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Cloppenburger Handball starten mit einem Absteigerduell in die neue Saison

Oberligist TVC tritt beim VfL Fredenbeck an. Für Cloppenburgs neuen Torhüter Mika Brokmeier ist es fast ein Heimspiel. Er wohnt nur wenige Minuten von der Fredenbecker Geestlandhalle entfernt.

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Einstimmen auf das erste Spiel: TVC-Coach Janik Köhler (Mitte) gastiert mit seinem Team heute beim VfL Fredenbeck. Langosch

Einstimmen auf das erste Spiel: TVC-Coach Janik Köhler (Mitte) gastiert mit seinem Team heute beim VfL Fredenbeck. Langosch

Gleich zum Auftakt der neuen Saison in der Oberliga Nordsee wartet auf die Handballmänner des TV Cloppenburg eine anspruchsvolle Aufgabe. Am Samstag treten sie beim VfL Fredenbeck an, die Begegnung in der Fredenbecker Geestlandhalle beginnt um 19.30 Uhr.

Es ist das Duell zweier Mannschaften, die in der vergangenen Saison noch in der 3. Liga gespielt, aber jeweils den Klassenerhalt verpasst haben. Während der TVC aber nach dem Abstieg einen großen Umbruch zu bewältigen hatte, gelang es dem VfL, seinen Kader weitestgehend zusammenzuhalten.

Acht Spieler sind auf Cloppenburger Seite gegangen, denen acht Zugänge gegenüberstehen. Auch die Besetzung auf der Trainerbank hat sich verändert. Anstelle von Leszek Krowicki, der ein Jahr beim TVC wirkte, ist nun Janik Köhler Chefcoach. Ihm zur Seite steht Lennart Witt, der als „Co“ auf Erik Gülzow folgt. Das neue Trainergespann hat eine durchwachsene Vorbereitung erlebt. Zahlreiche Ausfälle sowie einige Absagen von Testspielen schränkten die Möglichkeiten erheblich ein, sich für die kommende Serie einzuspielen.

Besondere Begegnung für TVC-Torhüter

Das passt es förmlich ins Bild, dass auch zum Start in die neue Saison das Aufgebot bei weitem nicht vollzählig ist. Nils Goepel (Schulterverletzung) und Maciej Marszalek (Meniskusblessur) fallen sowieso längerfristig aus. In Fredenbeck werden zudem Tom Engelhardt und Johann Westermann fehlen, die für die Cloppenburger A-Jugend im Einsatz sind. Außerdem ist Michael Schröder, den der TVC kurzfristig nach Goepels Ausfall verpflichtet hatte, privat verhindert. „Durch die Ausfälle sind wir zwar gerade abwehrtechnisch limitiert, aber wir werden uns etwas einfallen lassen. Wir sind es ja inzwischen in der Vorbereitung gewohnt, dass wir improvisieren müssen.“ Trotz des reduzierten Kaders steigt bei Trainer Köhler die Vorfreude auf das erste Punktspiel: „Ja, klar, schließlich arbeitet man in der Vorbereitung zwar nicht nur, aber auch auf das erste Spiel hin und dann ist es klasse, wenn es endlich losgeht.“

Beim VfL Fredenbeck sind nach dem Abstieg mit Max Linus Dede, Michael Braissart und Nichita Savcenco nur drei Akteure gegangen. „Damit hat der VfL sicherlich den Vorteil gegenüber uns, eingespielter zu sein. Aber wenn wir über die vollen 60 Minuten diszipliniert und mit großer Leidenschaft auftreten, haben wir sicherlich eine Chance – aber auch nur dann“, sagt Janik Köhler.

Für den neuen Torhüter beim TVC ist dieses Auftaktspiel eine besondere Begegnung: Der 23-Jährige hat zuletzt in Beckdorf (rund 20 Kilometer südöstlich von Fredenbeck entfernt) gespielt und wohnt nur wenige Minuten entfernt von der Geestlandhalle. „Mika kann mit dem Fahrrad zum Spiel anreisen“, meint Janik Köhler augenzwinkernd.

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