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Das bedeuten die sinkenden Inzidenzzahlen für den Sport

Für die Amateur- und Breitensportler sind endlich Lockerungen in Sicht. Dafür muss die 7-Tage-Inzidenz 5 Werktage in Folge unter 100 liegen.

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Der Ball rollt auch im Landkreis Vechta wieder: Eine Szene vom Bergkeller, wo die die Jugendkicker von SFN Vechta trainieren. Foto: SFN

Der Ball rollt auch im Landkreis Vechta wieder: Eine Szene vom Bergkeller, wo die die Jugendkicker von SFN Vechta trainieren. Foto: SFN

Die ersten jungen Sportler genießen den Wiedereinstieg ins Training, wenn auch nur in Kleingruppen und ohne Kontakt. Der vom Land Niedersachsen beschlossene „Corona-Stufenplan 2.0“ verspricht weitere Lockerungen – gekoppelt an die Inzidenzzahlen. Am Freitag lag der Wert in beiden Kreisen des Oldenburger Münsterlandes laut RKI unter 100. Wenn es 5 Werktage dabei bleibt, treten im Sport Lockerungen in Kraft. Ein Überblick.

Stufe 1 (Inzidenz 10 - 35)
Sportanlagen sind bei diesem „erhöhten Infektionsgeschehen“ mit einem Hygienekonzept geöffnet – das gilt auch für Schwimmbäder. Kontaktsport ist ohne Teilnehmer- oder Alterseinschränkungen erlaubt. Bei den Zuschauerzahlen wird drinnen zwischen stationären Events (mit fester Sitzplatzmöglichkeit) und nicht-stationären unterschieden.

Bei nicht-stationären Indoorveranstaltungen dürfen maximal 100 Zuschauer in die Hallen, alles darüber hinaus ist genehmigungspflichtig. Nur am Sitzplatz darf der Mund-Nasen-Schutz abgelegt werden. Bei stationären Indoorevents sind 500 Zuschauer erlaubt – es gelten aber spezielle Regeln (maximale Auslastung, Schachbrettbelegung, Belüftung). Bei Outdoorveranstaltungen dürfen maximal 500 Zuschauer genehmigungsfrei in die Stadien – bei über 250 Personen müssen aber negative Coronatests vorgelegt werden. Auch hier herrscht nur auf dem Sitzplatz keine Mund-Nasen-Schutz-Pflicht.

Stufe 2 (Inzidenz 35 - 50)
Beim „hohen Infektionsgeschehen“ gilt für den Outdoorsport: Die Sportanlagen sind einem strengeren Hygienekonzept (Duschen und Umkleiden geschlossen) geöffnet. Im Freien dürfen maximal 30 Personen Kontaktsport betreiben – Geimpfte und Genesene zählen nicht mit. Bei Kontaktsport müssen Erwachsene sowie Trainer einen negativen Test vorweisen. Für kontaktfreie (Gruppen-)Angebote gilt das nicht. Hier müssen 10 qm pro Person oder zwei Meter Abstand gewährleistet werden.

Bei Freiluftveranstaltungen dürfen maximal 250 Zuschauer dabei sein – sie müssen aber einen negativen Test vorweisen. Es gilt die übliche Maskenpflicht. Indoor richtet sich die Teilnehmerzahl beim Sport bei Erwachsenen nach den Kontaktbeschränkungen. Unter 18 Jahren sind feste 30er-Gruppen erlaubt, auch hier zählen Geimpfte und Genesene nicht mit. Die Testregelung gilt genau wie draußen. Drinnen sind bei stationären Events maximal 100 negativ getestete Zuschauer erlaubt. Bei nicht-stationären sind keine Zuschauer zugelassen. Auf den Wegen müssen medizinische Masken getragen werden. Freibäder sind mit Hygiene- und Testkonzept geöffnet. In Hallenbädern sind Gruppenangebote für bis zu 20 negativ getestete Personen möglich – die private Nutzung hingegen nicht.

Stufe 3 (Inzidenz 50 - 100)
Beim „starken Infektionsgeschehen“ gelten gravierendere Einschränkungen. Die Sportanlagen sind aber wie in Stufe 2 mit verschärften Regeln (Duschen und Umkleiden geschlossen) geöffnet. Draußen dürfen Kinder und Jugendliche mit bis zu 30 Personen Kontaktsport betreiben (auch hier zählen Geimpfte und Genesene nicht mit). Kontaktfreie (Gruppen-)Angebote können altersunabhängig bei 10 qm pro Person bzw. zwei Meter Abstand durchgeführt werden. Am Kontaktsport beteiligte Erwachsene benötigen einen negativen Testnachweis.

Indoor können Geimpfte und Genesene Sport treiben – ansonsten gelten für alle die Kontaktbeschränkungen aus der Corona-Verordnung. Negative Tests sind bei Erwachsenen erforderlich. Zuschauer sind drinnen und draußen nicht gestattet. In Schwimmbädern ist neben Einzelnutzung nur die Gruppennutzung erlaubt – es gelten die Regeln aus Stufe 2. Info: PCR-, Schnell- und Selbsttests werden anerkannt. Sie müssen unter Aufsicht durchgeführt werden – beispielsweise am Eingang vor Ort, im Testzentrum oder am Arbeitsplatz. Der Testnachweis darf nicht älter als 24 Stunden sein.

Test-Regelung 
PCR-, Schnell- und Selbsttests werden anerkannt. Sie müssen unter Aufsicht durchgeführt werden – beispielsweise am Eingang vor Ort, im Testzentrum oder am Arbeitsplatz. Der Testnachweis darf nicht älter als 24 Stunden sein.

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