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Die erste von zwei Riesenchancen für Cloppenburgs Volleyballfrauen

Drittligist TVC kann im Heimspiel gegen den TV Eiche Horn wichtige für die Abstiegsrunde sammeln. Nächste Woche bei Schlusslicht Emlichheim II.

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Nervenstärke könnte für Katharina Rathkamp (links) und den TVC gegen Eiche Horn gefragt sein.

Nervenstärke könnte für Katharina Rathkamp (links) und den TVC gegen Eiche Horn gefragt sein.

Wie dick wird das Polster sein, das die Volleyballfrauen des TV Cloppenburg mit in die Abstiegsrunde der Dritten Liga West nehmen? Zwei Begegnungen stehen für das Team von Trainer Tomislav Ristoski in der Vorrundenstaffel 2 noch aus, in beiden geht es noch um Punkte, die für die Playdowns von Bedeutung sind.

Das erste Spiel steigt am Sonntag um 16 Uhr, wenn das letzte Heimspiel der Vorrunde beginnt. Gegner ist der TV Eiche Horn aus Bremen, der am Freitagabend bereits gegen Schlusslicht Union Emlichheim II einen 3:1-Sieg gelandet hat. Die Bremerinnen hätten bei zwei Siegen mit mindestens fünf Punkten sogar noch die Chance, den USC Münster II vom dritten Platz zu verdrängen. Allerdings müsste der USC am Sonntag dafür in Emlichheim verlieren.

Für die TVC-Frauen hingegen sind diese Rechenspiele uninteressant. Wenn sie gewinnen, ist Eiche Horn auf alle Fälle mit ihnen in der Abstiegsrunde dabei und – noch wichtiger – sie würden wichtige Punkte sammeln. Aktuell würde Cloppenburg mit neun Zählern in die Abstiegsserie starten, derer sechs können und wollen sie noch nachlegen. „Diese beiden Spiele sind Riesenchancen für uns“, sagt Trainer Ristoski, der allerdings weiß, dass sein Team am Sonntag vor einer hohe Hürde steht: „Leicht wird es gegen Eiche bestimmt nicht. Für mich ist es eine der besten Mannschaften der Liga, die ihr Potenzial bislang aber noch nicht abgerufen hat.“

Das darf aus Cloppenburger Sicht gerne so bleiben. Im Hinspiel landeten die TVC-Frauen einen etwas überraschenden 3:2-Erfolg. Nach 1:2-Satzrückstand bewiesen sie Nervenstärke und drehten die Partie noch herum. „Am Sonntag kann es wieder eng werden“, findet Ristoski. „Und da ist es gut zu wissen, dass meine Spielerinnen in kritischen Situationen die Ruhe bewahren. Vielleicht gibt das den Ausschlag für uns.“ So war es auch vor 14 Tagen beim 3:1-Sieg in Aligse, als der TVC im vierten Satz fünf Matchbälle vergab, um dann im sechsten Anlauf doch die Oberhand behielt. Personell kann Ristoski nahezu aus dem Vollen schöpfen, allein Maria Paulat (private Gründe) steht nicht zur Verfügung.

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