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Cloppenburgs Handballer mit starkem Turnier und einem Wermutstropfen

Die TVC-Männer erreichen Finale des Oldenburg-Cups, verlieren aber mit 29:41 gegen Drittligust Wilhelmshaven. Für Nils Goepel ging das Spiel doppelt schlecht aus.

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Foto: Langosch

Foto: Langosch

Viel besser hätte das Roland-Stein-Turnier des Tvd Haarentor um den Oldenburg-Cup für die Handballer des TV Cloppenburg nicht laufen können. Der Oberligist erreichte das Finale, welches er gegen den Drittligavertreter Wilhelmshavener HV mit 29:41 (11:23) verlor. Viel wichtiger aber: Er bestritt drei Testspiele gegen hochkarätige Gegner.

Gleich zum Auftakt bezwang die Mannschaft des neuen Trainers, Janik Köhler, den OHV Aurich nach 2x20 Minuten Spielzeit mit 25:21 (11:9). In der vorigen Saison hatten die Cloppenburger in der 3.Liga noch beide Duelle gegen die Ostfriesen verloren (27:32, 26:30), nun hatte der TVC die Nase vorn. Da Aurich im ersten Spiel den TvdH mit 16:13 geschlagen hatte, reichten den Cloppenburgern im letzten Gruppenspiel ein 19:19-Unentschieden (12:10) gegen die Gastgeber. Damit war Platz eins in der Staffel A zu gesichert und der Finaleinzug perfekt.

Im Endspiel traf der TVC dann auf den Wilhelmshavener HV. Der Drittligist war in der Gruppe B als ranghöchstes Team seiner Favoritenrolle gerecht geworden. Sowohl gegen den niederländischen Vertreter JD Techniek Hurry-Up (23:15) als auch gegen den Oberligisten SG VTB/Altjührden (27:12) landete der WHV deutliche Erfolge. Auch der TVC stand gegen die Wilhelmshavener auf verlorenem Posten.

Zufrieden mit dem Turnier: Cloppenburgs Trainer Janik Köhler (Mitte) zog ein positives Fazit des Oldenburg-Cups. Foto: LangoschZufrieden mit dem Turnier: Cloppenburgs Trainer Janik Köhler (Mitte) zog ein positives Fazit des Oldenburg-Cups. Foto: Langosch

Der Drittligist zeigte dem Köhler-Team im Endspiel vor allem in der ersten Halbzeit die Grenzen auf. Die Platzierungspartien wurden im Gegensatz zu der reduzierten Spielzeit in der Gruppenphase über die volle Ditanz von 2x30 Minuten ausgetragen. Schon zur Pause hatte Wilhelmshaven beim 23:11 den Turniersieg praktisch schon in der Tasche. Der deutliche Rückstand aber entmutigte die TVC-Männer aber nicht. Immerhin gelang es ihnen, den zweiten Durchgang offen zu gestalten. 18:18 endeten die zweiten 30 Minuten, so dass unter dem Strich ein klarer 41:29-Erfolg für die Wilhelmshavener zu Buche stand.

Oldenburg-Cup:

Gruppe A

  • Tvd Haarentor – OHV Aurich            13:16
  • OHV Aurich – TV Cloppenburg        21:25
  • TV Cloppenburg – Tvd Haarentor    19:19
  • 1. TV Cloppenburg            2    44:40     3:1
  • 2. OHV Aurich                   2    37:38      2:2
  • 3. Tvd Haarentor               2    32:35       1:3

Gruppe B:

JD Techniek Hurry-Up – SG VTB/Altjührden   20:20
Wilhelmshavener HV – Techniek Hurry-Up    23:15
VTB/Altjührden – Wilhelmshavener HV          12:27

  • 1. Wilhelmshavener HV       2    50:27   4:0
  • 2. JD Techniek Hurry-Up     2    35:43    1:3
  • 3. SG VTB/Altjührden           2    32:47    1:3

Spiel um Platz 5: SG VTB/Altjührden – Tvd Haarentor           32:24

Spiel um Platz 3: JD Techniek Hurry-Up – OHV Aurich         35:27

FInale: Wilhelmshavener HV – TV Cloppenburg                    41:29

„Ich bin zufrieden mit dem Turnier“, sagte Janik Köhler. „Die erste Halbzeit gegen Wilhelmshaven hat mir aber gar nicht gefallen. 11:23 auch gegen einen der besten Drittligisten ist zu hoch, meine Spieler haben allerdings gesehen, was passiert, wenn es an Disziplin fehlt. Aber ich hoffe, dass es einen Lerneffekt gibt. Die zweite Hälfte war viel besser, wenngleich über 40 Gegentore zu viele sind.“ Dicker Wermutstropfen: Kreisläufer Nils Goepel kugelte sich die Schulter aus, eine genaue Untersuchung soll Aufschluss darüber geben, wie schwer die Verletzung ist.

Am Mittwoch (24. August) bestreiten die TVC-Männer ihr nächstes Vorbereitungsmatch, sie haben die Oberligakonkurrenten HSG Delmenhorst zu Gast. Anwurf ist um 19 Uhr. Am Samstag folgt am frühen Nachmittag das „Rückspiel“ in Delmenhorst.

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