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Bevern trifft auf Friesoythe-Bezwinger

In der Fußball-Landesliga hat der SVB am Sonntag um 15 Uhr Frisia Wilhelmshaven zu Gast. Um die gleiche Zeit spielt Hansa nach der ersten Punktspielniederlage gegen den VfL Germania Leer.

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Ausgetanzt: Sascha Thale (links) läuft seit 2016 für Bevern auf und ist seitdem aus der SVB-Offensive nicht wegzudenken. Foto: Bettenstaedt

Ausgetanzt: Sascha Thale (links) läuft seit 2016 für Bevern auf und ist seitdem aus der SVB-Offensive nicht wegzudenken. Foto: Bettenstaedt

SV Bevern - Frisia Wilhlemshaven. Es ist ein schnelles Wiedersehen. Nur gut dreieinhalb Wochen nach dem Hinspiel treffen die Fußballer des SV Bevern und vom WSC Frisia Wilhelmshaven erneut aufeinander. Am Sonntag (Anstoß: 15 Uhr) geht es für beide Teams im Kampf um den Sprung in die Aufstiegsrunde der Staffel I um enorm wichtige Punkte.

An die Partie in der Jadestadt am 14. September hat SVB-Kapitän Sascha Thale durchweg gute Erinnerungen. „Es war zwar ,nur' ein 0:0, aber nach dem Schlusspfiff saßen wir in der Kabine und sagten: ,Wow', was für ein cooles Spiel in einem tollen Stadion.“

Der laufstarke und torgefährliche Offensivmann – sechs Einsätze, vier Tore lautet seine bisherige Bilanz – hätte aber sicher nichts dagegen, wenn im zweiten Duell gegen Frisia ein Sieg herauskommen würde. „Der Vorsprung auf Platz fünf beträgt nur zwei Punkte, ein Sieg gegen einen direkten Konkurrenten wäre natürlich doppelt schön“, so Thale.

Wilhelmshaven gewann zuletzt drei Partien in Folge

Mit dem Verlauf der Hinserie, die Partie gegen Wilhelmshaven ist das erste Rückrundenspiel, ist der 29-Jährige zufrieden. „Nach der langen Corona-Pause hatten wir wie so viele andere Mannschaften ein paar Verletzungsprobleme – zum Teil haben in unserem ohnehin schon kleinen Kader sechs, sieben Leute gefehlt.“ Auch der Mathe- und Sportlehrer am Löninger Copernicus-Gymnasium selbst verpasste zwei Spiele wegen eines Muskelfaserrisses. „Mittlerweile haben wir uns aber alle an den vor Corona normalen Rhythmus gewöhnt und sind gut drauf“, sagt Sascha Thale.

Ein ansprechende Form müssen die SVB-Kicker wohl auch an den Tag legen, wenn sie am Sonntag gegen Wilhelmshaven siegen möchten. Frisia kommt schließlich mit der Empfehlung von drei Dreiern in Folge. Beim 2:0-Erfolg brachte das Team von Trainer Jürgen Hahn Spitzenreiter Hansa Friesoythe zuletzt die erste Punktspielniederlage bei. „Für mich zählt der WSC zu spielstärksten Mannschaften der Liga. Wir freuen uns sehr auf die Partie“, sagt der Kapitän des Tabellenzweiten, der wahrscheinlich nur auf Albi Dosti (Knie) verzichten muss.

Kopfballduell: Sebastian Plog (links) und Janek Siderkiewicz starten mit Friesoythe in die Rückrunde. Foto: WulfersKopfballduell: Sebastian Plog (links) und Janek Siderkiewicz starten mit Friesoythe in die Rückrunde. Foto: Wulfers

Hansa Friesoythe - Germania Leer. Dass seine Mannschaft nach der Hinrunde 13 Zähler mehr auf dem Konto als die Leeraner hat, lässt Hammad El-Arab keineswegs entspannt in die Partie am kommenden Sonntag gehen (Anstoß: 15 Uhr). „Ich habe Germania mehrmals beobachtet und frage mich, warum sie erst sechs Punkte geholt haben“, sagt der Coach des Spitzenreiters Hansa Friesoythe. „Vor allem in der Offensive haben sie gute Leute. Leer hat in jedem Spiel mindestens einmal getroffen.“

Schon im Hinspiel Anfang August war es ein hartes Stück Arbeit gewesen, das seine Elf in Ostfriesland erledigen musste. Am Ende setzte sich Hansa in der Auftaktpartie aber mit 2:1 durch. „Wir werden wieder geduldig sein müssen, ich erwarte auch diesmal ein sehr umkämpftes Spiel“, so El-Arab.

Nach dem 0:2 bei Frisia Wilhelmshaven – es war die erste Meisterschaftsniederlage seit mehr als zwei Jahren – waren der Coach und seine Akteure natürlich enttäuscht. „Wir haben nicht schlecht gespielt, unsere Torchancen aber nicht genutzt und hinten nicht konsequent genug agiert“, sagt Hammad El-Arab.

Gegen Germania soll daher zunächst einmal „die Null“ stehen. „Wenn uns das gelingt, werden wir gewinnen – davon bin ich überzeugt.“

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