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BBL veröffentlicht Hygienekonzept

Am Montag hat die Basketball-Bundesliga den Vereinen ihren Plan für das Meister-Turnier mitgeteilt. Der sieht unter anderem das Filmen des Trainings vor.

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Bald wieder im Einsatz? Rasta Vechtas Max DiLeo (Mitte) im Derby gegen Oldenburg. Foto: Schikora

Bald wieder im Einsatz? Rasta Vechtas Max DiLeo (Mitte) im Derby gegen Oldenburg. Foto: Schikora

Nur 130 Personen in der Halle, strikte Trennung zwischen aktiv und passiv: Die Basketball-Bundesliga hat am Montag in einem Videocall ihr Konzept zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs vorgestellt. Das Turnier mit zehn Mannschaften – unter anderem Rasta Vechta und die EWE Baskets Oldenburg –, das im Juni in München ausgetragen werden soll, würde bei Genehmigung demnach unter scharfen Hygieneauflagen stattfinden. Zu einem großen Teil sind die Pläne an das Konzept der Deutschen Fußball-Liga (DFL) angelehnt.

Im Kern des Konzepts, das bis zum 18. Mai durch Bundesinnenministerium, Staatsministerium des Inneren in München und Verwaltungsberufsgenossenschaft genehmigt oder verworfen werden muss, stehen zwei Projekt-Phasen und zwei Personengruppen.

Drei Wochen daheim, drei Wochen in München

Zunächst sollen die zehn Teams drei Wochen am Vereinsstandort in eine dezentrale Trainingsphase gehen. Die Einheiten sollen derweil auf Video aufgezeichnet werden, um gegebenenfalls Infektionsketten besser nachverfolgen zu können.

Zu Beginn der Trainingsphase würden alle Spieler zweimal innerhalb von zwei bis fünf Tagen getestet, danach zweimal wöchentlich. In dieser Zeit würden die Spieler noch in ihrem häuslichen Umfeld wohnen. Anschließend folgt der Umzug an den zentralen Spielort München. Auch dort gäbe es Eingangstests, danach würde regelmäßig weitergetestet.

Nach drei bis vier Tagen Vorbereitung vor Ort ist für Anfang Juni die dreiwöchige Turnierphase vorgesehen, in welcher der deutsche Meister ausgespielt werden soll. Während dieser würden die beteiligten Personen in eine aktive und eine passive Gruppe unterteilt, die stets voneinander getrennt sein sollen. Aktive sind unter anderem Spieler und Betreuer rund um das Team. Jedes der zehn Teams kann bis zu 22 Personen benennen.

Die Liga ermöglicht Nachverpflichtungen

Jene würden für die Zeit des Turniers in einem abgeschlossenen System im Hotel wohnen. Die passiv Beteiligten (Medienvertreter etc.) könnten derweil zu Hause übernachten. Rund um die Spiele wären rund 130 Personen pro Spiel (50 Aktive, 60 Passive, 20 draußen) anwesend. Zwölf Schiedsrichter stehen für die Partien zur Verfügung. Zwei Spiele pro Tag sollen stattfinden, wobei jedes Team immer einen vollen Tag Pause bekommen soll.

Was die Rückkehr von bereits in die USA abgereisten Importspielern angeht, seien die Vereine mit den jeweiligen Profis in Kontakt. Unterdessen lockerte die Basketball-Bundesliga die Transferregeln für die zehn Turnierteams und ermöglichte im Bedarfsfall Nachverpflichtungen, welche jedoch auf zwei Spieler pro Team limitiert sind. (sid)

  • Gruppe A: Bayern München, Crailsheim Merlins, EWE Baskets Oldenburg, BG Göttingen, Ratiopharm Ulm  
  • Gruppe B: MHP Riesen Ludwigsburg, Alba Berlin, Rasta Vechta, Brose Bamberg, Skyliners Frankfurt
  • Spiel um Platz 9: Hin- und Rückspiel
  • Viertelfinale: Hin- und Rückspiel
  • Halbfinale: Hin- und Rückspiel
  • Finale: Hin- und Rückspiel

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