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Bei Falke stehen die Signale trotz Rotsperren auf Grün

Die Steinfelder wollen am Sonntag im letzten Saisonspiel  der Landesliga-Abstiegsrunde gegen Sparta Werlte den Klassenerhalt perfekt machen.

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Falken-Abflug: Georges Baya Baya will am Sonntag noch einmal abheben. Foto: Wenzel

Falken-Abflug: Georges Baya Baya will am Sonntag noch einmal abheben. Foto: Wenzel

Nach der Achterbahnfahrt der beiden vergangenen Wochen hat Falke Steinfeld jetzt sein großes Saisonziel in der Fußball-Landesliga vor Augen: Mit einem Heimsieg am Sonntag ab 15.00 Uhr gegen den als Absteiger feststehenden SV Sparta Werlte soll der Klassenerhalt perfekt gemacht werden. Falke-Trainer Artur Zimmermann bringt die wesentlichen Indikatoren auf den Punkt: „Wir haben eine gute Stimmung, wir haben gut trainiert – und die Spannung ist da.“ Das Gleiche gelte für die Zuversicht.

Alle Signale stehen auf Grün – trotz der beiden Roten Karten für Torwart Constantin Nieberding und den spielenden Co-Trainer Andreas Zimmermann beim jüngsten Last-Minute-Sieg in Firrel (3:2 nach 0:2). Beide sind gegen Werlte gesperrt, wobei Zimmermann nach Mühlen (Corona-Erkrankung) erst sein zweites Saisonspiel verpasst. Das Fehlen des im zentralen Mittelfeld als Sechser nahezu unverzichtbaren Routiniers (Bruder Artur: „Er ist absolut wichtig für uns“) wird unter Beibehaltung des Systems teamintern geregelt. Für die beiden Positionen vor der Abwehr kommen Kevin Schmietendorf, Lukas Themann und Maxim Repinetchii infrage.

Ins Tor wird Lars Goebel zurückkehren; nach seiner im vorletzten Spiel gehen Westrhauderfehn (2:3) erlittenen Schulterverletzung war der 21-Jährige in dieser Woche im Training wieder weitgehend beschwerdefrei und ist guter Dinge.

Die Übungsabende waren am Dienstag und Mittwoch eher defensiv ausgerichtet, am Freitag beim Abschluss offensiv, mit vielen Torschüssen. Artur Zimmermann hat sehr positiv für sich registriert, dass alle Spieler in den beiden ersten Einheiten sehr einsatzfreudig bei der Sache waren; gegen 20.45 Uhr war es der Coach, der selbst langsam zum Ende bitten musste. Zimmermann: „Das ist ein gutes Zeichen. Die Jungs sind heiß.

Obwohl man in der letzten Woche sei und die Fußballpause bis zum geplanten Trainingsbeginn am 4./5. Juli auch nur gut drei Wochen betrage, glaubt Artur Zimmermann, dass seine Mannschaft körperlich und vor allem mental das letzte Kapitel der alten Saison mit vollen Segeln angehen kann.

Der Gegner Sparta Werlte hatte vor dem jüngsten 1:1 gegen den VfL Oythe – mit dem man dem VEC-Gefährten den sicher geglaubten Klassenerhalt in letzter Sekunde wieder entriss – noch Einfluss auf den Abstieg genommen. Dieses Ergebnis und der Umstand, dass Werlte mit Stefan Lammers kurz vor dem Oythe-Spiel noch einen neuen Trainer verpflichtet hatte, lassen Artur Zimmermann zusätzlich aufhorchen. „Sie können uns brutal ärgern. Und ich glaube, dass sich die Spieler, die in der nächsten Saison dableiben werden, unter dem neuen Trainer zeigen wollen“, spekuliert der Falke-Coach auf natürliche psychologische Effekte.

Sieg reicht sicher, Remis höchstwahrscheinlich auch

Wichtiger für ihn ist allerdings der intakte Zustand seiner Mannschaft, die nach der Schlappe gegen Westrhauderfehn auf Abstiegskurs zu wandeln schien, ehe es in Firrel zu einer fulminanten Wende kam. Auch zuvor hatten sich Siege und Niederlagen häufig abgewechselt.

Die Ausgangslage am Sonntag ist insofern einfach, als Falke ein Sieg beim Finale der Abstiegsrunde in jedem Fall zum Klassenerhalt reichen würde. Vier Teams müssen runter.

Die weiteren Möglichkeiten: Ein Unentschieden genügt Steinfeld, wenn TuRa Westrhauderfehn nicht mit mehr als acht Treffern Differenz beim Tabellendritten SV Bad Rothenfelde gewinnt. Sollten die Falken verlieren, würde Westrhauderfehn mit einem Sieg in beliebiger Höhe vorbeiziehen und Steinfeld müsste absteigen. Artur Zimmermann hält fest: „Im Fußball ist alles möglich. Wir werden nicht auf Unentschieden spielen, sondern wollen gewinnen.“

Für die Fans gibt es nach dem Spiel Freibier; alle hoffen, dass man sich dann in gelöster Atmosphäre zuprosten kann.

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