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Der Fußballkreis Cloppenburg wartet ab

Wie geht es mit der Fußballsaison weiter? Die Verantwortlichen im Landkreis Cloppenburg sich erst im kommenden Jahr mit dieser Frage beschäftigen.

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Warten auf den Re-Start: Die Kreisligisten SV Bösel (rote Trikots) und SV Petersdorf hoffen, dass sie den Spielbetrieb Mitte März wieder aufnehmen können. Archivfoto: Langosch

Warten auf den Re-Start: Die Kreisligisten SV Bösel (rote Trikots) und SV Petersdorf hoffen, dass sie den Spielbetrieb Mitte März wieder aufnehmen können. Archivfoto: Langosch

Während andere Fußballkreise in diesen Tagen virtuelle Treffen mit ihren Vereinen abhalten, sehen die Cloppenburger Verantwortlichen aktuell keinen Bedarf, großartig über den Fortgang der unterbrochenen Saison 2020/21 zu sprechen. „Pläne zu schmieden, macht meiner Meinung nach im Moment aufgrund der Entwicklung rund um die Corona-Pandemie wenig Sinn“, sagt der Spielausschuss-Vorsitzende, Manfred Südbeck. „Wir werden uns erst Anfang Februar treffen, dann hoffentlich bei richtigen Staffeltagen.“

Südbeck ist aber natürlich schon jetzt klar, dass sowohl in der Kreisliga als auch in der 1. Kreisklasse höchstwahrscheinlich nicht an den geplanten Auf- und Abstiegsrunden festgehalten werden kann. „Aus zeitlichen Gründen wird es auf eine einfache Serie mit jeweils
15 Spielen pro Team hinauslaufen. Schließlich wurden erst zwei Spieltage absolviert. Einige Mannschaften waren sogar erst einmal im Einsatz“, sagt Südbeck.

Sollte Corona „mitmachen“, würde der Re-Start in beiden Ligen Mitte März erfolgen. In der Kreisliga gibt es einen Aufsteiger in die Bezirksliga und drei Absteiger. In der 1. Kreisklasse schaffen sogar zwei Klubs den Sprung in die Kreisliga, drei Teams müssen den Gang in die 2. Kreisklasse antreten.

Fortsetzung des Kreispokals völlig ungewiss

Wenn die Infektionszahlen im Frühjahr noch immer so hoch wie aktuell sein sollten, und/oder der Amateursport weiterhin untersagt ist, gebe es auch im Fußballkreis Cloppenburg vor allem zwei Szenarien, wie mit der Spielzeit 202/21 verfahren werden könnte. „Klar ist, dass wir die Saison bei nur zwei absolvierten Spieltagen sicher nicht werten könnten. Dann wäre eine Annullierung die logische Konsequenz. Die Serie hätte somit quasi nicht stattgefunden“, sagt Manfred Südbeck. Zudem ist für den Spielausschuss-Vorsitzenden denkbar, dass die Saison gewertet wird, falls nicht alle 15 Spieltage absolviert werden könnten. „Wie viele Spieltage für eine Wertung nötig wären, müsste man sich noch überlegen.“

Ob und wie der Cloppenburger Kreispokal im neuen Jahr fortgesetzt wird, ist derzeit noch völlig ungewiss. Bislang konnte nur Runde eins ausgetragen werden. „Anfang Februar werde ich mit den Vereinen auch über den Pokal sprechen. Der Punktspielbetrieb hat allerdings Priorität“, sagt Südbeck.

Letztendlich will er sich mit all den möglichen Szenarien aktuell aber gar nicht so gerne beschäftigen. „Es gibt einfach viel wichtigere Dinge als den Amateurfußball.“

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