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Cloppenburgs Volleyballfrauen wollen sich Rückenwind gegen den Spitzenreiter holen

Drittligist TVC hat am Sonntag den BSV Ostbevern zu Gast. Trainer Tomislav Ristoski kann auf den kompletten Kader zurückgreifen

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Widerstand leisten: Lisa Lammers (rechts im Duell am Netz) hat mit dem TVC eine schwere Aufgabe vor sich. Foto: Langosch

Widerstand leisten: Lisa Lammers (rechts im Duell am Netz) hat mit dem TVC eine schwere Aufgabe vor sich. Foto: Langosch

Ein ganz dickes Brett gilt es für die Volleyballfrauen des TV Cloppenburg zu bohren, wenn sie am Sonntag die letzte Begegnung des Kalenderjahres 2021 in Angriff nehmen. In der heimischen Halle an der Leharstraße haben sie niemand Geringeren als den Tabellenführer der Staffel 2 in der Dritten Liga West, den BSV Ostbevern, zu Gast. Spielbeginn ist um 16 Uhr.

Das Hinspiel in Ostbevern geriet am 13. November zu eine überaus klaren Angelegenheit für die BSV-Frauen. Gerade einmal 57 Spielminuten benötigten sie, um den TV Cloppenburg glatt in drei Sätzen (25:10, 25:9, 25:14) förmlich aus der Halle zu fegen. Aber die Mannschaft aus dem nördlichen Kreis Warendorf weiß genau, wie sie diesen Erfolg einzuschätzen hat: „In der Beverhalle lief der TV mit stark dezimiertem Kader auf“, heißt es auf der Homepage des BSV mit Blick auf das zweite Kräftemessen in dieser Saison. Nun nimmt Ostbevern die Erfolge der Cloppenburgerinnen beim TV Eiche Horn in Bremen und zuhause gegen den USC Münster II, um zu warnen: „Der TVC wird heiß wie Frittenfett sein, den Eindruck aus dem ersten Aufeinandertreffen zu korrigieren. Um in Cloppenburg bestehen zu können, muss unser Team auf jeden Fall noch einmal alles mobilisieren, was dann nach Samstagabend im Tank übrig ist.“

Denn ein Umstand könnte den Gastgeberinnen am Sonntag durchaus in die Karten spielen: Ostbevern bestreitet am Samstagabend das Gipfeltreffen. Von 20 Uhr an hat Spitzenreiter BSV den Tabellenzweiten, den MTV Hildesheim, zu Gast. Letzterer braucht einen Sieg, um Ostbevern den ersten Platz noch streitig machen zu können. Aktuell beträgt der Rückstand fünf Punkte, mit einem klaren Erfolg käme der MTV auf zwei Zähler heran und hätte dann bei einer weniger ausgetragenen Partie die Chance, Ostbevern zu überflügeln. Andererseits dürfte das Rennen um Platz entschieden sein, wenn Hildesheim ähnlich klar wie im Hinspiel beim 0:3 das Nachsehen hätte.

Cloppenburgs Trainer, Tomislav Ristoski, spekuliert ein wenig darauf, dass die Gegnerinnen von Sonntag tags zuvor einige Körner lassen. Schließlich liegen zwischen dem Beginn der ersten und zweiten Begegnung des BSV gerade einmal 20 Stunden. An der Rollenverteilung ändert dies für den Coach aber nichts: „Ostbevern ist klarer Favorit, alles andere als ein Sieg des BSV wäre eine Überraschung. Die Mannschaft kommt gerade aus der 2. Bundesliga und spielt eigentlich auf einem ganz anderen Level. Aber: Wir spielen zu Hause und werden alles geben. Dann werden wir sehen, was geht.“

Theoretisch hat der TVC noch die Chance, einen der drei ersten Plätze und damit ein Ticket für die Meisterrunde zu erreichen. Bei sieben Punkten Rückstand aber scheint dieses Unterfangen aussichtslos. „Wir sollten realistisch bleiben. Da heißt, dass wir uns auf die Abstiegsrunde einstellen müssen“, findet Ristoski. „Und für die wollen wir in den drei noch ausstehenden Spielen im Januar in Aligse, gegen Eiche Horn und bei Emlichheim II noch einige Punkte sammeln. Eine oder mehr Zähler gegen Ostbevern wären ein Bonus, aber vor allem würden sie uns enormen Rückenwind geben.“

Im Gegensatz zum Hinspiel sieht es für die Cloppenburgerinnen personell sehr gut aus. Endlich hat Trainer Tomislav den kompletten Kader beisammen.

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