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Das finale 0:1 kann die gute Mühlener Bilanz nicht trüben

Der Landesligist verliert zum Saisonabschluss gegen Wildeshausen. Die Partie stand ganz im Zeichen des Abschieds.

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Abziehen, bevor die Grätsche kommt: Mühlens Jan Leiber (rechts) und Mika Ostendorf vom VfL Wildeshausen. Foto: Schikora

Abziehen, bevor die Grätsche kommt: Mühlens Jan Leiber (rechts) und Mika Ostendorf vom VfL Wildeshausen. Foto: Schikora

Es gab Foto-Collagen, Gutscheine und Ehren-Trikots für die scheidenden Spieler – nur Punkte gab es nicht im letzten Spiel der Saison. Zum Abschluss der Aufstiegsrunde in der Fußball-Landesliga musste GW Mühlen gegen den VfL Wildeshausen ein 0:1 (0:1) hinnehmen. „Es war sicher eines unserer schwächeren Spiele“, resümierte Trainer Andreas Hinrichs. Der etwas enttäuschende Abschluss mit zwei Niederlagen konnte den guten Gesamteindruck aber nicht wirklich trüben.

In der Tabelle änderte sich durch die Nullnummer gegen Wildeshausen nichts mehr. Mühlen bleibt Sechster. „Schade, dass die Saison mit einer Niederlage endet. Aber wir können zufrieden sein. Platz sechs und beste VEC-Mannschaft – das ist ein tolles Ergebnis“, sagte Hinrichs: „Damit hatte keiner gerechnet.“

Die Partie vor eher bescheidener Kulisse stand ganz im Zeichen des Abschieds. Gleich sieben Spieler scheiden nach der Saison aus dem Kader aus. Torwart Lukas Ripke (Studium), Jan Bünnemeyer (verletzt), Routinier Andre Balster, Patrick Hinxlage, Felix Klaphake (alle berufliche Gründe), Bastian Benzien (Ausland) und Hubertus Blömer, der Spielertrainer der zweiten Mannschaft wird, wurden vor dem Spiel geehrt – der Anpfiff verschob sich dadurch um einige Minuten.

Hinrichs sprach von "Sommerfußball"

Auf dem Platz fand die auf acht Positionen veränderte Mühlener Elf nur schwer ins Spiel. Hinrichs sprach von „Sommerfußball“. Wildeshausen war da im entscheidenden Moment wacher: Nach einer Flanke von rechts traf Rene Tramitzke per Kopf aus kurzer Distanz zur Führung für die Gäste (21.). Da wusste noch niemand, dass das auch der Siegtreffer sein würde. Nach Wiederbeginn kam Mühlen wesentlich besser ins Spiel und hatte durch Bastian Benzien (57./61.) sowie die kurz zuvor eingewechselten Benjamin Willenbrink (63.) und Patrick Albers (78.) gleich vier gute Chancen. „Das war unsere beste Phase“, fand Andreas Hinrichs und ergänzte: „Insgesamt hatten wir in der zweiten Halbzeit mehr vom Spiel. Wir hätten mindestens ein Unentschieden verdient gehabt.“

Ein Lob vom Trainer verdiente sich zum Abschied Andre Balster, der sein Team als Kapitän aufs Feld führte und im zentralen Mittelfeld eine gute Leistung zeigte.

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