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Bei SFN Vechta ist Wiedergutmachung angesagt

Nach der bösen Pleite in Buxtehude erwarten die Drittliga-Handballerinnen aus Vechta den TV Oyten zum letzten Heimspiel des Jahres.

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Chance für SFN Vechta: Paula Clasen hat freie Bahn im Spiel beim Buxtehuder SV II. Foto: Müller

Chance für SFN Vechta: Paula Clasen hat freie Bahn im Spiel beim Buxtehuder SV II. Foto: Müller

Die Videoanalyse nach der „derben Klatsche in Buxtehude“ hat Kai Freese kurzerhand von der Tagesordnung gestrichen. Für den Trainer und die Handballerinnen von SFN Vechta wäre es eh nur Quälerei gewesen, sich das Dilemma vom letzten Sonntag noch mal reinzuziehen. „Aus so einem Spiel kann man nichts mehr lernen“, sagt Freese mit etwas Abstand zur 21:36-Abfuhr beim Buxtehuder SV II, zum „rabenschwarzen Tag“, der alle Jubeljahre mal vorkommen könne. Freese dürfte dabei auch an das 18:32 beim 1. FC Köln II vor zwei Jahren oder an das 25:37 gegen Oyten vor fünf Jahren gedacht haben.

Die jüngste Abfuhr sei im ersten Training der Woche kurz angesprochen worden, die Mischung aus Kritik und „aufbauenden Worten“ (Freese) nahm allerdings nicht allzu viel Zeit in Anspruch. Thema abgehakt, weiter geht's. SFN Vechta versucht, den Blick nach vorne zu lenken – auf das zehnte Saisonspiel in der 3. Liga Staffel A. Der TV Oyten ist am Samstag um 17.30 Uhr zu Gast in der Halle West.

„Wir wissen alle, dass wir es besser können“, sagt Freese – und das wolle man am Samstag auch zeigen. „Alle sind heiß auf das Spiel“, so der SFN-Coach. Es geht um zwei wichtige Punkte für die Tabelle – und um Wiedergutmachung, schließlich hatte sich Freese am Sonntag bei den mitgereisten Fans für das Dargebotene entschuldigt. Der Trainer wünscht sich, dass sein Team zum gewohnten Spiel zurückfindet. Und er hofft auf eine „bessere Abschlussquote“. Erfreulich: Svenja Ruhöfers Handverletzung ist nicht so schlimm wie befürchtet, sie kann spielen.

Für SFN Vechta ist es das letzte Heimspiel im Jahr 2021. Vor Weihnachten gibt es dann nur noch die beiden Auswärtsspiele beim Tabellenzweiten BV Garrel (3.12.) sowie bei der HG Owschlag (11.12.). Und gerade vor dem Hintergrund der hohen OM-Derby-Hürde in Garrel sei es nun wichtig, „dass wir in den Plusbereich kommen“, so Freese. Aktuell hat sein Team, das erst wieder am 22. Januar 2022 zu Hause spielt (gegen VfL Oldenburg II), 9:9 Punkte auf dem Konto.

Eine Bilanz, die Oyten auch gerne hätte. Das Team ist Tabellenvorletzter mit 3:13 Punkten. „Davon lasse ich mich aber nicht blenden“, sagt Freese in der Hoffnung, dass das auch für sein Team gilt. Oyten habe in Pia Franke, Lotta Heinrich, Nathalie Meinke und Lena Janssens vier gefährliche Werferinnen – und in Romina Kahler „eine der besten Torfrauen der Liga“, so Freese.

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