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Budenzauber mit 182 Spielen

32. SgH-Hallenfußballturnier von Halter 05 kehrt am Wochenende nach Visbek und Goldenstedt zurück. Ein Team reist aus 500 Kilometern Entfernung an.

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Augenmaß: Ein Spieler von "Lokomotive No 7" zirkelt den Ball am Gegenspieler vorbei. Foto: Wenzel

Augenmaß: Ein Spieler von "Lokomotive No 7" zirkelt den Ball am Gegenspieler vorbei. Foto: Wenzel

Alles noch mal von vorne: So lautet die Devise bei der Rückkehr des dreitägigen Budenzaubers von Halter 05. Von Freitag bis Sonntag richtet der Verein zum 32. Mal sein Hobbyfußball-Hallenturnier in Visbek und Goldenstedt aus – und sammelt nebenbei wieder fleißig Geld für die OV/KSB-Spendenaktion „Sportler gegen Hunger“.

Nach drei Jahren kehrt der SgH-Klassiker wieder zurück – eine Pause, die der Hobbyfußall-Landschaft laut Veranstalter Clemens Busse nicht gutgetan hat. „Die Coronaphase hat viel kaputt gemacht“, so Busse. Viele Mannschaften konnten sich in der Zeit nicht mehr regelmäßig zum Kicken verabreden und fanden sich danach nicht mehr wieder zusammen. Clemens Busse: „Wir sind froh, dass es wieder stattfinden kann.“

Unter diesen Umständen kommt auch das Teilnehmerfeld in etwas abgespeckter Form daher: Statt 62 bis 64 Teams spielen dieses Jahr 52 Teams von Freitag (27. Januar) bis Sonntag (29. Januar) um den Turniersieg.

Trotz des reduzierten Teilnehmerfeldes sind zahlreiche Dauerbrenner wieder mit am Start: Hagstedt, FC Varnhorn und HC Bergstrup sind genauso dabei wie SG Erlte, die das Turnier am Freitag um 18.00 Uhr in Visbek gegen den letzten Turniersieger Gigolos eröffnen wird. Dass es so früh gleich zu so einem Kracher kommt, war laut Clemens Busse ein reines Zufallsprodukt. „Dieses Jahr ist es halt so, dass einige starke Mannschaften schon früh aufeinandertreffen“, sagte er. Das Exotenteam BSV Podelzig, das die knapp 500 Kilometer lange Reise aus Frankfurt/Oder antritt, ist ebenfalls wieder mit von der Partie. Auch drei Damenteams sind am Start. Einen Favoriten gibt es laut Busse aber nicht: „Da gehört auch etwas Glück dazu. Vom Außenseiter bis zur stärksten Mannschaft kann sich jeder den Titel holen.“

In der Vorrunde am Freitag und Samstag wird in vier Vierergruppen und sechs Sechsergruppen gespielt. Die beiden bestplatzierten Teams der Vierergruppen spielen eine Zwischenrunde. Dort werden sie in zwei Vierergruppen aufgeteilt. Die besten zwei Teams der Zwischenrunde qualifizieren sich für die Endrunde am Sonntag. Aus den Sechsergruppen kommen jeweils die besten zwei Teams weiter. Bei Punkt- und Torgleichheit gibt es ein Siebenmeterschießen. Ausgewechselt darf nach Belieben, es gilt die Rückpassregel. In der Endrunde am Sonntag in Visbek werden die qualifizierten Teams in vier Vierergruppen aufgeteilt und die Spieleranzahl von vier auf fünf Feldspieler aufgestockt.

Von 9.30 Uhr bis 14.41 Uhr werden die besten zwei Teams der Gruppen ermittelt, die ins Viertelfinale einziehen werden. Von da aus geht es im K.o.-System bis ins Endspiel, wo um 17.02 Uhr der Turniersieger feststehen wird.

Gestemmt wird dieses Mammutwochenende mit insgesamt 182 zehnminütigen Spielen von 25 Helfern und vier Schiedsrichtern. „Die ziehen die ganzen drei Tage durch“, lobt Clemens Busse die Helfer: „Das ist die alte Garde, ein eingespieltes Team, die wissen was sie zu tun haben.“ Neben dem Platz wird in der Cafeteria und im Festzelt vor den Hallen für das leibliche Wohl der Zuschauer und Teilnehmer gesorgt.

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