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Chancenplus für SWO, aber Oythe setzt sich durch

Fußball-Bezirkspokal: Der Landesligist feiert einen 3:0-Sieg in Osterfeine und gastiert nun bei BW Lohne II. Nico Emich und Jaka Kuhar (2) erzielten die Tore.

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Oyther Freude über die Führung: Von links Nico Emich, Jaka Kuhar, Janek Jacobs und Markus Kohls. Foto: Schikora

Oyther Freude über die Führung: Von links Nico Emich, Jaka Kuhar, Janek Jacobs und Markus Kohls. Foto: Schikora

Die Fronten waren längst geklärt, eine Nachspielzeit war nicht nötig. Und so beendete Schiedsrichter Sebastian Lampe das sportliche Treiben am Osterfeiner Klünenberg pünktlich auf die Minute. Es gab wenig zu diskutieren, der Pflichtspielstart in die Saison 21/22 dürfte schnell in Vergessenheit geraten. Entsprechend unspektakulär fielen auch die Reaktionen aus: Die Fußballer des VfL Oythe freuten sich kurz über den Einzug in die zweite Bezirkspokal-Runde, die Kollegen von SW Osterfeine hakten das frühe Aus ebenso zügig ab. Die Fakten dazu: Oythe setzte sich mit 3:0 (2:0) durch, der Landesligist gastiert nun in der zweiten Runde beim Osterfeiner Bezirksliga-Mitstreiter BW Lohne II (11. August).

Oythes Trainer Raphael Dornieden bilanzierte: „Schön, dass wir eine Runde weiter sind. Und schön, dass wir ohne Gegentor geblieben sind. Das ist immer gut für das Selbstvertrauen. Und dass wir aus vier, fünf Chancen drei Tore gemacht haben, war auch gut.“ Natürlich habe es an der einen oder anderen Stelle noch etwas gehakt, aber Dornieden hielt grundsätzlich fest: „Wir haben uns in einer ersten Runde auch schon schwerer getan.“ Eine Anspielung auf das glückliche 2:1 vor einem Jahr bei SFN Vechta.

Oythes Treffer erzielten Nico Emich (19., nach Jacobs-Solo inklusive Querpass) und Jaka Kuhar (36., Kopfball aus 10 m nach Ostendorf-Flanke/46., nach Pass von Emich). Die zwei Tore des 22 Jahre alten Slowenen waren herrlich herausgespielt, der Führungstreffer von Emich sorgte derweil für erhöhten Blutdruck bei den Schwarz-Weißen. „Es war ganz klar Abseits – ein, zwei Meter“, haderte SWO-Spielertrainer Mehmet Koc mit Emichs Abstaubertor aus zwei Metern. Eine Meinung, die mehrheitsfähig war, bei den Referees jedoch auf taube Ohren stieß. Koc sagte jedoch auch: „Wir lassen uns auskontern, das müssen wir vorher unterbinden.“

Grundsätzlich war Koc mit dem Auftritt des Außenseiters einverstanden. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Mit der Leistung bin ich zufrieden, mit dem Ergebnis nicht.“ Sehr ärgerlich sei das 0:3 direkt nach der Pause gewesen. „Damit war der Stecker gezogen“, so Koc: „Wir waren da zwei-, dreimal zu spät. In der Defensive müssen wir noch griffiger werden.“

Aber: Die Moral war gut. Osterfeine erspielte sich einige Möglichkeiten, hatte unterm Strich sogar ein Chancenplus. Jan Schomaker verpasste das 1:2 (42., Büssing rettet auf der Linie), Steffen Kreymborg (48., Pfosten/52.) und Florian Fangmann (61./87.) hatten später vier weitere gute bis sehr gute Chancen, wobei VfL-Keeper Lukas Katarius zweimal glänzend parierte. „Oythe war in den wichtigen Momenten einen Tick cleverer“, hielt Koc treffend fest.

Sein Kollege Dornieden nahm den Oyther Verwaltungsmodus in der letzten halben Stunde gelassen zur Kenntnis. „Das erste Pflichtspiel nach so langer Zeit – da ist es für mich völlig in Ordnung, dass man es bei einer 3:0-Führung mal etwas ruhiger angehen lässt.“ Ein Sonderlob gab's noch für Keeper Katarius. „Das war stark“, so Dornieden. Koc lobte indes Frederic Lampe für ein „sehr gutes Spiel“.

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