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Das ist die große Chance der VfL-Volleyballerinnen

Oythe ist am Wochenende wieder doppelt im Einsatz.  Zwei Siege würden den Klassenerhalt in der zweiten Liga schon näherbringen.

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Hoffen auf doppelten Jubel am Wochenende: Die Spielerinnen des Volleyball-Zweitligisten VfL Oythe, hier im Spiel gegen VCO Berlin. Foto: Schikora

Hoffen auf doppelten Jubel am Wochenende: Die Spielerinnen des Volleyball-Zweitligisten VfL Oythe, hier im Spiel gegen VCO Berlin. Foto: Schikora

Die Spielerinnen tanzten und machten mit den Anhängern die La-Ola-Welle. Und was passierte danach noch so? „Nichts“, sagt Volleyball-Trainer Zoran Nikolic. Zeit zum Feiern war nach der besten Saisonleistung des Zweitligisten VfL Oythe gegen den VCO Berlin (3:0) keine. Schließlich stand am Montag bereits die erste Trainingseinheit der Woche an. „Es kommen wichtige Spiele für uns“, macht Nikolic deutlich.

Am Wochenende steht der zweite von drei Doppelspieltagen vor Weihnachten vor der Tür. Bevor Oythe am Sonntag den VCO Münster empfängt (16.00 Uhr), muss man am Samstag (18.30 Uhr) beim Schlusslicht RC Sorpesee ran.

Die Trainingswoche war bisher intensiv, aber nicht optimal. Die vergangenen zwei Spiele gegen Berlin und Dingden (1:3) wurden analysiert und Fehler aufgearbeitet; Ergebnis: Vor allem die Angriffe müssen präziser werden. Aber: Mit Emma Moorkamp, Jule Lehmann und Mila Engelmann standen drei junge Spielerinnen aufgrund schulischer Termine nicht zur Verfügung. Besonders ärgerlich: Emma Moorkamp und Jule Lehmann sind die beiden Libera der Mannschaft, also die Defensivspezialistinnen.

Einsatz von Franka Poniewaz fraglich

Außerdem fehlte Franka Poniewaz aufgrund einer Blessur am Finger. Hinter ihrem Einsatz am Wochenende steht bei ein großes Fragezeichen. Ein Ausfall der Außenspielerin würde eine große Lücke hinterlassen. Zuletzt wurde sie zweimal in Folge von den gegnerischen Trainern zum „MVP“, also zur wertvollsten Spielerin des Teams, bestimmt. „Sie war statistisch die beste Spielerin“, sagt Zoran Nikolic.

Ein möglicher Ausfall soll die Laune des Trainers aber nicht vermiesen. „Wir haben viele Wochen ohne Mitte-Spielerin gespielt. Wir würden auch damit klar kommen“, sagt er. Müsste der VfL Oythe auch. Denn die Spiele gegen Sorpesee und Münster gehören zu den wichtigeren. Beide Teams stehen in der Tabelle deutlich hinter Oythe. „Das ist eine große Chance für uns“, sagt Zoran Nikolic, der mit Nachdruck erklärt: „Wenn wir verlieren, sind wir in einem großen Loch. Aber wenn wir beide Spiele gewinnen, sind wir auf einem sehr, sehr guten Weg nach oben.“

Für Nikolic fehlt bei Münster die Konstanz

Tatsächlich: Holt Oythe insgesamt sechs Punkte, müsste man sich mit dann 17 Zählern aus elf Spielen erst mal keine Sorgen um den Klassenerhalt machen.

Allerdings werden die beiden Spiele keine Selbstläufer, macht Nikolic klar: „In der Liga geht‘s oft sehr eng zu. Jeder kann jeden schlagen.“ Sorpesee, das in dieser Saison als einzige Mannschaft noch kein Spiel gewonnen hat, sei auch als Tabellenletzter nicht zu unterschätzen. Dasselbe gelte für Münster, das zwar zwei Siege einfahren, aber noch weniger Sätze (6) als Sorpesee (7) für sich entscheiden konnte. Nikolic hat bei den Münsteranerinnen fehlende Konstanz als Schwäche ausgemacht. Die Aktiven aus dem Bundesstützpunkt des Deutschen Volleyball-Verbandes sind überwiegend aus den Jahrgängen 2004 oder 2005. „Das ist die deutsche Volleyball-Zukunft“, glaubt Nikolic. Aber für Oythe zählt das Hier und Jetzt. Und damit die große Chance.

Für Zuschauer gilt gegen Münster – Stand jetzt – weiter die 2G-Regel. Der VfL darf wie gehabt bis zu 250 Zuschauer in die Halle lassen. Hinzukommt jedoch eine Maskenpflicht, bis der Platz in der Antonianumhalle eingenommen worden ist. Das teilte Heimspielkoordinator Andreas Middelkamp mit.

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