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Der Dümmerlauf feiert sein Comeback

Das Event für „Sportler gegen Hunger“ meldet sich am Sonntag nach der Corona-Pause zurück. Anmeldungen sind noch bis Donnerstag möglich.

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Beim letzten Mal war's ungemütlich: Eine Szene vom Dümmerlauf im Oktober 2019. Diesmal soll es trocken bleiben. Foto: Schikora

Beim letzten Mal war's ungemütlich: Eine Szene vom Dümmerlauf im Oktober 2019. Diesmal soll es trocken bleiben. Foto: Schikora

Von der kompletten Rückkehr zur Normalität sind sie noch ein Stück weit entfernt, aber: Sie laufen wieder – und das ist erst mal das Wichtigste. Zwei Jahre nach der bislang letzten Austragung bittet der Lauftreff von SW Osterfeine am Tag der Deutschen Einheit (Sonntag, 3. Oktober) zu seinem 8. Dümmerlauf zugunsten der OV/KSB-Aktion „Sportler gegen Hunger“. Und die Vorfreude in der heimischen Laufgemeinde scheint groß zu sein.

Bis Montag hatten sich über die Plattform laufen-os.de bereits 268 Aktive für das Event angemeldet. Insgesamt sind coronabedingt nur 500 Teilnehmer zugelassen. Die Anmeldung ist noch bis Donnerstagabend (30. September, 24.00 Uhr) geöffnet. Nachmeldungen am Veranstaltungstag sind nicht möglich.

Die Corona-Auflagen zwingen die Organisatoren auch zu einigen weiteren Maßnahmen. Grundsätzlich gilt die 3G-Regel. Das heißt: Alle Starter, die nicht geimpft oder genesen sind, müssen einen aktuellen Schnelltest vorweisen. Zudem gilt beim Start Maskenpflicht. „Nach ein paar Metern, wenn sich die Läufer verteilen, können dann alle ihre Masken absetzen“, erklärt Christine Wadulla aus dem Organisationsteam. Duschen und Umkleiden sind diesmal geschlossen.

Es geht auch um Punkte für den Volksbanken-Laufcup

Bei der letzten Auflage im Oktober 2019 nahmen trotz Regenwetters 432 Aktive am SgH-Dümmerlauf teil. Eine Zahl, die unter Coronabedingungen wohl schwer zu erreichen sein wird. „Wir freuen uns über jeden, der kommt“, sagt Christine Wadulla. Immerhin: Die Wettervorhersage macht den Osterfeinern Hoffnung, für den 3. Oktober beträgt die Regenwahrscheinlichkeit derzeit null Prozent.

Die Teilnehmer unterstützen mit ihrem Startgeld nicht nur die Aktion „Sportler gegen Hunger“, sondern können, wenn sie schnell sind, auch selbst etwas gewinnen: Auf die ersten drei Frauen und Männer warten Gutscheine. Alle Läufer, die die komplette Dümmer-Runde über 18 Kilometer bewältigen, erhalten zudem die beliebte Dümmer-Medaille in Form des Dümmer-Umrisses. Auf der großen Runde gibt es drei Getränkestationen. Insgesamt sind etwa 20 bis 30 Helfer im Einsatz.

Einige schnelle Läufer haben ihr Kommen bereits angekündigt, so etwa der Lohner Andreas Bröring, der kürzlich beim 1. Vechtaer Brückenlauf dem VEC-Topläufer Viktor Kuk ein spannendes Rennen geliefert hat. 2019 lief er am Dümmer in 1:05:10 Stunden eine neue persönliche Bestzeit. Viktor Kuk ist wahrscheinlich nicht am Start. Dafür hat der Vechtaer Lars Ulbrich gemeldet, der ebenfalls schnell unterwegs ist. Auch Topläuferin Kathi Stark wird vor Ort sein – ob sie auch startet, will sie spontan entscheiden.

Am Dümmer geht es auch wieder um Punkte für den Volksbanken-Laufcup. Nach dem Auftakt in Vechta bildet der Dümmerlauf die zweite Station der Serie. Die Läufer können hier auf allen drei Distanzen – 18 km, 10 km und 6,6 km – Wertungspunkte sammeln. Ein Hinweis der Organisatoren noch: Auf der 10-km-Strecke liegt derzeit Rollsplitt. Hier ist Vorsicht geboten.

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