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Bevern und Friesoythe siegen in Ostfriesland

Fußball-Landesliga: Der SVB setzte sich bei Germania Leer ebenso mit 2:0 durch, wie Hansa in Firrel. Am kommenden Sonntag kommt es zum großen CLP-Derby.

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Tim Kröger. Foto: Wulfers

Tim Kröger. Foto: Wulfers

VfL Germania Leer - SV Bevern 0:2 (0:0). Der SV Bevern ist für das Topduell der Liga am kommenden Sonntag gegen Hansa Friesoythe gerüstet: Mit dem 2:0 (0:0)-Erfolg bei Germania Leer festigte das Team von Trainer Olaf Blancke nicht nur den zweiten Tabellenplatz, sondern baute seine Serie auf nunmehr optimale zwölf Punkte aus den vergangenen vier Spielen aus.

„Das war gegen den Tabellenletzten ein hartes Stück Arbeit. Auf dem tiefen, holprigen Boden war es aber auch kein gutes Spiel von uns“, meinte Beverns Cotrainer Peter Hölzen, der dann aber doch zufrieden feststellte, dass sein Team derzeit allemal in der Lage ist, auch bei spielerisch weniger überzeugenden Darbietungen einen Dreier einzufahren.

Beverns Keeper Tim Kröger parierte zwei Elfmeter

Dabei begann die Partie aus Sicht der Gäste allemal verheißungsvoll, denn gleich die ersten Möglichkeiten besaß der SVB. Sebastian Sanders Schuss wurde im letzten Moment geblockt (8.) und Sascha Thale fand in Germania-Schlussmann Frank Beekmann seinen Meister (19.). Zehn Minuten vor dem Halbzeitpfiff der nächste Aufreger. Nach einem Foul von Mathis Hennig entschied Schiedsrichter Niklas Hinners auf Elfmeter. Den Schuss von Nick Kaßmann schnappte sich Beverns Torhüter Tim Kröger. Zum Entsetzen der Gäste ließ der Unparteiische den Elfer wiederholen. Kaßmann wählte die andere Ecke, Kröger allerdings auch. „Mit den zwei gehaltenen Elfern hat er uns im Spiel gehalten“, lobte Hölzen den Keeper.

Nach dem Wechsel die größte Möglichkeit der Hausherren, als Arlind Jonjic einen Kopfball aus kurzer Distanz am Tor vorbeisetzte (48.). Da der Tabellenletzte den ersten Treffer eben nicht setzte, machte sich Bevern auf, seinerseits wieder Torgefahr zu entfachen. Mit Erfolg: Sascha Thale nutzte ein Zuspiel von Rami Kanjo und traf zum 0:1 (65.). Beverns Sieg geriet in der Folge nicht mehr in Gefahr und spätestens sechs Minuten vor Schluss hatte sich die Frage nach dem Sieger erledigt. Der eingewechselte Julius Liegmann verwertete ein Zuspiel von Paul Tepe zum 0:2.

Tore: 0:1 Sascha Thale (65.), 0:2 Julius Liegmann (84.).

Bevern: Kröger - Hoffmann (86. Luniku), Hennig, König, Tepe, Gerdes, Bramscher, Kanjo (64. Liegmann), Thoben Thale (89. Schirmer), Sander.

Keven Oltmer. Foto: WulfersKeven Oltmer. Foto: Wulfers

GW Firrel - Hansa Friesoythe 0:2 (0:1). Mit ein wenig Glück hat der SV Hansa Friesoythe den vierten Auswärtssieg gefeiert. Dank des 2:0-Erfolgs bei GW Firrel festigte die Mannschaft von Coach Hammad El-Arab die Tabellenführung in der Staffel I. „Die Anfangsphase haben wir verschlafen, danach waren wir aber das bessere Team, sodass der Sieg letztlich in Ordnung geht“, so El-Arab.

In der ersten Viertelstunde musste der Spitzenreiter mehrere brenzlige Situationen überstehen. Die beste Chance der Ostfriesen hatte in dieser Phase Manuel Suda, dessen Schuss an die Unterkante der Latte prallte (8.). Auch dessen Teamkollege Aleksander Radenkovic fehlten kurz darauf nur Zentimeter (11.).

Nach rund 15 Minuten wurden die Friesoyther stärker und übernahmen Stück für Stück das Kommando. Zunächst belohnten sie sich allerdings nicht für ihre Leistungssteigerung. Das änderte sich kurz vor dem Seitenwechsel. Auf der linken Seite setzte sich Magnus Schlangen durch und passte in die Mitte, wo Torjäger Robert Plichta mit seinem achten Saisontreffer zum 0:1 einnetzte (41.).

Die Nachspielzeit in Firrel betrug zehn Minuten

In der zweiten Halbzeit war die Partie ausgeglichen. GW riskierte nun mehr, was Hansa Kontermöglichkeiten ermöglichte. „Die haben wir aber nicht gut ausgespielt“, sagt Hammad El-Arab. So mussten die Gäste, die sich nun zweikampfstärker und bissiger als die Ostfriesen präsentierten, bis zum Schluss zittern. In der 85. Minute steuerte Firrels Reinhard Grotlüschen alleine auf Friesoythes Torwart Tiberius Bosilca zu, vertändelte den Ball zur Freude des SV Hansa aber.

Es folgte eine hektische, zehnminütige (!) Nachspielzeit, weil ein angeschlagener GW-Kicker länger behandelt werden musste. Firrel warf in den letzten Minuten zwar alles nach vorne, doch die Gäste verteidigten leidenschaftlich und geschickt. Nach 98 Minuten ließ Keven Oltmer Hansa aufatmen, als er einen an ihn selbst verursachten Foulelfmeter zum 2:0-Endstand verwandelte.

Tore: 0:1 Plichta (41.), 0:2 Oltmer (Foulelfmeter, 90.+8).

Friesoythe: Bosilca – Thoben, Plog, Schlangen (78. Plaggenborg), Hinrichs, Thomes, Kaufmann (90.+3), Hinrichs, Oltmer, Baumeister (68. Werner), Plichta (87. Ruhe).

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