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Blancke: „Wir werden Hansa Paroli bieten“

Gipfeltreffen in der Fußball-Landesliga: Am Sonntag um 15 Uhr trifft der Tabellenzweite SV Bevern auf Spitzenreiter Hansa Friesoythe.

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Torschütze im Hinspiel: Keven Oltmer (rechts gegen Paul Tepe) traf beim 3:0-Hinrundenerfolg doppelt. Am Sonntag gibt's zwischen Bevern und Hansa die Neuauflage. Foto: Wulfers

Torschütze im Hinspiel: Keven Oltmer (rechts gegen Paul Tepe) traf beim 3:0-Hinrundenerfolg doppelt. Am Sonntag gibt's zwischen Bevern und Hansa die Neuauflage. Foto: Wulfers

Mehr Spitzenspiel geht nun wirklich nicht: SV Bevern gegen Hansa Friesoythe lautet am Sonntag ab 15 Uhr die Toppartie der Landesliga. Im direkten Duell treffen nicht nur die beiden besten Fußballmannschaften des Kreises Cloppenburg aufeinander, sondern es ist gleichzeitig der Vergleich des Tabellenzweiten gegen den Spitzenreiter.

Rückblick: Mit einem 3:0-Erfolg triumphierte Hansa nach Toren von Keven Oltmer (2) und Janek Siderkiewicz im Hinspiel. Knackpunkt war seinerzeit die frühe Rote Karte für Beverns Sebastian Sander (25.). Schnee von gestern, denn die Gastgeber kommen derzeit überaus formstark daher. Bedeutet: Optimale zwölf Punkte sackte das Team von Trainer Olaf Blancke in den vergangenen vier Partien ein. Aber auch Hansa fand nach der kleinen Delle (2:2 gegen Wildeshausen und 0:2 in Wilhelmshaven) mit den Siegen gegen Leer (6:0) und in Firrel (2:0) zu alter Stärke zurück.

„So langsam hat die Tabelle ja auch eine gewisse Aussagekraft. Stand heute gehe ich davon aus, dass wir die Aufstiegsrunde erreichen. Allerdings: Bei zwei oder drei Niederlagen fällt man auch ganz schnell wieder auf Platz fünf oder sechs zurück“, sagt Blancke. Der Coach geht mit seinem Team voller Optimismus ins Derby und gibt gleich einmal die Richtung vor. „Friesoythe darf gern Meister werden, aber das Spiel wollen wir gewinnen. Wir werden Hansa schon Paroli bieten.“ Die schon zur Gewohnheit gewordene angespannte Personallage schockt den SVB-Coach indes nicht mehr. Mit Albi Dosti, Efti Stoimenou und Leon Neldner fallen drei Stammkräfte definitiv aus. Fraglich sind die Einsätze von Bernd Gerdes, Nico Thoben und Sascha Thale. „Ich will nicht jammern, wir haben es zuletzt immer wieder bewiesen, dass wir es hinkriegen. Zur Not sitzt eben ein Betreuer oder der Busfahrer auf der Bank“, schmunzelt Blancke.

"So klar wie im Hinspiel wird es vermutlich nicht", sagt Hansa-Trainer Hammad El-Arab.

„So klar wie im Hinspiel wird es vermutlich nicht. Bevern ist jetzt eine ganz andere Mannschaft. Allein der im Hinspiel fehlende Sascha Thale kann den Unterschied machen. Man muss nur auf Beverns letzte Ergebnisse schauen, dann weiß man, was auf uns zukommt“, erwartet Hansa-Trainer Hammad El-Arab einen schweren Gang für seine Truppe. Allerdings sieht der Friesoyther Coach nach den beiden Siegen zuletzt nicht mehr unter überbordendem Druck. „Wir haben schon jetzt eine Menge erreicht und fahren mit breiter Brust nach Bevern.“ Auch wenn beide Trainer bemüht sind, den Ball flach zu halten, an der Qualifikation zur Aufstiegsrunde, für die sich die ersten vier Teams qualifizieren, gibt es in beiden Lagern, wenn überhaupt, nur noch marginale Restzweifel. Während Friesoythe bereits über ein sattes Polster von elf Punkten gegenüber Rang fünf verfügt, sind es bei Bevern – vor den noch zu absolvierende sechs Partien – komfortable sechs Zähler.

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