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Derbyzeit: Formstarke Molberger treffen auf schwächelnde Thüler

In der Fußball-Bezirksliga hat der SVM, der sechs seiner vergangenen sieben Partien gewann, am Mittwochabend Heimrecht. Der SVT blieb bislang hinter den Erwartungen zurück.

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Kopfballstark: Bei Standardsituationen ist Max Wilken (rechts) vom SV Thüle stets im gegnerischen Strafraum zu finden, wie hier beim Auswärtsspiel in Lastrup. Foto: Langosch

Kopfballstark: Bei Standardsituationen ist Max Wilken (rechts) vom SV Thüle stets im gegnerischen Strafraum zu finden, wie hier beim Auswärtsspiel in Lastrup. Foto: Langosch

Es ist ein ungleiches Duell, dieses Bezirksliga-Nachholspiel zwischen den Fußballern aus Molbergen und Thüle. Auf der einen Seite der SVM, der mit sechs Siegen in sieben Partien derzeit das drittbeste Rückrundenteam stellt, auf der anderen Seite der vor der Saison hoch gehandelte SVT, der den Erwartungen bislang hinterherhinkt – insbesondere auch den eigenen. Vor dem CLP-Derby, das am Mittwoch um 20 Uhr beginnt, hat OM-Online mit zwei langjährigen Leistungsträgern beider Klubs gesprochen: Molbergens Torhüter German Brozmann (28) und Thüles Abwehrchef Max Wilken (28).

Beim SVM überrascht es angesichts des aktuellen Laufs nicht wirklich, dass die Stimmung exzellent ist. Vor allem die beiden Comeback-Siege gegen Holdorf (4:2) und bei BW Lohne II (3:2), als die Mannschaft von Trainer Luc Diamesso jeweils nach 0:2-Rückständen noch gewann, sorgten für jede Menge Selbstvertrauen bei Brozmann und Co. „Seitdem glauben wir noch mehr an uns“, sagt der Torhüter.

Den Grundstein für die bislang so formidable Rückserie legte der SVM seiner Meinung nach in der Vorbereitung. „Luc hat uns schon in der zweiten Januar-Woche auf den Platz gejagt“, sagt German Brozmann und lacht, „das zahlt sich jetzt vor allem auch kräftemäßig aus, wie zum Beispiel in den Spielen zu sehen war, die wir gedreht haben.“

German Brozmann. Foto: LangoschGerman Brozmann. Foto: Langosch

Der Schlussmann, der nach beruflich bedingten Fußball-Gastspielen in Kitzbühel (Österreich) und beim VfB Hilden (Nordrhein-Westfalen) 2017 zu seinem Heimatverein zurückgekehrt ist, träumt leise davon, dass seine Molberger die Serie als bestes CLP-Team beenden. Ärgster Konkurrent in diesem speziellen Titelkampf ist der BV Garrel. „Vor allem aber wollen wir unter den Top 5 bleiben“, so Brozmann.

Max Wilken und der SV Thüle sind von diesen Tabellenregionen derzeit weit entfernt. Ihn und seine Teamkollegen wurmt das gewaltig. „Es ist natürlich nicht unser Anspruch, uns auf den Plätzen 10 bis 12 zu bewegen“, sagt Thüles Vize-Kapitän.

Dass es für das Team des Trainerduos Michael Macke/Sebastian Thunert bislang äußerst bescheiden läuft, liegt Wilkens Meinung nach an mehreren Dingen. „Wir haben dieses Jahr großes Verletzungspech, wenn dann in einigen Partien auch noch das Spielglück fehlt, gerätst du in einen Negativstrudel, aus dem man nur schwer herauskommt“, sagt er.

Nun gehe es darum, die Spielzeit 2021/22 bestmöglich zu beenden. Damit meint Max Wilken nicht nur den Tabellenplatz. „In Derbys wie jetzt in Molbergen, am Samstag in Altenoythe oder am vorletzten Spieltag gegen den BV Garrel geht es auch um die Ehre“, sagt der waschechte Thüler, der nach einigen Jahren bei Hansa Friesoythe seit 2014 wieder für „seinen“ SVT kickt.

Nun steht für Thüle erst einmal das Duell beim SV Molbergen an. Der Respekt ist auf beiden Seiten groß. German Brozmann: „Thüle hat richtig gute Einzelspieler und ist besser, als es der Tabellenplatz vermuten lässt.“ Max Wilken rechnet mit einer geschlossen starken Molberger Elf, aus der Torjäger Johannes Bruns und der junge Defensivstratege Hendrik Debbeler seiner Meinung nach herausragen.

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