 Euro flossen auf das Konto der Hungerhilfe.

„Ich bin echt super begeistert, was da für eine Summe zusammengekommen ist“, frohlockt Raphael Dornieden, Trainer der Oyther Ersten. Und auch VfL-II-Coach Julian Gieseke sagt: „Das ist echt überwältigend, wie viele Leute da mitgemacht haben. Daran kann man sehen, dass man in diesen Zeiten einfach kreativ sein muss.“ Die beiden Trainer danken allen Beteiligten – insbesondere auch dem Oyther Vorstand.

Dornieden verweist darauf, dass die Triebfeder für die Aktion die Reservemannschaft war: „Sie hatten die Idee, ob wir uns nicht gegenseitig battlen wollen.“ Statt eines echten Wettkampfes ging es aber dann doch ausschließlich um den guten Zweck. Aber: In beiden Teams wurden die Leistungsträger ermittelt: Oythe-I-Innenverteidiger Marcel Hesselmann lief 26 km, Oythe-II-Akteur Oliver Schickling kam auf stolze 22 km.

Auch Politiker schnürten die Laufschuhe

Unterstützung kam auch aus der Politik: Julian Giesekes Onkel Jens Gieseke, Mitglied des Europäischen Parlaments, lief 10,2 km für SgH und stachelte die Bundestagsabgeordnete Silvia Breher zu einem 5-km-Lauf an. Und auch der SC Bakum ließ sich von den Oythern mobilisieren und schnürte in einem eigenen Wettkampf für „Sportler gegen Hunger“ die Laufschuhe (Bericht folgt). Ebenso drehte der Vechtaer Dauerläufer Antonius Schröer eine Runde für die Oyther Aktion.

„Als wir das abgemacht haben, war das eigentlich so geplant, dass wir das intern machen“, berichtet Julian Gieseke. Die vielen Anfragen führten aber dazu, dass die Aktion wuchs – auch dank starker Social-Media-Begleitung. „Es ist unsere Hoffnung, dass man damit einen Startpunkt gesetzt hat“, sagt Raphael Dornieden. Damit meint er einerseits, dass nun auch andere Vereine nachziehen könnten – und andererseits, dass sich der VfL Oythe jetzt auch fest im SgH-Kalender etablieren könnte. Dornieden: „Vielleicht kann man das in irgendeiner Form ausbauen.“

Ob einmalige Aktion oder Startschuss für ein wiederkehrendes SgH-Event – fest steht: Der VfL Oythe hat eindrucksvoll bewiesen, dass sportlich-soziales Engagement auch mitten im Corona-Lockdown funktioniert. Ganz ohne Körperkontakt.

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