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Der VfL Oythe zwischen Absagen und Ansetzungen

2. Volleyball-Bundesliga Nord der Damen: Nach dem Stopp für die Januar-Termine könnte es im Februar weitergehen.

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Das bislang letzte Oyther Heimspiel: Am 31. Oktober 2020 ging's gegen den BBSC Berlin; der VfL unterlag mit 1:3. Foto: Schikora

Das bislang letzte Oyther Heimspiel: Am 31. Oktober 2020 ging's gegen den BBSC Berlin; der VfL unterlag mit 1:3. Foto: Schikora

Wie so viele Mannschaften in verschiedenen Sportarten hängen auch die Zweitliga-Volleyballerinnen vom VfL Oy᠆the zurzeit in der Luft. Seit dem 5. November gilt das vom Landkreis verfügte Trainings- und Spielverbot in der Vechtaer Antonianumhalle, weil man nicht dem Profisport zugerechnet wird; es läuft vorläufig bis zum 31. Januar. Das letzte Oyther Punktspiel ereignete sich am 28. November. Was ab dem 1. Februar passiert, steht in den Sternen und wird wohl auch davon abhängen, ob ein weiterer Lockdown von der Bundespolitik folgt. Unterdessen könnten sich am Montag (18. Januar) bei einer Videokonferenz der Zweitligisten weitere Klärungen über die Fortsetzung der Saison ergeben; Oythes Volleyball-Obmann Matthias Schumacher wird dann dabei sein.

Der Oyther Jahresstart wurde derweil wie erwartet verschoben, weil kein Mannschaftstraining möglich ist; der VfL Oythe arbeitet weiter an dieser Problematik. Die Volleyball Bundesliga (VBL) hat die VfL-Spiele am Samstag gegen den SCU Emlichheim sowie die beiden folgenden Auftritte gegen den 1.  VC Stralsund (23. Januar) und bei DSHS Köln (31. Januar) auf Oyther Antrag abgesetzt.

Matthias Schumacher möchte am Montag im Verbund mit der VBL vor allem auch verlässliche Aussagen über eine Wertung der Saison erhalten. Der VfL-Obmann geht weiter davon aus, dass zumindest für Oythe und möglicherweise auch für weitere von Corona stark betroffene Teams die Wertung ausgesetzt wird, weil Wettbewerbsverzerrung vorliege. „Wir können nichts dafür und haben uns trotzdem gezeigt“, sagt Schumacher. So hat Oythe Ende November mit den beiden Spielen beim Eimsbütteler TV (2:3/ Nachholpartie) und bei Bayer Leverkusen (0:3/ Heimrechttausch) der VBL seine Bereitschaft zur Problemlösung gezeigt – obwohl das Team schon einige Wochen ohne gemeinsames Training war.

Um Lösungen bemüht: Matthias Schumacher. Foto: Schikora Um Lösungen bemüht: Matthias Schumacher. Foto: Schikora

Oythe ist auch in Sachen Nachholspiele am Ball, nachdem die VBL darauf gedrängt hat, bis zum 21. Februar so viele Partien nachzuholen, dass jeder Verein wenigstens eine komplette Runde gespielt hat – bevor weitere Einschränkungen den Spielbetrieb torpedieren.

Der VfL, dem wie allen anderen Teams zwei 3:0-Wertungen wegen des Rückzugs des BSV Ostbevern zugesprochen worden sind, müsste noch drei Spiele nachholen, für die Matthias Schumacher auch schon fixe Termine genannt hat: am 14. Februar beim VCO Berlin, am 21. Februar gegen BW Dingden (eventuell Heimrechttausch) und am 7. März beim VC Essen. Am 13. Februar stünde zudem die Partie beim BBSC Berlin an und am 20. Februar das Heimduell gegen den Eimsbütteler TV – hier wäre ein mögliches Auswärtsspiel am nächsten Tag in Dingden laut Schumacher schon problematisch: „Natürlich stehen die Spiele auch noch unter Vorbehalt.“

Das gilt erst recht für den nächstmöglichen Wiedereinstieg der Mannschaft von Trainer Ali Hobst, dessen Team sich weiter individuell fit hält. Der Coach: „Die Spielerinnen haben ihre Aufgaben nach Kraftplänen. Jetzt sind noch Sprünge dazugekommen.“ Auch die Partie gegen die Volleys Borken am 6. Februar wird infolge des Oyther Trainingsverbots nicht stattfinden. Matthias Schumacher: „Der Antrag läuft.“ Borken ist selbst bis zum 31. Januar von einer Hallenschließung durch die Stadt betroffen; deswegen fällt Borkens Duell am Samstag gegen Eimsbüttel ebenfalls aus. Oythes Restart ist für den 13./14. Februar in Berlin in Sicht. Es sei denn, Oythe kann auch nach dem 31. Januar nicht trainieren – oder die Bundespolitik durchkreuzt noch mal alles.

Auch Oyther Oberliga-Team wartet auf Klärung

Nach dem BSV Ostbevern haben nun auch die Zweitliga-Männer vom VV Essen die angebotene Möglichkeit zum straffreien Ausstieg aus der Saison genutzt – mit Rückkehr-Option für 2021/22. Aussagen zur Zukunft der 3. Ligen und Regionalligen, wo Oythe II als Aufsteiger dabei ist, werden vom Deutschen Volleyball-Verband (DVV) in Kürze erwartet. Für alle Staffeln von der Oberliga abwärts hatte der Nordwestdeutsche Volleyballverband (NWVV) bereits am 13. Dezember das Saisonende beschlossen.

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