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BW Lohne erwartet ein Bollwerk

Nach dem Pokal-K.o. geht's am Sonntag unverzagt ins Oberliga-Heimspiel gegen den Rotenburger SV. Anstoß ist um 15.00 Uhr.

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Erst mal hinsetzen: Der Lohner Gerrit Menkhaus versucht im Pokalduell gegen Bersenbrück, einen Gegenspieler zu stoppen. Foto: Schikora

Erst mal hinsetzen: Der Lohner Gerrit Menkhaus versucht im Pokalduell gegen Bersenbrück, einen Gegenspieler zu stoppen. Foto: Schikora

Das Wundenlecken nach dem Aus im Niedersachsenpokal fiel kurz aus bei BW Lohne. „Ich bin nicht so vermessen, zu sagen: 'Wir verlieren kein Spiel mehr'“, sagte Trainer Henning Rießelmann im Rückblick auf die 0:1-Niederlage am Mittwochabend gegen den Oberliga-Konkurrenten TuS Bersenbrück. Er habe den K.o auch mit den Spielern besprochen. Tenor: Abhaken – am Sonntag ab 15.00 Uhr steht ein wichtiges Punktspiel bevor, dem die ganze Konzentration gelten soll. Zu Gast im Heinz-Dettmer-Stadion ist der Mitaufsteiger Rotenburger SV. Gespielt werden soll wieder auf dem Hauptplatz, der allerdings in den 90 Minuten gegen Bersenbrück gelitten hat, so dass bei weiteren Regenfällen eventuell der Kunstrasen ins Spiel kommt.

Rotenburg hat wie Schlusslicht Eintracht Celle noch kein Spiel in der Staffel 1 gewonnen. Dennoch erwartet Henning Rießelmann einen „unangenehmen Gegner“, der sehr defensivstark sei. „Wir müssen ein Bollwerk knacken. Sie werden tief stehen und auf Konter spielen“, glaubt der BWL-Coach, der Rotenburg beim 0:0 in Hagen/Uthlede selbst gesehen und zuletzt das 0:0 gegen den VfL Oldenburg auf Video verfolgt hat. In beiden Partien hielt der RSV trotz längerer Unterzahl das Remis. Rießelmann hält die Mannschaft von Trainer Tim Ebersbach (39) für sehr ausgeglichen: „Sie haben keine Waffe, aber auch keine Schwachstelle.“ Wichtig sei es, die Geduld zu bewahren.

Dass es bei einem Rückstand auch mal schwer werden kann, hat das Pokalduell gezeigt. Nach dem Geschmack von Henning Rießelmann habe seine Mannschaft nach dem Gegentreffer phasenweise zu hektisch agiert. „Der letzte Pass in die Spitze kam nicht“, konstatierte er: „Den müssen wir sauberer spielen.

„Die, die nicht spielen, müssen besser sein als die, die spielen"Henning Rießelmann

Vor allem möchte der Trainer, dass seine Mannschaft erst mal sicher steht. Die Dreierkette mit Kai Westerhoff, Malte Beermann und Felix Oevermann ist hier zurzeit eine Bank; für Torwart Christoph Bollmann war zuletzt nicht übermäßig viel zu tun. Und wenn es mal einen Gegentreffer gibt, verfügt BW Lohne grundsätzlich über genügend Offensivpotenzial für eine Antwort. Allerdings wusste der TuS Bersenbrück mit seiner überragenden Innenverteidigung Unheil zu verhindern.

Rießelmann sieht trotz der ersten Nullrunde das Selbstvertrauen in der Mannschaft nicht angekratzt. Die Aufstellung am Sonntag dürfte auch ungefähr der vom Mittwoch entsprechen. „Die, die nicht spielen, müssen besser sein als die, die spielen. Und: Wir brauchen Eingespieltheit“, erklärt Rießelmann, der weiter über einen vollzähligen Kader verfügt, aber bislang acht, neun Positionen in seiner Truppe fest vergeben hat.

Ein Ausblick auf den Rest-Oktober: Nach Rotenburg folgt für die auf Platz zwei liegenden Lohner das Freitagsspiel beim aktuellen Spitzenreiter SC Spelle-Venhaus (16. Oktober), daran schließt sich sonntags die Heimpartie gehen den Tabellendritten Kickers Emden (25. Oktober) an.

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