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Beim VfL Oythe klappt ohne Annahme in Eimsbüttel nichts

Die Zweitliga-Volleyballerinnen verlieren ins Eimsbüttel. Kurz vor Spielbeginn gab's eine Hiobsbotschaft.

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Über den Block hinweg: Marian Mischo (links) vom VfL Oythe im Spiel in Eimsbüttel.  Foto: Justus Stegemann

Über den Block hinweg: Marian Mischo (links) vom VfL Oythe im Spiel in Eimsbüttel. Foto: Justus Stegemann

Der Sonntag begann für Trainer Zoran Nikolic schon am frühen Morgen mit schlechten Nachrichten. Bei der obligatorischen Corona-Reihentestung seiner Volleyballerinnen vom VfL Oythe blitzte bei Carina Mählmeyer ein zweiter Strich auf – positiv. Die Zweitliga-Damen fuhren ohne sie und damit ohne eine Annahmespielerin zum Eimsbütteler TV; Zoran Nikolic musste auf der Hinfahrt seine Aufstellung neu zusammenpuzzeln. Und Lina Köster sowie Sina Albers fielen ja ohnehin krankheitsbedingt aus.

Als er wenig später das Puzzle fertig hatte, stand fest: Jule Nuxoll ist für die Annahme zuständig. „Das war eine Notsituation. Ohne richtige Annahmespielerin wird's schwer“, sagte Nikolic. Das Ergebnis bestätigte seine Aussage. Nach 113 Minuten aufopferungsvollem Kampf stand ein 1:3 (20:25, 25:23, 11:25, 24:26) beim Eimsbütteler TV. „Was soll ich sagen? Das Ergebnis ist nicht gut. Aber ich kann damit nicht unzufrieden sein in so einer Situation“, so Nikolic. Es war die siebte Niederlage im neunten Spiel im Jahr 2022.

Aber zunächst sah es so aus, als könnte Oythe etwas Zählbares mitnehmen. Der VfL begann gut, ging direkt in Führung. Ein erstes Leistungsloch nach der ersten technischen Auszeit bedeuteten aber fünf Punkte in Folge für Eimsbüttel. In der Folge hat sich der VfL noch mal auf 15:16 rangepirscht, musste dann im Schlussspurt allerdings endgültig abreißen lassen. Eimsbüttel verwandelte den ersten Satzball sofort zum 25:20.

Mutiger zweiter Durchgang vom VfL Oythe

Der Start in den zweiten Durchgang war vielversprechend. Oythe spielte mutig, schlug konzentriert auf und führte früh mit 4:1 und 8:4. Eimsbüttel arbeitete sich daraufhin aber wieder ran, Oythe führte weiter 9:7 und 13:12. Es blieb bis zum Satzende spannend, allerdings behielt das Nikolic-Ensemble die Nerven und glich mit dem 25:23 zum 1:1 aus. „Der Service war mit Druck, die Angriffe waren aggressiv“, freute sich Zoran Nikolic.

Oythe also zurück im Spiel? Der Schein trog massiv. Im dritten Satz lief beim VfL wenig bis gar nichts zusammen. Eimsbüttel führte zwischenzeitlich mit 8:2 und 16:6. Den dritten Satzball verwandelten die Gastgeberinnen dann zum 25:11. VfL-Saison-Negativwert eingestellt: Nur ein weiteres Mal musste Oythe in dieser Serie einen Satz derart deutlich hergeben. In Dingden (1:3) gab's ein 11:25 im vierten Satz. Zoran Nikolic: „Es hat einfach nichts funktioniert.“

Spannender vierter Satz

Und auch im vierten Durchgang war zunächst keine Besserung in Sicht. Schon nach wenigen Minuten lag Oythe 1:5 hinten, kämpfte sich zur ersten technischen Auszeit immerhin auf 5:8 ran. Doch Hamburg wirbelte, Oythe lag plötzlich mit sechs Punkten zurück (8:14). Nach einer Auszeit kamen die VfL-Damen wieder in Fahrt, verkürzten erst auf 14:15, stellten dann sogar auf 20:17. Eimsbüttel glich noch mal aus, es ging in die Verlängerung – in der Oythe mit 24:26 das Nachsehen hatte.

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