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BW Lohne will Funken überspringen lassen

Der Fußball-Oberligist ist nach der Corona-Pause am Sonntag Gastgeber für Hagen/Uthlede. 1000 Fans dürften ins Stadion.

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Beste Laune in Lohne: Von links Sandro Heskamp, Rilind Neziri, Kai Westerhoff, Christopher Schepp, Lennard Prüne und Aaron Goldmann beim 6:3-Sieg gegen Celle. Foto: Schikora

Beste Laune in Lohne: Von links Sandro Heskamp, Rilind Neziri, Kai Westerhoff, Christopher Schepp, Lennard Prüne und Aaron Goldmann beim 6:3-Sieg gegen Celle. Foto: Schikora

Seit dem 5. September läuft die Oberliga-Saison, und BW Lohnes Fußballer sind immer noch ungeschlagen. Erst ein Remis, dann zwei Siege und schließlich die coronabedingte Absage der Heeslingen-Partie: Der Aufsteiger ist fast makellos gestartet. An diesem Sonntag steht das vierte Duell gegen den FC Hagen/Uthlede aus dem Landkreis Cuxhaven an. Lohnes Trainer Henning Rießelmann will vor allem das zuletzt gesteigerte Zuschauer-Interesse an seinem Team und die gute Stimmung im Stadion weiter pushen. „Der Funke springt über“, hat der Coach beobachtet und nannte die letzte Heimpartie gegen Eintracht Celle (6:3) als Beleg. So soll es weitergehen.

Bei den bisherigen Heimspielen kamen zweimal 500 Zuschauer, was auch der Höchstgrenze entsprach. „Wenn die am Sonntag gegen Hagen wiederkommen, wäre ich schon zufrieden“, sagt Henning Rießelmann. Dabei darf BWL nach den neuen Vorgaben nun bis zu 1000 Zuschauer reinlassen, dann allerdings bei Alkoholverbot.

Lohner wollen dritten Saisonsieg einfahren

Sportlich peilen die zweitplatzierten Blau-Weißen ohne Umschweife den dritten Saisonsieg an. Der Trainer baut darauf, dass nach der Unterbrechung der positive Flow fortgesetzt werden kann. Zwei Zutaten sieht er als maßgeblich an: Die läuferische und kämpferische Einstellung müsse passen, außerdem wolle man weiter guten Fußball spielen.

Unruheherd für die gegnerische Abwehr: BWL-Stürmer Lennard Prüne (rechts). Foto: SchikoraUnruheherd für die gegnerische Abwehr: BWL-Stürmer Lennard Prüne (rechts). Foto: Schikora

Sollte Punkt eins erfüllt werden, könnte das spielerische Element ein entscheidender Faktor werden, denn Rießelmann sieht Hagen/Uthlede als „gestandenen Oberligisten“, der vornehmlich über die Geschlossenheit komme. Er war Augenzeuge beim 0:0 am vergangenen Samstag gegen den Rotenburger SV. Rießelmann: „Das war ein Abnutzungskampf.“ Hagen belegt mit vier Punkten aus vier Spielen den siebten Platz. Trainer ist seit 2017 der erst 32 Jahre alte Carsten Werde. Der frühere Hagener Spieler stieg 2018 mit der Mannschaft in die Oberliga auf.

Menkhaus und Videgla sind zurück auf dem Platz

Als großes Lohner Plus beschreibt Trainer Rießelmann den Umstand, dass man wenig Druck habe und sich von der Lust am Spielen leiten lassen wolle. Natürlich will BW Lohne aber die Aufstiegsrunde der besten Fünf erreichen, um den Sorgen zu entgehen, die eine Abstiegsrunde mit sich bringen würde.

Auch die personelle Entwicklung ist günstig. Mit Gerrit Menkhaus und Claude Videgla haben sich zwei angeschlagene Spieler zurückgemeldet. Damit sind alle Kadermitglieder einsatzbereit; aber nicht alle werden dazu gehören. Erneut gibt Rießelmann zwei, drei Akteure an die Zweite ab, die schon am Freitag beim VfL Oythe II antritt. „Sie rollen ruhig enttäuscht sein, wenn sie nicht im Kader der Ersten sind. Alle wollen spielen – und sie bekommen Spielpraxis in der Zweiten“, sagt Henning Rießelmann, der insgesamt von einer sehr guten Stimmung im Team spricht. In den anstehenden Heimspielwochen – erst Hagen/Uthlede, dann Bersenbrück im Pokal (7. Oktober) und schließlich Rotenburg (11. Oktober) wolle man den Fans etwas bieten. Vor allem: Siege.

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