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Crusaders fiebern dem Ligastart entgegen

Rugby: Im Jahre 2017 gegründet, gab es zunächst eine Spielgemeinschaft mit 1860 Bremen. In der neuen Saison gehen die Crusaders Cloppenburg erstmals als eigenständiges Team ins Rennen.

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Perfekter Kick: Spielertrainer Steffen Göhrs zeigt wie es gemacht wird. Foto: Wulfers

Perfekter Kick: Spielertrainer Steffen Göhrs zeigt wie es gemacht wird. Foto: Wulfers

Während kontaktlose Sportarten, wie zum Beispiel Tennis, am vergangenen Wochenende bereits mit dem Spielbetrieb starten durften, hängen sie (noch) in der Warteschleife: Die Rugby-Spieler vom SV Bethen hoffen im September den Wettkampf wieder aufnehmen zu können.

Seit drei Wochen ist für die Crusaders auf der Sportanlage des SV Bethen wieder zumindest eingeschränktes Training möglich. „Wir arbeiten derzeit verstärkt an den Basics. Verbesserung der Fitness und Passübungen, mehr geht noch nicht“, meint Spielertrainer Steffen Göhrs. Der nächste vom Deutschen Rugby-Verband vorgegeben Schritt wäre „Touch-Rugby“, wo Berührungen bis zur Hüfte erlaubt sein sollen. „Wir hoffen, dass es im September losgehen kann“, sehnt Göhrs mit seinem Team dem Wettkampfauftakt herbei.

Team folgt stetigem Aufwärtstrend

Dann wollen sie erstmals als eigenständiges Team ihr Können unter Beweis stellen, denn die Mannschaft verzeichnete in den ersten drei Serien seit der Gründung 2017 einen steten Aufwärtstrend. Dem vorletzten Platz in der Verbandsliga Nordwest folgte ein fünfter Rang und in der abgebrochenen Spielzeit 2019/20 landete die Mannschaft sogar auf Platz zwei. „Je mehr Erfahrung die Spieler bekommen, desto größer wird ihre Sicherheit“, weiß Göhrs, der selbst fast schon als „alter Hase“ gilt. Seit 2011 spielt der 27-Jährige Rugby und brachte es bei 1860 Bremen immerhin zu Einsätzen in der zweiten Bundesliga.

Soweit ist sein Team zwar noch nicht, doch mit dem Schritt in die Eigenständigkeit verspricht sich Göhrs einen weiteren Aufwärtstrend. „Unsere Kadergröße bietet mittlerweile genügend Spielraum. Dennoch brauchen wir stetig neue Spieler, da wir als gemischte Gruppe aus überwiegend Berufstätigen, nicht immer auf jeden Spieler zurückgreifen können. Der Zusammenhalt in der Gruppe ist sehr groß. Wobei das für eine Rugbymannschaft normal ist, da man ohne starken Zusammenhalt beim Spiel nicht viel ausrichten kann. Eine fortwährende Unterstützungsarbeit des Teams und gute Kommunikation sind das mit das Wichtigste in Angriffs- und Verteidigungssituationen. Alleine kann niemand etwas ausrichten.“

Sicherheit und Fairness oberstes Gebot

Auch mit einem weiteren Vorurteil räumt Göhrs auf: „Natürlich ist Rugby Kontaksport. Aber wir sind keine prügelnden, brutalen Sportler. Rugby ist stark reglementiert. Sicherheit und Fairness sind bei uns oberstes Gebot.“

Der Kader: Spielertrainer Steffen Göhrs, Cotrainer Simon Aumüller, Kapitän Theo Westerkamp, Benedikt Rode, Markus Steinkamp, Vladi Kuhn, Julian Conredel, Christoph Plettenberg, Rasim Akan, Jan Tödtmann, Mustafa Fezoula, Kai Tietjen, Frank Wingbermühle, Jonas Hogeback, Erwin Lachenmaier, Jonas Becker, Marcel Klatt, Robin Brüggemann, Luca Tensing, Gérard Nkeck, Luca Bley, Fabian Vornhagen, Maximilian Grüß, Luca Meinel, Lennart Osterkamp, Falek Hamid, Thomas Middendorf, Moritz Fangmann, Lucas Westphal, David Kolber.

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