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Der SV Holdorf macht sein Meisterstück

Mit dem Auswärtssieg beim SV Altenoythe hat der kleine HSV den Titel und den Landesliga-Aufstieg perfekt gemacht.

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Am Ziel angekommen: Die Fußballer des SV Holdorf bejubeln in ihren Meister-Shirts den Titel und den Aufstieg in die Landesliga. Foto: Langosch

Am Ziel angekommen: Die Fußballer des SV Holdorf bejubeln in ihren Meister-Shirts den Titel und den Aufstieg in die Landesliga. Foto: Langosch

Als Sebastian Beckmann gerade zum Spielbericht ansetzen wollte, musste er noch einmal abbrechen. „Jetzt geht's hier richtig los“, meinte der Mannschafts-Verantwortliche, der aus sicherer Distanz die Feierlichkeiten mitsamt gezündeter Bengalos beobachtete. Die Bezirksliga-Fußballer vom SV Holdorf haben sich durch einen 3:2 (2:1)-Sieg beim SV Altenoythe vorzeitig zum Meister gekrönt und den Traum vom Landesliga-Aufstieg verwirklicht.

Holdorfs Meistertrainer Jan Kreymborg strich im Moment des Triumphs den Teamspirit seiner Truppe heraus: „Hier haben wirklich die Spieler von der 1 bis zur 20 mitgezogen und dadurch konnten wir auch unsere Verletzungsphasen kompensieren.“ Und er resümierte mit dem Blick auf die gesamte Saison: „Am Ende ist die konstanteste Mannschaft aufgestiegen.“

Mit dem Bus waren die Holdorfer angereist und mit Blick auf die anstehende Rückfahrt nach dem feststehenden Titel schmunzelte Kreymborg: „Allzu nüchtern werden wir da nachher wohl nicht aussteigen.“ Das Reiseziel war zu diesem Zeitpunkt noch unklar und sollte eine Überraschung werden. Kreymborg selbst brachte die Kneipe Ording ins Spiel, wo sein Ex-Verein BW Lüsche den Klassenerhalt feiern wollte.

Wichtige Tore kurz vor und kurz nach der Pause

Aber auch in Altenoythe fanden die Holdorfer „absolut überragende Bedingungen“ vor, wie Sebastian Beckmann mitteilte. Auf der sehr gepflegten Anlage traf Holdorf auf einen aggressiven Gegner, aber „die Jungs haben da top dagegengehalten“, befand Beckmann. Safet Dzinic brachte den kleinen HSV am Ende einer rasanten Anfangsviertelstunde nach einer starken Vorlage von Lukas Liedmann in Führung (15.). Maik Nirwing glich aber per Kopf nach einer Flanke von Rocco Bury schnell aus (21.). Danach mussten beide Teams erst mal dem hohen Tempo etwas Tribut zollen.

Kurz vor sowie kurz nach der Halbzeitpause bereiteten die Gäste dann aber den Weg zum Meistertitel. Zunächst schloss Lukas Liedmann ein starkes 50-m-Solo mit anschließendem Zuspiel von Torben Hilge zum 2:1 ab (43.). Und Stephan Höge ließ mit dem 3:1 nach einem Steckpass von Steffen Schönhöft die Holdorfer Herzen höher schlagen (47.). „Danach fiebert man natürlich irgendwie auf den Schlusspfiff hin“, gab Coach Kreymborg zu. Als Altenoythes Bernd Banemann in der Nachspielzeit auf 2:3 verkürzte (90.+1), hielt es bei den Gästen schon längst keinen mehr auf den Sitzen. Nur kurz danach war das Holdorfer Meisterstück vollbracht, als Schiedsrichter Florian Buß das Spiel abpfiff und gleichzeitig den Startschuss für die große Party im Anschluss gab.

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