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Corona halbiert das Oyther Volleyball-Wochenende

Das für Samstag geplante Spiel in Münster fällt aus. Derweil feiert der VfL Oythe am Sonntag gegen Sorpesee ein besonderes Jubiläum.

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Gibt die Richtung vor: Trainer Zoran Nikolic mit Anweisungen beim Spiel gegen den VC Essen. Foto: Schikora

Gibt die Richtung vor: Trainer Zoran Nikolic mit Anweisungen beim Spiel gegen den VC Essen. Foto: Schikora

Eigentlich wollte der VfL Oythe am kommenden Wochenende zum Endspurt blasen und zwei der letzten vier Spiele absolvieren. Aber aus dem Doppelspieltag wird nichts: Am Sonntag (16.00 Uhr) gegen den RC Sorpesee wird gespielt, am Samstag beim VCO Münster nicht. Mehrere Corona-Fälle im Münsteraner Team haben dafür gesorgt, dass die Partie am Samstagnachmittag nicht ausgetragen werden kann. Das teilte die Volleyball Bundesliga (VBL) am Donnerstagnachmittag mit.

Jetzt richtet sich der Blick also nur noch auf das Heimspiel gegen Sorpesee – wenn es denn stattfindet. Denn Oythe hat mit Sandra Hövels und Jule Nuxoll zwei Spielerinnen im Kader, die sich mit Corona infiziert haben. Zudem steht hinter dem Einsatz von Luisa Fabek ein Fragezeichen. Sicher ausfallen wird hingegen Neuzugang Lina Köster, die weiter krank ist. „Die Mannschaft will unbedingt spielen“, sagt Trainer Zoran Nikolic vor dem Aufeinandertreffen: „Wir sind uns einig, dass wir nicht verschieben wollen.“

Aber Sorpesee plagen Corona-Sorgen, berichtet Nikolic. Die Gäste mussten sogar ihr Training am Mittwochabend absagen. Einen Spielverlegungsantrag seitens des Klubs würde Oythe aber nicht annehmen, wie Volleyballobmann Matthias Schumacher mitteilte. Es sei in der Vergangenheit auch gegen Oythe entschieden worden, begründete er. Eine Absage durch die VBL sei unterdessen aber aber nicht zu verhindern.

Sorpesee ist derzeit in Topform

Sollte gespielt werden – und davon gehen die Beteiligten aktuell aus –, erwartet Nikolic am Sonntag einen schweren Gegner. „Es wird ein Kampfspiel“, sagt der Trainer. Er glaubt, dass die Sauerländer trotz des so gut wie sicheren Abstiegs nicht aufgeben werden. Die Statistik stützt seine Vermutung: Aus den letzten drei Spielen (Münster, Bonn, Hamburg) hat Sorpesee sieben Punkte geholt. Im selben Zeitraum punkteten die Oytherinnen, für die es in der Liga um nichts mehr geht, fünffach. „Wir wollen auf jeden Fall gewinnen“, gibt Nikolic die Richtung vor: „Aber ob es dann die Top 10 in der Tabelle wird, weiß ich nicht. Ich schaue wegen Corona nur noch von Tag zu Tag.“

Übrigens feiert der VfL Oythe am Sonntag ein besonderes Jubiläum: Es ist sein 150. Heimspiel in der 2. Bundesliga-Nord. Seit dem Aufstieg im Jahr 2008 gehört Oythe der Liga ununterbrochen an. Als Dank für die Unterstützung der Fans werden die Spielerinnen kleine Volleybälle ins Publikum werfen. „Zudem möchte ich allen Personen einfach mal danken, die in dieser Zweitliga-Zeit mitgewirkt haben“, sagt Schumacher, der auf die 3G-Regel hinweist.

Nikolic würde gerne mit allen Spielerinnen weitermachen

Unterdessen hat Coach Nikolic seine Pläne für die nächsten zwei Wochen verraten. Diese wolle er gemeinsam mit Matthias Schumacher nutzen, um Klarheit in der Personalplanung für die Saison 2022/23 zu haben. Zoran Nikolic: „Aus sportlicher Sicht würde ich gerne mit allen Spielerinnen weitermachen.“

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