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BW Lohne rotiert beim letzten Auftritt 2021

Oberliga-Gastspiel am Samstag um 14.30 Uhr in Celle:  Drei Akteure stehen vor ihrem Startelfdebüt. Für die Meisterrunde punkten können die Blau-Weißen aber nicht mehr.

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Letzte Reise 2021: Die Lohner Niklas Oswald, Jakub Bürkle und Aaron Goldmann (von links), hier gegen Spelle. Foto: Schikora

Letzte Reise 2021: Die Lohner Niklas Oswald, Jakub Bürkle und Aaron Goldmann (von links), hier gegen Spelle. Foto: Schikora

Herbstserienfinale für BW Lohne: Es ist nur eine Art Oberliga-Freundschaftsspiel bei Eintracht Celle, aber die BWL-Fußballer um Trainer Henning Rießelmann wollen am Samstag noch mal richtig Gas geben – und das mit einer Mannschaft, in der einige Spieler aus der zweiten Reihe ihre Chance erhalten. Gespielt wird statt um 14.00 Uhr wegen eines vorher stattfindenden Jugendspiels erst um 14.30 Uhr – auf dem Kunstrasenplatz des VfL Westercelle, einem Celler Stadtteilklub.

„Wir wollen einen schönen Abschluss haben nach einer super, super Saison mit dem Erreichen der Meisterrunde und des Pokal-Halbfinales“, sagt Henning Rießelmann, der auf das Freitagstraining verzichtet hat. Das i-Tüpfelchen wäre die maximal mögliche Punktausbeute für die Meisterrunde. Beim feststehenden Abstiegsrunden-Vertreter in Celle kann Lohne dafür jedoch nichts mehr tun. Man muss einfach abwarten, ob der VfL Oldenburg seinen fünften Platz vor dem TuS Bersenbrück verteidigt. Dann hätte BWL 14 Punkte auf dem Frühjahrsrunden-Konto. Rießelmann: „Und dann wären wir richtig im Aufstiegsrundenrennen dabei.“

Im anderen Fall würde BW Lohne Mitte März 2022 mit nur acht Zählern starten. Oldenburg und Bersenbrück spielen erst am Sonntag; Theoretisch könnte Oldenburg dann als Fünfter schon feststehen; passiert das nicht, müsste das Nachholspiel Kickers Emden gegen TuS Bersenbrück (11. Dezember) abgewartet werden.

Coach Rießelmann adelt Spieler aus der zweiten Reihe

Am Samstag werden die Lohner eine größere Personalrotation erleben, was dem Trainer ein persönliches Anliegen ist. Torwart Philip Kreimer wird zum ersten Mal in dieser Saison spielen, auch Peter Sieve und Jan Leiber debütieren in der Startelf, außerdem sind Frank Placke, Lennard Prüne und Niklas Oswald von Anfang an dabei. Coach Rießelmann sagt: „Wir werfen ordentlich rein, was sonst nicht immer gespielt hat. Das sind Jungs, die sich immer top verhalten haben, die auch immer ihre Leistung gebracht und im Training Gas gegeben haben. Das haben sie sich einfach verdient.“

Der Trainer geht auch davon aus, dass die Mannschaft bei Eintracht Celle gewinnt (Hinspiel am 3. Oktober 5:2) und die Serie mit dem zwölften Saisonsieg beendet: „Und dann werden wir in Ruhe in die Weihnachtspause gehen.“

Am Samstag fehlt eine ganz Reihe von Spielern. Es gibt weiter drei Langzeitverletzte, dazu müssen gemäß 2G-Regel drei ungeimpfte Spieler zu Hause bleiben. Außerdem pausiert Stammkeeper Christoph Bollmann, der bislang wie Innenverteidiger Christian Düker keine Minute verpasst hat, und lässt seinen Torwartkollegen den Vortritt. Darüber hinaus fehlen die erkrankten Thorsten Tönnies und Kai Westerhoff. Es bleiben fünf Akteure für die Bank.

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