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Der VfL Oythe kämpft gegen den Negativtrend

Die Saison des Volleyball-Zweitligisten neigt sich dem Ende entgegen. Am Sonntag geht's nach Eimsbüttel.

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Sie sind gefordert: Oythes Luisa Fabek, Paulina Brys und Marian Mischo (von links). Foto: Schikora

Sie sind gefordert: Oythes Luisa Fabek, Paulina Brys und Marian Mischo (von links). Foto: Schikora

Ob es jetzt das vorletzte oder drittletzte Zweitliga-Saisonspiel für die Volleyballerinnen des VfL Oythe ist, ist noch nicht ganz klar. Da muss der Verein noch etwas mit der Liga klären. So oder so steht aber fest: Der VfL Oythe befindet sich auf der Zielgraden der Saison – und muss am Sonntag (16.00 Uhr) beim Eimsbütteler TV ran.

„Das ist ein starkes Team“, sagt Oythes Trainer Zoran Nikolic über den Gegner, der zuletzt in Leverkusen per 3:1-Sieg überraschte. Nikolic freut sich auf die Reise nach Hamburg. Er erwartet einen technisch starken Gegner, der über einen großen Kader verfügt und Potenzial für die Top 4 habe. Er rechnet zudem damit, dass die Gegnerinnen top motiviert sein werden. Denn unter der Woche gab Eimsbüttels Coach Ulrich Kahl seinen Rücktritt zum Saisonende bekannt – nach 16 Jahren im Amt.

Sina Albers und Lina Köster reisen nicht mit nach Hamburg, beide sind krank. Nichtsdestotrotz steht für Nikolic fest: „Wir wollen uns unbedingt gut verkaufen.“ Danach soll die Mannschaft unter der Woche ganz normal trainieren und über Ostern ein paar Tage freibekommen. Aber jetzt zählt erst mal das Spiel am Sonntag. „Wir haben große Lust, das Spiel zu gewinnen“, sagt der VfL-Trainer.

Die Oyther Bilanz ist in 2022 ernüchternd

Das ist auch dringend nötig. Denn die Bilanz der vergangenen Monate ist ernüchternd. Während der VfL Oythe in der Hinserie 19 Punkte holte und zwischenzeitlich sogar auf Platz sechs in der Tabelle stand, sind es in der Rückserie bisher nur acht Punkte. Klar, den Oyther Damen fehlen noch bis zu drei Spiele, aber die Formkurve zeigt nach unten. In der Hinserie waren es durchschnittlich 1,46 Zähler pro Spiel. In der Rückrunde nach zehn Partien nur magere 0,8 Punkte pro Begegnung.

Liegt das an den vielen Ausfällen? Oder daran, dass Oythe schon früh nichts mehr mit dem Abstiegskampf zu tun hatte und der Druck raus war? Nikolic sagt: „Druck hat damit nichts zu tun. Aber Corona war auf jeden Fall ein Problem.“ Das viel größere sei für ihn aber gewesen, dass in 2022 größtenteils nur alle zwei Wochen gespielt wurde. „Wie soll man da einen Rhythmus bekommen? Die Spielerinnen gehen von heiß zu kalt, von kalt zu heiß“, kritisiert Nikolic. Aus diesen Erfahrungen will der VfL Oythe lernen. Nikolic berichtet, dass man im Austausch mit der Volleyball-Bundesliga (VBL) bezüglich des Spielplans für die neue Saison steht.

Münster-Spiel noch offen

Apropos Spielplan: Ob und wann das ausgefallene Spiel bei VCO Münster nachgeholt wird, ist unterdessen noch offen. Die Münsteranerinnen hatten die Partie wegen mehrerer Coronafälle abgesagt. Oythes Volleyballobmann Matthias Schumacher hat in den vergangenen Tagen versucht, das Spiel auf den gestrigen Freitag oder den kommenden Mittwoch zu legen – ohne Erfolg. Da Münster sich ohnehin nach der Saison aus der 2. Bundesliga Nord zurückzieht, haben die Spiele keine sportliche Relevanz mehr.

Deshalb ist Schumacher im Austausch mit der VBL. „Wir sind in Gesprächen darüber, ob das Spiel überhaupt noch stattfindet. Und wenn nicht, dass es dann für uns gewertet wird.“ Schumacher ist zuversichtlich, dass es so kommen wird. Zudem hat die Absage für Schumacher ein „Geschmäckle“. Er berichtet, dass am Dienstag, drei Tage nach dem geplanten Oyther Spiel in Münster, fast die gesamte Mannschaft von VCO Münster bei einem Sichtungstraining dabei war, an dem auch Nikolic teilnahm.

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