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C-Jugendturnier: Viele Wege führen an Pfingsten zum Bomhof

Am Wochenende steigt die 40. Auflage des Fußball-Cups. 16 Teams aus acht Nationen sind dabei, zwei reisen per Flugzeug an.

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Jubel bei den „Kanarienvögeln“: Die Engländer von Norwich City haben 2019 das Turnier gewonnen. Foto: Schikora

Jubel bei den „Kanarienvögeln“: Die Engländer von Norwich City haben 2019 das Turnier gewonnen. Foto: Schikora

56 Spiele innerhalb von rund 30 Stunden – auf dem Bomhof steigt am Wochenende ein absolutes Spektakel. 16 Mannschaften aus acht Ländern gehen beim 40. Pfingstturnier für C-Jugendfußballer in Langförden an den Start. Das sportliche Treiben beginnt am Samstag um 11.00 Uhr mit dem Auftaktspiel zwischen JSG Langförden/Visbek/Bühren I und Bröndby Kopenhagen. Am späten Sonntagnachmittag steht dann fest, welcher Verein sich in die lange Siegerliste einreiht.

Der Ausrichter BW Langförden möchte mit seinem Turnier mit Mannschaften aus Dänemark, den Niederlanden, Tschechien, Frankreich, Lettland, Finnland, Polen und Deutschland ein Zeichen für das Miteinander in Europa setzen. Daher hat BWL in seinem Programmheft das Motto „Ein friedliches Europa-Fest in Zeiten des Krieges“ ausgerufen.

Rund um das fußballerische Vergnügen für die Nachwuchskicker und die Zuschauer wartet auf die Langfördener ein großer organisatorischer Aufwand. Bereits am Freitag werden viele Mannschaften begrüßt. Die weitesten Anreisen legen übrigens HJK Helsinki aus Finnland (Luftlinie 1300 Kilometer) und der Riga FC aus Lettland (1100 Kilometer) zurück. Beide reisen per Flieger an und landen in Hamburg, von wo aus sie gemeinsam mit dem Bus abgeholt werden. Gegen 21.30 Uhr treffen die Teams dann im Blockhaus Ahlhorn ein, wo sie übernachten. Die gesamte Unterkunft wurde für den Turnierzeitraum für 188 Gäste angemietet.

80 Gäste aus der französischen Partnergemeinde

Am Samstag und am Sonntag gibt es für HJK Helsinki und Riga FC außerdem immer einen „Shuttle-Service“ nach Langförden und zurück, bevor sie am Montag wieder zum Hamburger Flughafen gebracht werden. Wegen unterschiedlicher Flugzeiten muss bei der Hin- und Rückreise je ein Team knapp dreieinhalb Stunden warten.

Besonders groß ist bei den Langfördenern wieder die Freude auf den Besuch aus der Partnergemeinde Le Cellier – die Franzosen kommen mit einem Doppeldeckerbus, der mit 80 Personen ziemlich voll sein dürfte. „Sie kommen meistens so gegen 15.00 Uhr an. Vorher wird ihnen noch kurz Vechta gezeigt“, berichtet Matthias Averbeck aus dem Orgateam. Die Gäste aus der Partnergemeinde sind die einzigen, die bei Privatpersonen in Langförden untergebracht werden, die anderen Teams lehnten das ab.

Zusammen mit den Gastfamilien wird es am Samstag ab 18.30 Uhr in der Schützenhalle eine kleine deutsch-französische Party geben. Auf eine große Feier mit Ehemaligen wurde bei der Planung coronabedingt noch verzichtet – der Gedanke ist für die nächsten Jahre aber im Hinterkopf.

Am Wochenende wird auch ein Hauch der Profifußballwelt über den Bomhof wehen. So kommen der FC Utrecht und der FC Kopenhagen jeweils mit sieben (!) Betreuern nach Langförden, Viktoria Pilsen bringt sechs mit. Auch ernährungstechnisch gibt es einige Spezialfälle, die im Vorfeld geklärt wurden.

Die meisten anderen Teams kommen per Bus – mit einer Ausnahme: Der VfB Lübeck reist am Freitag mit der Regionalbahn nach Vechta und kommt am Abend an. Da könnte sich das Neun-Euro-Ticket lohnen.

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