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BBL will ab November voll durchstarten

Die Basketballer sollen zum Beginn der Saison 2020/21 direkt vor Publikum spielen. Rasta Vechta ist froh über den Termin.

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Ein fast leerer Rasta-Dome: Dieses Bild soll es in der Saison 2020/21 in Vechta nicht geben. Foto: Becker

Ein fast leerer Rasta-Dome: Dieses Bild soll es in der Saison 2020/21 in Vechta nicht geben. Foto: Becker

Action auf dem Parkett, Stimmung auf den Rängen, Lärm in der Halle. Lang ist's her, dass sich der Basketball mal in seiner vollen Montur präsentieren konnte. Dass die Emotionen der Fans statt die quietschenden Schuhe der Sportler zu hören waren. Diese Pause im deutschen Basketball-Zirkus wird zwangsläufig auch noch ein bisschen andauern. Aber immerhin ist jetzt ein Ende der Durststrecke in Sicht. Und dieses Ende ist an einen Termin gebunden: Am 6. November sollen Rasta Vechta, die EWE Baskets Oldenburg und Co. mit der neuen BBL-Saison beginnen – vor Zuschauern.

Am Freitagmorgen teilte die Basketball-Bundesliga ihre Pläne offiziell mit, bereits am Dienstag hatten die Verantwortlichen von 17 Klubs sowie die BBL-Vertreter in Frankfurt getagt. Auf der Tagesordnung stand die Planung der Saison 2020/21. Mit dem geplanten Start im November – zuvor war von Mitte September die Rede gewesen – kam es zu der Entscheidung, für die sich auch Rasta Vechta stark gemacht hatte. „Natürlich ist es wichtig, dass wir noch in diesem Herbst wieder in den Fokus der Sportöffentlichkeit rücken. Aber die Verschiebung in den Oktober bzw. November steigert die Chance darauf, dass wir mit Fans in der Halle in die Spielzeit starten können“, erklärte Rastas Klubchef Stefan Niemeyer. Auch die Liga äußerte das Ziel, „von Beginn an wieder vor Zuschauern zu spielen“. Bund und Länder hatten sich darauf verständigt, dass Großveranstaltungen wegen der Coronavirus-Pandemie bis mindestens Ende Oktober untersagt bleiben.

Der Saisonstart im November bedeutet allerdings nicht, dass bis dahin kein Basketball gespielt werden soll. Denn: Schon vor dem Liga-Beginn soll die komplette Pokalrunde ausgetragen werden – von Mitte Oktober bis Anfang November. Dafür soll der Wettbewerb einmalig modifiziert und erweitert werden. Für die Liga gilt das nicht. Hier soll es beim bewährten Modus bleiben. Das Saisonende ist für den 15. Juni 2021 vorgesehen.

Rasta arbeitet am Hygienekonzept

Unklar ist, ob im Pokal auch schon vor einigen Zuschauern gespielt werden kann. Hier kann es von Bundesland zu Bundesland Unterschiede geben. Stefan Niemeyer sagte dazu: „Wir arbeiten daran, dass wir den lokalen Behörden rechtzeitig ein Hygiene- und Sicherheitskonzept vorlegen können, das Besuche im Rasta-Dome wieder möglich macht. Unsere Fans gehören zur DNA unseres Vechtaer Basketballs und sie machen das Event im Rasta-Dome aus. Wir werden alles unternehmen, um ihnen dieses Erlebnis wieder zu ermöglichen.“

Unterdessen hat Niemeyer erneut bekräftigt, dass es für die Saison 2020/21 keine Erhöhung der Ticketpreise geben wird. Die rund 2400 Dauerkarteninhaber sollen in den kommenden Wochen über neue Entwicklungen informiert werden.

Bereits vor der Zusammenkunft am Dienstag hatte die BBL das Lizenzstatut für die kommende Spielzeit angepasst. So wird der Mindestetat von drei Millionen Euro ausgesetzt, es muss aber ein mindestens ausgeglichener Finanzplan eingereicht werden. Welche Mannschaften in der neuen Saison in der Bundesliga an den Start gehen, soll in Kürze bekannt gegeben werden. 19 Klubs waren rein sportlich berechtigt – die Eisbären Bremerhaven erklärten aber schon ihren Verzicht.

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