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Dem TV Dinklage winkt ein „geiler Start“

Am dritten Spieltag der Fußball-Landesliga steigt das dritte VEC-Derby: Der VfL Oythe gastiert am Sonntag im Dinklager Jahnstadion.

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Hohes Bein oder alles legal? TVD-Verteidiger Arne Blömer funkt dazwischen. Foto: Wenzel

Hohes Bein oder alles legal? TVD-Verteidiger Arne Blömer funkt dazwischen. Foto: Wenzel

Hier die Gastgeber, die nach zwei Siegen ohne Gegentreffer vor Selbstvertrauen nur so strotzen. Dort die Gäste, die erst einen Punkt und noch kein Tor auf dem Konto haben. Keine Frage: Das dritte VEC-Derby in der Fußball-Landesliga 2021/22 wartet im Vorfeld mitunterschiedlichen Stimmungslagen auf. Der TV Dinklage, mit einem 4:0 gegen Union Lohne und einem 1:0 bei GW Mühlen glänzend gestartet, erwartet am Sonntag um 15.00 Uhr den VfL Oythe im Jahnstadion. Jene Oyther, die ihren Frust vom 0:3 in Steinfeld durch das anschließende 0:0 gegen Schüttorf nicht wirklich abbauen konnten.

Dinklages Trainer Stefan Arlinghaus sagt vor dem Match: „Dass wir schon sechs Punkte haben, ist stark. Aber wir wollen jetzt nachlegen. Neun Punkte nach drei Spielen – das wäre ein geiler Start.“ Am Sonntag steigt das mittlerweile elfte Landesliga-Duell zwischen dem TVD und Oythe. Sechsmal siegte Oythe, dreimal Dinklage, und nur das allererste Duell im Oktober 2014 endete mit einem Remis.

Das letzte Kräftemessen ist elf Monate her, Oythe behielt daheim mit 2:1 die Oberhand. „Wir hatten damals nur zwölf Leute aus unserem Kader dabei“, erinnert sich Arlinghaus an die Personalsorgen. Sorgen, die es bei der Neuauflage nicht gibt. „Jetzt sind es 18 Leute, das ist schon was anderes“, sagt Arlinghaus und ergänzt voller Vorfreude: „Wir sind bereit für Sonntag.“

VfL Oythe seit drei Pflichtspielen ohne Tor

Und wie sieht es mit den drei Langzeitverletzten Markus Espelage, Tom Behrendt und Wilke Weßling aus? „Ganz gut eigentlich, sie trainieren individuell und werden in den nächsten Wochen ins Teamtraining einsteigen“, so Arlinghaus. Weßling dürfte dabei der erste aus dem Trio sein, der die Belastung steigert.

Die Aufarbeitung des glanzlosen, aber nicht unverdienten Derbysieges in Mühlen ging im TVD-Lager recht zügig. „Hinten haben wir gut gestanden, im Spiel nach vorne können wir uns steigern“, erklärt Arlinghaus. Er merkt zudem an: „Wir haben uns in der zweiten Halbzeit etwas zu weit nach hinten drängen lassen. Das war mir 20, 30 Meter zu tief. Wir sind da ein bisschen nervös geworden, weil wir das 2:0 nicht gemacht haben. Aber das gehört zum Lernprozess dazu.“

Ganz andere Sorgen hat sein Oyther Kollege Raphael Dornieden. Inklusive Bezirkspokal (0:1 bei BW Lohne II) sind's schon drei Pflichtspiele in Serie ohne Tor. „Es ist ja nicht so, dass wir keine Chancen haben. Die Chancen sind da“, sagt Dornieden und hofft, dass der Knoten am Sonntag platzt. Die kleine Torflaute ist ein Ärgernis, der „komplette Einbruch von allen“ (Dornieden) in der zweiten Halbzeit gegen Schüttorf ein anderes. Eine Erklärung dafür wird noch gesucht.

Der VfL-Coach macht keinen Hehl daraus, dass gerade viele Spieler ihre Normalform suchen und dass er unter der Woche gerne mehr Konkurrenzkampf hätte. Aber: Es gibt ihn nicht, der Kader ist klein. „Wir müssen im Trainerteam jetzt gucken, wie wir darauf Einfluss nehmen können“, so Dornieden, der auch zur Ruhe mahnt. „Wir werden jetzt keine verrückten Sachen machen.“ Zum Personal: Marcel Hesselmann, zuletzt gegen Schüttorf verletzt draußen, fehlt diesmal urlaubsbedingt, dafür ist Lie Sillah wieder dabei.

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