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Der Knoten muss bei den TVC-Handballern endlich platzen

Cloppenburgs Drittligamänner hoffen bei LIT 1912 II auf den ersten Saisonsieg. Trainer Leszek Krowicki sitzt fest im Sattel

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Wann ist der TVC dran? Bislang sind Mohamad Sibahi, hier im „Sandwich“ zwischen den Habenhausern Fabian Rojahns (links) und Marcel Fischer, und Co. leer ausgegangen. Foto: Langosch

Wann ist der TVC dran? Bislang sind Mohamad Sibahi, hier im „Sandwich“ zwischen den Habenhausern Fabian Rojahns (links) und Marcel Fischer, und Co. leer ausgegangen. Foto: Langosch

Sechs Niederlagen aus sechs Spielen, folgerichtig wird die Situation für die Handballmänner des TV Cloppenburg in der Gruppe B der 3. Liga immer prekärer. Gemeinsam mit dem ebenfalls noch punktlosen TV Bissendorf-Holte liegt der TVC am Tabellenende, nur das bessere Torverhältnis sorgt aktuell dafür, dass die Rote Laterne im südlichen Landkreis Osnabrück leuchtet. Nun wollen die Cloppenburger endlich das erste Erfolgserlebnis feiern, wenn sie am heutigen Samstag um 19.30 Uhr bei LIT 1912 II- Spielort ist die Hille-Nord-Grundschule in Nordhemmern.

Die Handball-Spielgemeinschaft LIT 1912 wurde im Juli 2020 gegründet und besteht aus den Stammvereinen TV Germania Nordhemmern, RSV Mindenerwald, VfB Holzhausen II und dem TuS Nettelstedt. Die Ostwestfalen haben am vorigen Wochenende das geschafft, was der TV Cloppenburg noch erreichen möchte – den ersten Saisonsieg. LIT besiegte die Ahlener SG mit 31:22.

„Wir wollen unbedingt die ersten Punkte holen“, sagt TVC-Trainer Leszek Krowicki. „Vielleicht haben wir auch endlich einmal das Quäntchen Glück, dass uns bislang gefehlt hat.“ Das LIT-Team hat er per Videostudium unter die Lupe genommen und ist auf eine starke Mannschaft gestoßen. „LIT ist sehr gut besetzt, es ist wirklich erstaunlich, wie ausgeglichen das Niveau in dieser Staffel ist. Man kann auf den Videos nicht sehen, wer in der Tabelle vorn und wer unten steht“, findet Krowicki, der nach wie vor zuversichtlich ist, die Wende zum Besseren zu schaffen: „Natürlich wissen wir, dass der Start in diese Saison nicht gut gewesen ist, aber grundsätzlich ist die Stimmung innerhalb der Mannschaft immer noch gut.“

Trotz der Negativserie spürt der Coach die Rückendeckung des Vereins: „Da gibt es keine Probleme, ich habe null Bedenken“, sagt der 63-Jährige. Das bestätigt auch Maik Niehaus, der gemeinsam mit Georg Engelhardt die sportliche Leitung bei den TVC-Handballern inne hat: „Ich bin fast täglich mit Spielern, aber auch mit Leszek im Austausch. Daher weiß ich, dass das Trainerteam sehr gute Arbeit leistet. Die Frage ist ja, ob wir mit jemand anderem auch einen anderen Erfolg hätten. Und das glauben wir nicht.“

Allerdings weiß Niehaus auch, dass es höchste Zeit wird, endlich erfolgreich zu spielen: „Die Leistungskurve ist in den letzten Partien stark angestiegen und nun kommen die Spiele, in den wir punkten müssen. Klar ist, dass der Weg in die Aufstiegsrunde, für die wir unter den ersten sechs landen müssen, sehr, sehr weit ist. Wenn wir in die Abstiegsrunde kommen, dann nehmen wir auch dort die Punkte gegen die direkten Konkurrenten mit. Und genau auf die treffen wir in den nächsten Wochen. Man muss sehen, dass fünf unserer sechs bisherigen Gegner die Tabellenspitze bilden. Wenn es dabei bliebe, kämen die Resultate in der Abstiegsrunde nicht in die Wertung. Klar ist aber auch: Der Knoten muss jetzt auch mal platzen. Wenn das passiert, können wir auch eine Serie starten können“, sagt Niehaus.

Vor der Partie bei LIT sind ausgerechnet die beiden Linkshänder, Adam Pal und Maciej Marszałek, angeschlagen. Coach Krowicki hofft aber, dass beide rechtzeitig fit werden.

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