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Der Bergkeller soll interessant für Talente bleiben

Bezirksliga-Bilanz, Folge 5: SFN Vechta. Zur Rückrunde rücken ein Däne und ein Trio aus der Zweiten auf. Zudem hat Trainer David Riesner noch einen Wunsch.

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Entwischt: Vechtas Offensivspieler Leo Kamke (links) im letzten Hinrundenspiel gegen den SV Thüle (3:1). Foto: Schikora

Entwischt: Vechtas Offensivspieler Leo Kamke (links) im letzten Hinrundenspiel gegen den SV Thüle (3:1). Foto: Schikora

Vom potenziellen Abstiegskandidaten zum Top-5-Team – diese positive Entwicklung sieht Trainer David Riesner bei seinen Bezirksliga-Fußballern von SFN Vechta. Und diesen Trend möchten die Kreisstädter in der am 27. Februar gegen den SV Altenoythe beginnenden Rückserie gerne fortsetzen. Der 35-Jährige präzisiert bezüglich der Intentionen: „Wir wollen den Verein weiter für junge, talentierte Spieler interessant machen.“

Dies sei kürzlich auch eines der Themen bei einer längeren Unterhaltung mit SFN-Vereins- und Fußballabteilungschef Jörg Hüsing gewesen; bei dieser Gelegenheit wurde auch Riesners Vertrag in Vechta um ein weiteres Jahr verlängert. Jörg Hüsing stellte danach zufrieden fest: „Unsere erste Mannschaft befindet sich auf einem guten Weg.“ David Riesner sieht das auch so und führt dabei einige bereits erfolgreich verlaufene Gespräche mit Spielern über eine Weiterverpflichtung ins Feld.

Mit dem Blick auf die abgeschlossene Hinrunde sieht der Coach auch eine sportliche Entwicklung hin zu attraktivem Fußball. „Damit bin ich zufrieden“, sagt Riesner. Wenn sein Team in einigen Phasen nicht so viele Chancen vergeben hätte, wäre er noch zufriedener. „Das stand ja oft genug in der Zeitung“, erinnert sich der Trainer, der seit Mitte 2020 am Bergkeller das sportliche Sagen hat.

In der Hinrunde wurden vier Keeper eingesetzt

Gleichwohl nimmt er seine Jungs in Schutz: „Wir hatten in zwei Spielen einen Altersschnitt von 22 Jahren. Dafür war es schon okay.“ Auch das teilweise extreme Torhüter-Verletzungsproblem – insgesamt vier Keeper wurden eingesetzt – habe die Mannschaft gut gemeistert: „Wir sind positiv geblieben und weiter zusammengewachsen.“

Zur Rückrunde wird es einige Veränderungen geben. Nach dem Wechsel von Lars Scholz zum Liga-Rivalen SV Holdorf, den David Riesner zudem als Titelanwärter Nummer eins sieht, hat SFN Vechta den jungen Dänen Silas Elias Danris (Kastrup Boldklub) verpflichtet – einen Freund von SFN-Torjäger Anthony Djebou. Aus der Zweiten kommen Eike Nobis, Eren Esen und Tobore Macaulay hinzu. Aber: SFN hat seine Personalplanung noch nicht komplett abgeschlossen.

Riesner wünscht sich mehr Konstanz 

Wenn David Riesner noch einen Wunsch für die Rückrunde äußern dürfte, dann den nach mehr Konstanz. Die Schwächephasen in der Hinserie, unter anderem mit Punktverlusten bei BW Lüsche (2:2) und gegen den VfL Oythe II (0:1), sollten sich nicht wiederholen. „Das hat wehgetan. Aber alles andere, wie die Spiele gegen die Topmannschaften, war okay.“

Das Training beginnt am Montag (17. Januar) mit einem eigenständigen 6,5-km-Lauf, am Mittwoch folgen 8, am Samstag im Team 10 Kilometer sowie ein gemeinsames Mittagessen bei Da Sergio. Das Testspiel-Highlight ist die Partie beim Oberligisten BW Lohne am 9. Februar. Keine Frage: SFN hat Appetit auf 2022.

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