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Der OM-Cup hat seine Strahlkraft nicht verloren

112 Mannschaften sind am 2. und 3. Juli beim großen E-Jugendturnier in Neuenkirchen dabei. Am Modus ändert sich nichts. Allerdings müssen zwei Jahrgänge eine bittere Pille schlucken.

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Ein Blick auf die Anlage: Im Neuenkirchener Sportpark wird Anfang Juli das große Jugendfußball-Spektakel steigen. Foto: Wenzel

Ein Blick auf die Anlage: Im Neuenkirchener Sportpark wird Anfang Juli das große Jugendfußball-Spektakel steigen. Foto: Wenzel

Unzählige Stunden sind schon in die Organisation geflossen – es wurde viel überlegt, viel diskutiert und vieles auf den Weg gebracht. Und auch Harken, Schaufeln und Heckenscheren wurden bereits in die Hände genommen, um den Sportpark des TuS Neuenkirchen für das große Jugendfußball-Spektakel herzurichten. In etwas mehr als zwei Monaten wird der TuS dann schließlich die Früchte seiner Arbeit ernten: Am 2. und 3. Juli (Samstag und Sonntag) findet nach der ungewollt langen Pause von drei Jahren erstmals wieder der OM-Cup für E-Jugendliche statt.

Die Neuenkirchener sind bei ihren Planungen bereits zu den Details übergegangen. „Wer hat welchen Standdienst? Welche Dienste können die umliegenden Vereine übernehmen?“ – das sind laut Ralf Feldkamp die Fragen, mit denen sich das Orgateam derzeit beschäftigt. Der Mitorganisator sieht den TuS hier „auf einem ganz guten Weg“. Das gilt auch für die Sponsorensuche, die allerdings weiterhin läuft. Ralf Feldkamp ist dankbar, dass die meisten nicht lange zögern, sondern schnell zusagen: „Generell merkt man schon, dass auch die Leute merken: Das wird wohl tatsächlich stattfinden.“ Vor wenigen Monaten war dies angesichts der Corona-Lage noch undenkbar.

Neben den fortschreitenden Planungen am Turnierheft wurde auch auf dem Gelände bereits gewerkelt. „Wir haben es ein bisschen aufgemöbelt“, so Feldkamp. Passend zum OM-Cup wird auch der Soccercourt fertiggestellt – er soll eine weitere Attraktion im Sportpark sein. Apropos Sportpark: Hierin sieht Ralf Feldkamp einen großen Standortvorteil, weil die Neuenkirchener mit einer zusammenhängenden Fläche planen können. Auch die Park- und Zeltplätze grenzen direkt an. „Die Landwirte haben super mitgespielt“, berichtet Ralf Feldkamp von den unkomplizierten Gesprächen zwecks Zurverfügungstellung ihrer Flächen.

Unwägbarkeiten im Bereich Catering

Ein paar Unwägbarkeiten gibt es noch im Bereich Catering. Diesen wollen die Neuenkirchener eigentlich komplett abgeben. Die Anfragen bei Caterern ergaben aber, dass diese kaum Personal haben, das am OM-Cup-Wochenende die Verpflegung übernehmen könnte. Aufgrund einer guten Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt zwecks notwendiger Schulungen geht der TuS aber davon aus, dass man es in diesem Fall auch mit eigenem Personal stemmen können wird.

Ralf Feldkamp betont noch einmal, dass das Orgateam sehr froh über die Erfahrungswerte aus Lutten und Osterfeine ist – und dass auch die Kommunikation mit dem OM-Verbund und den OM-Cup-Beauftragten hervorragend funktioniere. Auf dem Weg bis hin zur Phase der Detailplanung gab es hier und da Fragen, die alle schnell beantwortet werden konnten.

In den Fußballkreisen Vechta und Cloppenburg blickt man dem Event ebenfalls schon voller Vorfreude entgegen. „Wir liegen im Zeitplan und sind gut zufrieden“, teilt Ralf Böckmann als Vechtas OM-Cup-Beauftragter mit. So wurden bereits alle Anmeldungen verarbeitet – und auch berücksichtigt. Dabei hat sich ein ungewöhnliches Gleichgewicht ergeben: Sowohl aus Cloppenburg als auch aus Vechta nehmen jeweils 56 Mannschaften am großen Turnier inklusive Zeltlager teil. „In diesem Jahr hält es sich da die Waage“, so Böckmann. Normalerweise gibt es angesichts der höheren Vereinsanzahl mehr Anmeldungen aus dem CLP-Gebiet.

Kein Ersatz für die ausgefallenen Turniere

Ralf Böckmann erklärt außerdem: „Der Modus bleibt unverändert.“ Zuletzt hatte es noch die Frage gegeben, was denn mit den beiden Jahrgängen geschehe, die wegen der Corona-Absagen der beiden Turniere in Lohne (2020) und Elsten (2021) auf einen OM-Cup verzichten mussten. „Wir haben uns viele Gedanken darüber gemacht“, berichtet Böckmann. Das Ergebnis der langen Abwägungen, ob eine Ausweitung oder eine Modifizierung des Turniers sinnvoll wäre, beschreibt Ralf Böckmann so: „Das würde den organisatorischen Aufwand sprengen.“ Die betroffenen Kinder müssten „leider Gottes und schweren Herzens leer ausgehen“.

Erfreulicher ist für Ralf Böckmann die Erkenntnis aus den Vorgesprächen mit den bisherigen OM-Cup-Sponsoren. „Sie halten uns eigentlich alle die Stange“, sagt er. So blickt der OM-Cup-Beauftragte zuversichtlich auf die kommenden Wochen, in denen auch noch am Rahmenprogramm gearbeitet werden soll. Der nächste große Termin ist die Auslosung, die am 1. Juni (Mittwoch) im Saal Otte in Neuenkirchen-Vörden stattfinden wird.

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