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Bezirkspokal: Amasyaspor Lohne erreicht das Halbfinale

In Neuenhaus muss Lohne ins Elfmeterschießen - und dort avanciert Keeper Franz Zerhusen mit drei Paraden zum Matchwinner.

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Begleitschutz wörtlich genommen: Amasyaspor-Kapitän Markus Weimer (rechts) in Neuenhaus. Foto: Jürgen Lüken

Begleitschutz wörtlich genommen: Amasyaspor-Kapitän Markus Weimer (rechts) in Neuenhaus. Foto: Jürgen Lüken

Einen Schönheitspreis gab's definitiv nicht, aber das war den Fußballern von Amasyaspor Lohne am Ende eines dramatischen Pokal-Fights völlig schnuppe: Der Bezirksligist steht erstmals im Halbfinale des Bezirkspokals. Amasyaspor setzte sich am Samstagnachmittag beim Grafschafter Kreisligisten Borussia Neuenhaus mit 3:2 im Elfmeterschießen durch; nach regulärer Spielzeit hatte es 1:1 (0:0) gestanden.

„Die Freude ist sehr groß“, berichtete Lohnes Teammanager Norbert Vornhagen nach dem Viertelfinalkrimi. Rein sportlich war's „kein gutes Spiel von beiden Seiten“, so Vornhagen: „Wir haben uns schwer getan.“ Unterm Strich steht aber die Vorfreude auf eine echtes Highlight in der Klubhistorie. Im Halbfinale hat Amasyaspor Heimrecht gegen den TV Bunde (Tabellensechster der Aufstiegsrunde der Bezirksliga 1). Angesetzt ist die Partie für den 26. Mai (Himmelfahrt, 15.00 Uhr), im Raum steht aber eine Vorverlegung auf den Mittwochabend (25. Mai).

In Neuenhaus nahe der niederländischen Grenze wurde nicht auf dem Hauptplatz, sondern auf einem Nebenplatz gespielt. „Der Platz war eine Katastrophe, ein Acker, unter aller Kanone“, sagte Vornhagen. Die Gastgeber, die auf dem Weg ins Viertelfinale die Landesligisten Holthausen/Biene und Voxtrup im Elfmeterschießen ausgeschaltet hatten, agierten zudem sehr defensiv. „Neuenhaus war von Anfang an nur auf ein Elfmeterschießen aus. Wir standen vor einer Mauer, es gab kein Durchkommen“, so Vornhagen. Für die Gäste, die in den ersten Runden in Mühlen, Wildeshausen und Wilhelmshaven drei Landesligisten besiegt hatten, kam erschwerend hinzu, dass Bayram Koc kurz vor der Pause die Rote Karte sah (44., Nachtreten).

100 Fans feiern den Siegtreffer von Tobias Mählmann

In Überzahl traute sich Neuenhaus etwas mehr zu und hatte auch zwei Möglichkeiten, Amasyaspor blieb aber spielbestimmend und ging durch Tobias Mählmann verdient in Führung – der Joker traf mit seinem ersten Ballkontakt (75.). Eine Unachtsamkeit in der Amasya-Abwehr war dann der Auslöser für Neuenhaus' Ausgleich durch Steffen Lankhorst (82.). Und so ging es ins Elfmeterschießen.

Dort avancierte Lohnes Keeper Franz Zerhusen mit drei Paraden zum Matchwinner; seine dritte Glanztat gegen Julian Weelink verhinderte dabei das Aus. Kurz danach traf Mählmann zum finalen 3:2. Zuvor waren Henning Tönnies und Dennis Bart vom Punkt erfolgreich – zur Freude der 100 Amasya-Fans unter den 300 Zuschauern.

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