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BWL-Triathleten kämpfen erfolgreich gegen Wellen, Sturm und Hitze

Der Dammer Hinnerk Abeln und der Lohner Matthias Fortmann haben trotz widriger Bedingungen beim Ironman Südafrika gefinisht.

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Gruß aus Südafrika: Matthias Fortmann (links) und Hendrik Abeln vor der Kulisse des Indischen Ozeans. Foto: privat

Gruß aus Südafrika: Matthias Fortmann (links) und Hendrik Abeln vor der Kulisse des Indischen Ozeans. Foto: privat

Die Wellen rissen ihm die Schwimmbrille vom Gesicht, auf dem Rad und beim Laufen kämpfte er mit einem Defekt und Sturmböen von bis zu 80 km/h – doch im Ziel war Matthias Fortmann einfach nur glücklich. Zusammen mit dem Dammer Hendrik Abeln (48/beide BW Lohne) absolvierte der 38-jährige Lohner den Ironman Südafrika. Trotz widriger Bedingungen brachten die beiden die 700 m Schwimmen, 180,2 km Radfahren und 42,2 km Laufen erfolgreich hinter sich.

Hinnerk Abeln erkämpfte sich in 9:20:26 Stunden einen starken 67. Platz in der Gesamtwertung der Amateure – unter 948 Finishern. Der Dammer wurde damit Siebter in seiner Altersklasse M45-49. Matthias Fortmann erreichte nach 11:43:14 Stunden als 337. das Ziel. Doch er freute sich angesichts der Umstände schon über das Ankommen. „Die schönsten Worte, die man von seinem Partner hören kann, sind ‚Ich liebe dich‘. Vom Kind, dass man ‚der beste Papa der Welt‘ ist. Ein Triathlet hört am liebsten ‚You are an Ironman‘“, berichtete Fortmann nach seinem Abenteuer „in einem der spektakulärsten Länder der Welt“.

Während an der Spitze die Profi-Triathleten Maurice Clavel (7:30:29) und Sebastian Kienle (7:32:31) für einen deutschen Doppelsieg sorgten, kämpften die beiden Lohner im Amateurfeld gegen Hitze und Wind an. Wegen des Sturms und des hohen Wellengangs wurde die Schwimmstrecke von 3,8 Kilometern auf 700 Meter verkürzt.

Matthias Fortmann staunte: „Hinnerk ist wie gewohnt durch alle drei Disziplinen gepeitscht. Grandios.“

„Eigentlich schade, weil ich dies zumindest einigermaßen trainiert hatte“, sagte Matthias Fortmann. Seine Vorbereitung hatte unter keinem guten Stern gestanden. Erst zwang ihn ein Fahrradsturz zu einer siebenwöchigen Pause und zur Absage des Ironman Hamburg. Dann bremste ihn eine hartnäckige Erkältung aus.

In Südafrika riss ihm dann gleich die zweite Welle die Brille vom Kopf. Auf dem Rad zwang ihn dann auch noch ein Schaltungsdefekt, in einem zu schweren Gang zu fahren. „Beim Laufen war der Körper entsprechend uppe, doch der Kopf hat gesiegt“, sagte der Lohner. Und staunte über Hendrik Abelns Leistung: „Hinnerk ist wie gewohnt durch alle drei Disziplinen gepeitscht. Grandios.“ Er berichtete zudem von unvergesslichen Erlebnissen wie einer Safari und einer zufälligen Begegnung mit Delfinen beim Schwimmtraining im Ozean.

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