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Cloppenburger Handballer starten mit herber Pleite in die Saison

Drittligist TVC geht beim ASV Hamm-Westfalen II mit 23:35 unter

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Schwerer Stand: Bence Lugosi (blaues Trikot, hier attackiert von Hamms Noah Moussa und im Block gegen Fabio Runkel) erzielte zwar sechs Tore, aber der TVC kassierte im ersten Punktspiel dennoch eine 23:25-Klatsche. Foto: Langosch

Schwerer Stand: Bence Lugosi (blaues Trikot, hier attackiert von Hamms Noah Moussa und im Block gegen Fabio Runkel) erzielte zwar sechs Tore, aber der TVC kassierte im ersten Punktspiel dennoch eine 23:25-Klatsche. Foto: Langosch

Den Wiedereinstieg in der Punktspielbetrieb haben sich die Drittligahandballer des TV Cloppenburg ganz anders vorgestellt. Zum Saisonauftakt kassierten sie beim ASV Hamm-Westfalen II eine empfindliche 23:35-Schlappe (13:18).

Wie befürchtet, musste Tamás Pál, einer der neun Neuzugänge beim TVC, verletzt passen. Wie Michal Skwierawski war der Ungar im Training umgeknickt. Während der Linksaußen aus Polen aber mitwirken konnte, musste Pál auf der Bank bleiben.

  • Hamm-Westfalen II - TV Cloppenburg 35:23
  • Cloppenburg: Hendrik Legler, Nils Buschmann – Bence Lugosi (6), Ole Harms (5/3), Maximilian Bähnke (2), Maciej Marszalek (2), Mohamed Sibahi (2), Michal Skwierawski (2), Nils Goepel (1), Thomas Houtepen (1), Vincent Saalmann (1), Krzysztof Pawlaczyk (1), Adam Pal, Tom Zwarthoed, David Niemann (ohne Einsatz), Tamás Pál (verletzt, o. E.).
  • Zuschauer: 279.
  • Nächstes TVC-Spiel: Am nächsten Samstag (11. September, 19.30 Uhr) gegen den OHV Aurich.

Krzysztof Pawlaczyk war zwar der erste Treffer der Begegnung vorbehalten, aber schon rasch sollten die Gäste, die erstmals in ihren neuen blauen Ausweichtrikots spielten, ins Hintertreffen geraten. Die Hammer erwiesen sich als eingespielte Einheit, die die Abstimmungsprobleme beim TVC aufdeckte. Über 4:2 (9.), 6:3 (11.) und 9:6 (15.) setzten sich die Hausherren bis auf 13:7 ab (20.). TVC-Coach Krowicki versuchte, mit vielen Auswechslungen das Ruder herumzureißen – vergebens. Zwar gelang es den Gästen, bis zum Ende der ersten Halbzeit ein wenig Boden gutzumachen, aber das 13:18 war schon eine Hypothek.

Allerdings bot sich direkt nach Wiederbeginn die Chance, der Partie neue Spannung einzuhauchen. Ole Harms traf per Siebenmeter zum 14:18 und anschließend waren die Möglichkeiten da, weiter zu verkürzen und vielleicht sogar den Anschluss zu schaffen. Torhüter Nils Buschmann, der in der zweiten Halbzeit eine ganze Reihe starker Paraden zeigte, sorgte für einige Ballgewinne. Aber die Gelegenheiten ließ Cloppenburg aus.

  • 3. Liga Männer, Staffel B, 1. Spieltag
  • Ahlener SG – TSV GWD Minden II 31:28
  • ASV Hamm-Westfalen II – TV Cloppenburg 35:23
  • TV Bissendorf-Holte – TuS Spenge 23:36
  • TSG A-H Bielefeld – Wilhelmshavener HV 30:32
  • Team HandbALL Lippe II – ATSV Habenhausen 31:34
  • OHV Aurich – LIT 1912 II 35:28

So waren es die Westfalen, die mit drei Toren am Stück wieder davonzogen. Beim 22:15 zeichnete sich ab, dass ein Sieg oder auch nur ein Punktgewinn in weite Ferne gerückt war. Und der TVC sollte es nicht mehr schaffen, die Gastgeber in Bedrängnis zu bringen. Im Gegenteil, mit zahlreichen Fehlern luden die Cloppenburger die ASV-Zweite zu Tempogegenstößen und leichten Toren ein. So nahm das Unheil für die Gäste seinen Lauf, während die Hammer mühelos den Kantersieg herauswarfen.

„Wir sind alle sehr enttäuscht“, meinte TVC-Trainer Krowicki. „Ich kann meiner Mannschaft nicht vorwerfen, dass sie kein Engagement gezeigt hat. Aber wir haben uns viel zu viele Fehler erlaubt. So reicht es auch diesem Niveau nicht. Wir haben sofort gemerkt, dass die Saison kein Spaziergang wird, auch wenn wir richtig gute Zugänge haben. Man muss aber auch sagen, dass Hamm ein starker Gegner gewesen ist.“

ASV-II-Trainer Dirk Schmidtmeier war mit dem 35:23 ziemlich zufrieden: „Sicherlich war es kein schönes Spiel. Beide Mannschaften waren sehr nervös und haben sich viele Fehler geleistet. So deutlich, wie es das Ergebnis vermuten lässt, war es auch nicht, Aber wir haben die Punkte, das ist das Wichtigste und das zählt. Darüber bin ich sehr froh.“

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