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Cloppenburgs Handballer vor schwerem Gang zum Absteiger

Drittligist TVC ist heute Abend beim Wilhelmshavener HV in der Außenseiterrolle / Kader ist vollzählig

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Tür zu: Hinten den Laden dicht machen und über 60 Minuten konstant spielen, das sind die Ziele für Bence Lugosi (rotes Trikot) und den TVC in Wilhelmshaven. Foto: Langosch

Tür zu: Hinten den Laden dicht machen und über 60 Minuten konstant spielen, das sind die Ziele für Bence Lugosi (rotes Trikot) und den TVC in Wilhelmshaven. Foto: Langosch

Diese Hürde ist hoch: Wenn die Handballer des TV Cloppenburg heute Abend zum fünften Spiel der laufenden Saison in der Gruppe B der 3. Liga antreten, stecken sie gewiss nicht nicht in der Favoritenrolle. Denn die Mannschaft von Trainer Leszek Krowicki tritt beim ambitionierten Zweitligaabsteiger Wilhelmshavener HV an. Die Begegnung in der Nordfrost-Arena beginnt um 19.30 Uhr.

Wie schwer der Gang für den TVC wird, verdeutlicht schon ein Blick auf die Tabelle. Hier der WHV, der sich mit 6:2 Punkten aktuell auf dem dritten Platz wiederfindet, dort die Cloppenburger, die es in vier Anläufen noch nicht geschafft haben, auch nur einen einzigen Zähler auf die Habenseite zu bringen. Folgerichtig rangiert das Krowicki-Team am Ende des Klassements, gemeinsam mit LIT 1912 II und dem TV Bissendorf-Holte, die wie der TVC noch auf das erste Erfolgserlebnis warten.

„Wilhelmshaven zählt für mich zu den absoluten Favoriten auf den Titel in der 3. Liga. Wilhelmshaven hat eine sehr erfahrene Mannschaft, wir treten dort definitiv als Außenseiter an“, sagt Krowicki. Trotz des missglückten Saisonstarts mit vier Pleiten am Stück wirft Krowicki die Flinte aber nicht schon ins Korn: „Zum einen haben wir in den bisherigen Partien auch viel Gutes gesehen, zum anderen sind im Sport auch immer wieder Überraschungen möglich. Und wenn ein Favorit, so wie jetzt Wilhelmshaven, einmal Schwächen zeigt, dann müssen wir da sein.“

Der Coach rechnet seinen Mannen hoch an, dass sie den Kopf nicht in den Sand stecken: „Natürlich haben wir uns den Start ganz anders vorgestellt. Insgeheim hatten wir gehofft, oben mitzuspielen. Das war unser Traum, die Realität sieht leider ganz anders aus.“

Vor allem mangelt es dem TVC an Beständigkeit. „Unser Problem ist tatsächlich, dass wir über die 60 Minuten nicht konstant spielen“, bestätigt Krowicki. Mit der Konsequenz, dass die Cloppenburger in ihren schwachen Phasen entscheidend den Anschluss verlieren. Beispiel am vorigen Samstag: Bis zum 10:13 (23.) hält Cloppenburg gegen die TSG A-H Bielefeld den Anschluss, um dann aber mit einem deutlichen 10:18 in die Halbzeitpause zu gehen Eine hohe Fehlerzahl mit zahlreichen vergebenen Chancen sorgte dann dafür, dass die Wende nicht mehr zu schaffen war. Am Ende stand der TVC beim 27:30 wieder mit einer Niederlage da. Außerdem haben die Cloppenburger bislang in jeder Partie mindestens 30 Gegentreffer kassiert – zu viele, um in der 3. Liga zu bestehen.

Am heutigen Samstag hat Trainer Krowicki die Qual der Wahl. Alle Spieler sind fit und stehen zur Verfügung.

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