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Die Goldenstedter „Mentalitätsmonster“ beeindrucken den Coach

Bezirksliga-Bilanz, Folge 6, Frisia Goldenstedt: Trainer Jörg Peuker ist zufrieden und hat auch schon für die nächste Saison zugesagt. Zum Start der Wintervorbereitung hat er einen Neuling begrüßt.

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Frisia im Vorwärtsgang: Marvin Gregor (Mitte) im Spiel gegen Tabellenschlusslicht SV Emstek. Foto: Schikora

Frisia im Vorwärtsgang: Marvin Gregor (Mitte) im Spiel gegen Tabellenschlusslicht SV Emstek. Foto: Schikora

Wenn man schon nach dem letzten Spiel der Hinrunde für die neue Saison ab Sommer zusagt, dann muss die Zufriedenheit groß sein. Das bestätigt auch Jörg Peuker. Der Fußballtrainer war vor der jetzigen Spielzeit beim Bezirksligisten Frisia Goldenstedt eingestiegen und einigte sich ausgerechnet nach der 0:3-Heimniederlage gegen GW Brockdorf mit Abteilungsleiter Bernd Feldhaus darauf, die Zusammenarbeit auch 2022/23 fortzusetzen.

„Ich war schon überrascht. Plötzlich kam die Nachricht, ob wir uns mal unterhalten könnten“, berichtet Peuker. Die Zusage sei für ihn dann klar gewesen, da er ohnehin eine langfristige Zusammenarbeit anstrebe. Er sei „kein Trainer für eine Nacht“, schiebt er schmunzelnd hinterher. Außerdem mache ihm die Arbeit „tierisch Spaß“.

Das liegt in erster Linie an der Mannschaft. Wenn Jörg Peuker, der zuvor fünf Jahre lang den Harpstedter TB gecoacht hatte, von der Einstellung seines Teams spricht, gerät er regelrecht ins Schwärmen. „Die Mannschaft hat eine absolut starke Mentalität. Ich habe so etwas selten gesehen. Man kann schon fast von Mentalitätsmonstern sprechen“, sagt der Trainer, dafür zolle er dem Team „Respekt und Anerkennung“.

Macht weiter: Frisia-Coach Jörg Peuker. Foto: SchikoraMacht weiter: Frisia-Coach Jörg Peuker. Foto: Schikora

Platz sechs und 25 Punkte aus 15 Spielen sind ein Ertrag der Goldenstedter Arbeit. Angesichts dessen, dass der Kader sehr klein ist und „sicherlich in der Breite qualitativ noch ausbaufähig“ sei, ist der Coach zufrieden. Die Niederlagen gegen SFN Vechta (2:3), beim FC Lastrup (1:2) und zuletzt gegen Brockdorf bezeichnet er als unnötig – da sei man die bessere Mannschaft gewesen. „Aber dafür haben wir in einigen Spielen sicherlich auch das Quäntchen Glück gehabt“, gibt er zu.

Eine wichtige Achse für den Erfolg sei das Innenverteidiger-Duo Tobias/Michael Feldhaus. Jörg Peuker: „Wir haben da mit Tobi und Mitch eine richtig erfahrene Innenverteidigung, zwei richtig gute Jungs.“ Den beiden gelinge es oftmals noch, nach vorherigen Nachlässigkeiten in der kollektiven Abwehrarbeit in letzter Instanz einzugreifen und gegnerische Angriffe zu stoppen. „Ich sage immer: Wenn die Innenverteidigung eingreifen muss, ist vorher zu viel falsch gelaufen“, erklärt der Trainer.

Er habe aber auch bewusst versucht, eine Kultur zu etablieren, in der Fehler gemacht werden dürfen – und in Anbetracht dessen sei die Mannschaft nach dem Trainerwechsel inklusive einiger taktischer Umstellungen wirklich „glimpflich“ durch die Hinrunde gekommen.

Die Vorbereitung auf die Rückrunde begann bereits am 10. Januar (Montag). Seitdem zählt auch ein Neuling zum Team: Vom A-Jugend-Regionalligisten JFV Rehden wechselte Ole Siemer zu Frisia Goldenstedt. Der 18-Jährige ist auf der linken Seite laut Peuker „universell einsetzbar“. Im Sommer sind weitere Verstärkungen geplant – die Gespräche mit einigen Kandidaten laufen schon.

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