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Berlin-Marathon: Der Weltrekordler kommt mit nach Vechta

Diverse heimische Läufer haben die "mega Atmosphäre" beim Lauf in der Hauptstadt genossen. Für Montag ist ein Auslaufen am Dümmer geplant – für SgH.

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Morgendliches Treffen am Brandenburger Tor: Die heimische Läufer-Schar am Sonntag um 8.30 Uhr vor dem Berlin-Marathon. Foto: privat

Morgendliches Treffen am Brandenburger Tor: Die heimische Läufer-Schar am Sonntag um 8.30 Uhr vor dem Berlin-Marathon. Foto: privat

Wow, was für ein Spektakel! Der Berlin-Marathon war erneut ein Event der Extraklasse – und mittendrin wieder eine größere Lauf-Delegation aus dem Kreis Vechta. „Es passte einfach alles. Das Wetter war perfekt, dazu der Weltrekord. Es herrschte wieder eine mega Atmosphäre“, berichtete Antonius Schröer aus Vechta stellvertretend für die heimische Crew.

Über ein Dutzend Läufer und Läuferinnen aus dem Kreis Vechta absolvierten am Sonntagvormittag die 42,195 Kilometer in der Hauptstadt – lautstark unterstützt von einer größeren Betreuerschar, die am Rand der Strecke die Daumen drückte und anfeuerte. Wie etwa der Skiclub Vechta, der am Samstag zum elften Mal beim Inliner-Marathon mit einer größeren Gruppe am Start war und am Tag danach die Läufer unterstützte. Hunderttausende von Zuschauern an der Strecke sorgten wieder für eine Stimmung wie vor der Corona-Pandemie. Morgens um 8.30 Uhr hatten sich die heimische Läufer vor dem Start am Brandenburger Tor zum Gruppenfoto getroffen – wie immer mit der grünen OM-Fahne. Zum Standardprogramm gehörte auch das gemeinsame Essen beim Italiener am Abend vor dem Lauf.

Beim Marathon gab's dann einige gute Zeiten. Christina Rehe aus Neuenkirchen erreichte nach 3:37,37 Stunden das Ziel, Valerie Kallage aus Vechta knackte bei ihrem ersten Marathon die Vier-Stunden-Marke (3:47,01), Steffie Pöhlking aus Lutten schrammte bei ihrem Debüt knapp dran vorbei (4:02,54 mit kleiner WC-Pause). Bei den Herren glänzte Markus Klene aus Damme mit einer bärenstarken Zeit von 2:49,13, Pelle Pellenwessel (auch Damme) kam bei seinem ersten Marathon nach 3:04,02 Stunden ins Ziel. Alle VEC-Läufer genossen das internationale Flair. „Der Berlin-Marathon ist mehr als nur Sport“, sagte Schröer mit Blick auf die Völkerverständigung. Er selbst startete erstmals mit „seiner“ Nummer 5118, die er sich im Vorjahr mit seinem zehnten Berlin-Marathon erlaufen hatte. Schröer hat nun dauerhaftes Startrecht mit dieser Nummer.

Gruppenbild vor schöner Kulisse: Vechtas Inliner-Team nach dem Berlin-Marathon am Samstag. Foto: privatGruppenbild vor schöner Kulisse: Vechtas Inliner-Team nach dem Berlin-Marathon am Samstag. Foto: privat

Und alle staunten natürlich über den Weltrekord des 37 Jahre alten Kenianers Eliud Kipchoge (2:01:09). Übrigens: Das Portrait von Kipchoge, der den alten Weltrekord vor vier Jahren ebenfalls in Berlin gelaufen hatte, ziert die Medaillen, die die rund 37.000 Läuferinnen und Läufern im Ziel nahe des Brandenburger Tors erhielten. Der Weltrekordler ist also mit in den Kreis Vechta gekommen.

Unterwegs gab's auch wieder einige Kuriositäten. Jochen Steinkamp aus Lohne, zuletzt Mitorganisator beim Event „SgH bewegt Europa“, traf den 69-jährigen Moshe Lederfein aus Tel Aviv, der die 42,195 km mit einer Ananas auf dem Kopf lief. Einige Berlin-Finisher haben sich zum „Auslaufen“ am Dümmer verabredet – und zwar am kommenden Montag. Denn: Am Tag der Deutschen Einheit richtet SW Osterfeine den Dümmerlauf für „Sportler gegen Hunger“ aus. Mehr dazu folgt in Kürze.

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